Skip to main content

37 Holzverbindungen auf einen Blick

Reine Holzverbindungen sehen wunderschön und wertvoll aus.

Aber ist der Aufwand nicht viel zu groß?

Als ausgelernter Zimmerer habe ich fast täglich mit Zimmermannsmäßigen und Ingenieursmäßigen Holzverbindungen zu tun.

Hiermit liefere ich dir also Infos aus erster Hand. Ich zeige dir, was für Verbindungen es gibt und worauf es dabei ankommt.

Zusätzlich behandle ich Holzverbindungen die für Schreiner beziehungsweise Tischler üblich sind.

Und das Beste ist:

ob Profi oder Hobby-Handwerker – diese Verbindungen kann jeder nachbauen.

Holzverbindungen-Banner-300x250-neu

Wofür werden Holzverbindungen genutzt?

Auf dem Bau werden solche Verbindungen für Holzkonstruktionen wie zum Beispiel Wände, Decken und Dächer genutzt.

Man unterscheidet zwischen Zimmermannsmäßigen und Ingenieursmäßigen Holzverbindungen.

Im Möbelbau werden Holzverbindungen dafür genutzt um Eckverbindungen, Zapfen oder ähnliche Anschlüsse herzustellen.

In jedem Fall spielt Holz eine wichtige Rolle.

In den meisten Bereichen werden Bohlen, Bretter beziehungsweise Kanthölzer miteinander verbunden.

Wenn man zum Beispiel in Pinterest „Holzverbindungen“ eingibt, wird man vor lauter Möglichkeiten geradezu erschlagen.

holzverbindungen-zimmermann-baustelle

Den Holzverbindungen sind also fast keine Grenzen gesetzt.

Generell unterscheidet man zwischen Eckverbindungen, Kreuzungen, Abzweigungen oder Längsverbindungen.

Diese Verbindungen der verschiedenen Hölzer werden Knotenpunkte genannt.

Diese Knotenpunkte müssen anfallende Kräfte aufnehmen können. Aus diesem Grund ist es wichtig die angegebenen Maße zu befolgen.

Kostenlose Handwerker-Tipps

Verpasse keine Neuigkeiten mehr und
sichere dir zusätzliche Handwerker-Tipps!

Ich versende keinen SPAM!
Austragen jederzeit möglich ✓

* Pflichtfeld

Die Unterschiede

  • Zimmermannsmäßige Verbindungen werden hauptsächlich aus Holz hergestellt und können mit Schrauben, Bolzen oder Nägeln gesichert werden.
  • Ingenieursmäßige Verbindungen werden auch mechanische Verbindungen im Holzbau genannt. Bei diesen Verbindungen werden Dübel, Stahlblech Formteile, Schrauben- oder Nagelverbindungen eingesetzt.
  • Holzverbindungen im Möbelbau werden hauptsächlich aus Holz hergestellt und können durch Leim bzw. Nägel gesichert werden.
Holzverbindungen-Banner-300x250-neu

Die Kräfte an den Knotenpunkten

Jedes Bauteil ist gewissen Kräften ausgesetzt.

Ob im Möbelbau oder auf dem Bau: Die anfallenden Lasten müssen sicher weitergeleitet werden. Aus diesem Grund müssen die Hölzer und die Knotenpunkte sauber verbaut werden.

Die Konstruktion entscheidet, welche Kräfte an den Knotenpunkten von der Verbindung aufgenommen werden müssen.

Man unterscheidet zwischen vielen verschiedenen Kräften.

Es gibt beispielsweise Druck-, Zug- und Schubkräfte.

In der folgenden Grafik einer Überdachung sind die wirkenden Kräfte durch die roten Pfeile deutlich zu erkennen:

beanspruchung-ueberdachung

 

Frage: Welche Kräfte treten bei Sparren, Pfetten oder Pfosten auf?

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass auch die Hölzer die nötige Festigkeit besitzen müssen.

Man kann manche Holzarten nämlich viel stärker belasten als andere. Auch die Faserrichtung spielt eine wichtige Rolle.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, habe ich diesen Artikel in drei große Teile eingeteilt:

  • Zimmermannsmäßige Holzverbindungen
  • Holzverbindungen im Möbelbau
  • Ingenieursmäßige Verbindungen

Zimmermannsmäßige Holzverbindungen

Es gibt auch wiederum unzählige Zimmermannsmäßige Holzverbindungen.

Damit du auch hier nicht die Übersicht verlierst habe ich alle Verbindungen in Kategorien eingeteilt.

Die Hauptkategorien sind:

  • Längsverbindungen
  • Eckverbindungen
  • Quer- oder Kreuzverbindungen

Diese Liste beansprucht keine Vollständigkeit, aber sie gibt einen Überblick, wie man zu Hause oder auf der Baustelle eine saubere Verbindung herstellen kann.

Weitere Verbindungen dieser Art findest du in diesem Beitrag.

Wusstest du schon?

Die älteste bisher nachgewiesene Verbindung die mit Holz hergestellt wurde datiert auf 5100 v.u.Z. In einer Ausgrabung in der Nähe von Leipzig wurde eine verkämmte Brunnenfassung gefunden.

Längsverbindungen

Längsverbindungen werden hauptsächlich dafür genutzt um zwei Balken der Länge nach zu verbinden.

1. Blattstoß

Blattstoß (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Bei einem einfachen Blattstoß wird die Hälfte der Balkenstärke abgetragen.

Einige Handwerker setzen an diese Verbindung zusätzlich einen Haken dran.

Das Problem an dieser Verbindung ist da aber: Die Scherfläche des Hakens ist sehr gering.

Man hat zwar einen Vorteil beim Aufrichten aber aus statischer Sicht ist diese Verbindung nicht sehr sinnvoll.

Weitere solide Techniken um Holzbalken zu Verbinden findest du in diesem Beitrag.

2. Blattstoß mit einer Schwalbenschwanzverbindung

Blattstoß mit einer Schwalbenschwanzverbindung (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Bei dieser Verbindungsart stellt man hauptsächlich einen einfachen Plattenstoß her.

Zusätzlich wird am Ende jedoch ein Schwalbenschwanz ausgesägt.

Diese Verbindung ist sehr praktisch und effektiv. Sowohl beim Aufrichten also auch bei der Statik spielt diese Verbindung eine wichtige Rolle.

3. Zapfenblatt

Zapfenblatt (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Ein Zapfenblatt ist deutlich umfangreicher.

Wir an der Zeichnung zu erkennen ist, sind viele Abmessungen erforderlich um dieses Blatt fertigzustellen.

4. Schräges Hakenblatt

Schräges Hakenblatt (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Das schräge Hakenblatt ist eine Längsverbindung die sehr belastbar ist.

Allerdings ist sie nicht ganz einfach herzustellen. Diese Längsverbindung ist sowohl auf Zug als auch auf Druck belastbar.

Es gibt es mehrere Möglichkeiten diese Längsverbindung herzustellen. Weitere Hilfen dazu findest du in meinem E-Book.

Diese Verbindungen sind sowohl im Fachwerkhaus– als auch im normalen Holzbau üblich.

Detailliertere Infos zum schrägen Hakenblatt findest du auch in diesem Beitrag.

5. Verborgenes Hakenblatt

verborgenes-hakenblatt

 

Diese Verbindung wird ähnlich wie das schräge Hakenblatt hergestellt und hat Ähnlichkeiten mit dem Gerberstoß.

6. Gerberstoß

Schräges Blatt, Gerberstoß (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Der Gerberstoß wird auch „Schräges Blatt“ genannt.

Diese Längsverbindung wird dafür genutzt, Hölzer mit größeren Querschnitten zu verlängern. Dazu gehören beispielsweise Mittelpfetten, Firstpfetten oder Unterzüge.

Der Vorteil dieser Verbindung: Der volle Holzquerschnitt kann zur Lastannahme angerechnet werden. Das unterscheidet den Gerberstoß von einem einfachen Blattstoß.

Beim Ausarbeiten ist zu beachten, dass das Oberblatt auf dem Lagerpunkt sitzt und das Unterblatt darunter gehangen wird.

Andersherum würden Risse entstehen.

Gegen seitliches Verschieben werden Bolzen genutzt, die beide Teile zusammenhalten.

Wenn du einen Gerberstoß herstellen möchtest, kannst du dich in diesem Beitrag noch weiter informieren.

Eckverbindungen

Ob ein Carport, ein Dachstuhl oder eine einfache Überdachung: Sobald 2 Hölzer aufeinandertreffen und eine Ecke bilden, benötigst du eine Eckverbindung.

Hierfür gibt es ebenfalls verschiedene Varianten.

Nachfolgend die wichtigsten und gebräuchlichsten Verbindungen, die im Holzbau üblich sind.

Weitere Eckverbindungen aus Holz habe ich dir in diesem Beitrag zusammengestellt.

Bestseller-Tipp
Eckverbindungen lassen sich am besten mit Japansägen herstellen. Hier habe ich eine Auflistung der beliebtesten Japansägen.

7. Glattes Eckblatt

Glattes Eckblatt (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

Wie bei dem einfachen Blattstoß der Längsverbindung wird bei dem glatten Eckblatt die Hälfte der Balkenstärke abgetragen. Die Oberflächen bilden danach eine Ebene.

Diese Verbindung eignet sich, wenn man die Balken durch Schrauben oder Blechformteile zusätzlich verstärkt.

Diese Verbindung ist die einfachste Verbindung und ist in kurzer Zeit ausgeführt.

8. Scherzapfen

scherzapfen-holzverbindungen-zimmermannsmaessige

Der Scherzapfen eignet sich ebenfalls für Eckverbindungen ist aber deutlich schwieriger herzustellen. Für diese Verbindung braucht man also Zeit.

Zur Herstellung eines Scherzapfens wird zunächst das Stirnende des einen Holzes in drei Teile eingeteilt um den Zapfen herzustellen.

Bei dem anderen Holz geht man ähnlich vor, nur dass dort eine Art Zapfenloch ausgeschnitten werden muss.

Diese Eckverbindungen eignen sich auch im Türrahmenbau oder für die Herstellung von Fensterrahmen.

9. Druckblatt

Französisches Druckblatt (Zimmermannsmäßige Holzverbindungen)

 

Das Druckblatt gehört zu den aufwendigsten Eckverbindungen. Man sagt dazu auch „Doppelt schräge französische Überblattung“.

Durch die schräge Fläche ist die Ausarbeitung nicht so einfach wie bei einem glatten Eckblatt.

Der Vorteil an dieser Eckverbindung: Man braucht deutlich weniger Verbindungsmittel. Durch die schräge Fläche werden die Hölzer automatisch auf Position gebracht.

Diese Eckverbindung eignet sich vor allem für Carports, Dachstühle, Vordächer oder sonstige Verbindungen die Kräfte abtragen müssen. Man braucht aber deutlich mehr Zeit um diese Eckverbindung herzustellen.

Es gibt auch eine einfache Ausführung dieser Verbindung. Dazu wird nur eine Fläche schräg abgeschnitten.

Dieser Ausführung nennt sich „schräge französische Überblattung“.

10. Verdecktes Eckblatt

verdecktes-eckblatt

Je nach Situation kommt es vor, dass bei einer Eckverbindung das Hirnholz-Ende nicht sichtbar sein sollte.

Zum Beispiel aus witterungsbedingten Gründen. Oder, weil es einfach besser aussieht.

Dazu dient die Verbindung „verdecktes Eckblatt“.

Diese Verbindung wird ähnlich wie das glatte Eckblatt hergestellt.

Zusätzlich muss man aber auch einige Zwischenschritte machen, damit das Hirnholz-Ende nicht sichtbar ist.

Wusstest du schon?
Um das Jahr 3500 v.u.Z. wurden die Holzverbindungen immer detaillierter. Man nutzte schon Zapfen und Einhalsungen.

Abzweigungen

Bei Abzweigungen wird ein rechtwinklig auftreffendes Holz mit einem anderen Holz verbunden. Dafür verwendet man hauptsächlich Zapfen oder Verzapfungen.

11. Normaler Zapfen

normaler-zapfen-holzverbindungen-zimmermannsmaessige

Es gibt verschiedene Arten von Zapfen. Zapfen die über die ganze Breite ausgestemmt, beziehungsweise ausgearbeitet werden, nennt man „normale Zapfen“.

Solche, die in der Breite etwas eingelassen werden, nennt man „abgesteckte zapfen“.

12. Zapfen mit Abstirnung (Abgesteckter Zapfen)

holzverbindungen-abgesteckter-zapfen

 

Auch bei Bügen oder Kopfbändern werden Zapfen eingesetzt.

Bei diesen schräg angeordneten Kanthölzern, muss der Zapfen rechtwinklig abgestimmt werden.

Der Vorteil dieser Zapfen liegt hauptsächlich darin, dass man beim Aufrichten wesentlich schneller ist. Auch das seitliche Verrutschen wird dadurch verhindert.

Versatzarten

Um Hölzer miteinander zu verbinden die in einem bestimmten Winkel angeordnet sind, bieten sich verschiedene Versatzarten an.

Es gibt drei wichtige Versatzarten: Stirnversatz, Fersenversatz und der doppelte Versatz.

13. Stirnversatz

versatz-stirnversatz

Bei dem Stirnversatz bekommt das aufnehmende Kantholz eine keilförmige Ausklinkung. In dieser Ausklinkung wird der Druckstab eingepasst.

Dabei bildet die Stirnfläche die Winkelhalbierende des stumpfen Außenwinkels.

In der Regel wird zusätzlich ein Heftbolzen eingesetzt, der das seitliche Verschieben verhindert. Auch dieser Heftbolzen sollte in demselben Winkel wie die Stirnfläche angeordnet sein.

Die Scherfläche sollte mindestens 20 cm betragen.

Für noch mehr Hilfen zum Stirnversatz schau dir diesem Beitrag an.

14. Fersenversatz

fersenversatz-holzverbindungen-zimmermannsmaessige

Beim Fersenversatz liegt die Tiefe bei 1/4 der Höhe bis minimum 1/6 der Höhe. Die Vorholzlänge sollte 8 mal der Versatztiefe entsprechen oder mindestens 20 cm betragen.

Beim Fersenversatz muss man außerdem darauf achten, dass man eine Fuge (Siehe Abbildung – ca. 3-5 mm) mit einberechnet.

Konstruktiv bedingt bietet sich ein Stirnversatz oft nicht an.

Warum?

Um die 20 cm Scherfläche zu garantieren geht viel Holz verloren. Damit hat der Stirnversatz einen klaren Nachteil.

Bei dem Fersenversatz spart man sich einige Zentimeter. Je nach Konstruktion kann dieser deshalb sinnvoller sein.

15. Doppelter Versatz

doppelter-versatz-holzverbindungen-zimmermannsmaessige

Der doppelte Versatz bietet zusätzliche Stabilität. Dabei wird sowohl der Stirnversatz als auch der Fersenversatz ausgearbeitet.

Dabei muss man jedoch beachten, dass der Fersenversatz ein Zentimeter tiefer als der Stirnversatz angeordnet sein muss. Ansonsten treffen beide Scherflächen aufeinander.

Weitere wichtige Versatzarten findest du in diesem Beitrag.

Kreuzungen bzw. Verkämmungen

Eine Verkämmung wird dann eingesetzt, wenn zwei sich überschneidende Balken gesichert werden müssen.

Ein Beispiel wären Balkenlagen mit Unterzügen oder Fensterrahmen mit mehreren Glasflächen die getrennt werden müssen.

Bestseller-Tipp
Kreuzungen lassen sich am besten mit Japansägen herstellen. Hier habe ich eine Auflistung der beliebtesten Japansägen.

16. Überblattung

ueberblattung-zimmermannsmaessige-holzverbindungen

Bei der Kreuzung werden zwei Kanthölzer so angeordnet, dass sie ein Kreuz bilden. Wenn die Querschnittsschwächung keine Rolle spielt, kann man beide Kanthölzer voll Überblatten.

Das wäre allerdings bei einem tragenden Bauteil (wie zum Beispiel einen Pfosten) nicht erlaubt.

17. Verkämmung

verkaemmung-zimmermannsmaessige-holzverbindungen

 

Wird ein Pfosten zum Beispiel mit einer Zange verbunden spricht man von einer Verkämmung.

Bei dieser Holzverbindung wird der Pfosten nur so tief ausgearbeitet, dass dieser seine statischen Erfordernisse noch erfüllt.

1,5 cm bis 2 cm tiefe Überblattungen reichen hier völlig aus. Zusätzlich wird der Pfosten und die Zange mit einem Schraubenbolzen oder einer Holzschraube gesichert.

Wusstest du schon?
Ab dem 15. Jahrhundert u.Z. Wurden diese Verbindungen immer komplexer.

Das hat man hauptsächlich den Werkzeugmachern zu verdanken. Durch immer bessere Äxte, Beile und Sägeblätter konnten über die Jahrtausende unzählige Holzverbindungen hergestellt werden.

18. Kreuzkamm

kreuzkamm-zimmermannsmaessige-holzverbindungen2

Die Kreuzkammverbindung entsteht durch die Verbindung zweier Hölzer.

Das Anreißen geht recht schnell: durch die Verbindung der jeweiligen Hölzer und die Kreuzung aller vier Ecken entsteht ein Kreuz.

Bei beiden Hölzern wird 1/6 der Holzhöhe abgetragen. Jedoch nur die Ecken, die beim anderen Holz stehen bleiben.

Das Anreißen ist zwar sehr zügig erledigt, dafür kostet die Ausarbeitung etwas mehr Zeit, weil man mit Maschinen nur sehr schwer in die Vertiefungen gelangt.

19. Schwalbenschwanzkamm

schwalbenschwanzkamm-zimmermannsmaessige-holzverbindungen

 

Eine sehr praktische Kreuzverbindung ist der Schwalbenschwanzkamm.

Der Vorteil dieser Verkämmung: beim Aufrichten hat man es wesentlich einfacher und die Verbindung ist auf Zug belastbar.

Der Aufwand für die Ausarbeitung ist im Vergleich zu anderen Verkämmung deutlich niedriger.

20. Kerve

kerven-zimmermannsmaessige-holzverbindungen

 

Eine weitere sehr bekannte Holzverbindung ist die sogenannte Kerve. Diese Verbindung wird eingesetzt wenn ein Sparren auf eine Pfette trifft.

Diese Verbindung verhindert das Verrutschen des Sparens und hilft maßgeblich beim Aufrichten.

Die Sparren werden in der Regel mit Holzschrauben, Sparrenpfettenankern oder Nägeln befestigt.

Ingenieurmäßige Holzverbindungen

Ingenieurmäßige Holzverbindungen sind Verbindungen, die mit mechanischen Verbindungsmitteln hergestellt werden.

Also zum Beispiel Blechformteile, Dübel oder Bolzen. Man spricht auch von mechanischen Verbindungsmitteln.

Der Vorteil dieser Verbindungsarten liegt in der Zeitersparnis.

Nachfolgend möchte ich auf die wichtigsten Ingenieurmäßigen Holzverbindungen eingehen

21. Nagelverbindungen

Vor allem in den USA sehr beliebt und oft eingesetzt: Nagelverbindungen.

Mit einem vorgegebenen Nagelbild, können Bretter oder Bohlen dafür genutzt werden um Dächer zu stabilisieren. Diese Verbindung kann sowohl Zug- als auch Druckkräfte aufnehmen.

Beispiele dafür sind frei gespannte Binder. Das Nagelbild ist statisch festgelegt.

Blechformteilverbindungen

Nach der DIN 1052 darf Vollholz oder BSH (Brettschichtholz) mit korrosionsgeschützten Stahlblechen verbunden werden.

Die Verbindungsmittel sind Kammnägel die ebenfalls nach DIN festgelegt sind.

Es gibt verschiedene Formen für solche Verbindungsarten. Nachfolgend die wichtigsten davon, die man auf der Baustelle vorfindet.

22. Ebene Bleche

Nach der DIN 1052 müssen die Ebenen Bleche mindestens zwei Milimeter dick sein.

Diese Verbindungen werden dafür genutzt, Knotenpunkte miteinander zu verbinden.

Stahlblechformteile

23. Sparrenpfettenanker

Diese Bleche dienen zum Verbinden von Sparren und Pfetten. Die Bleche werden mit Kammnägeln an den jeweiligen Hölzern befestigt.

24. Winkelverbinder

Die bekannten Winkelverbinder werden nicht nur im Möbelbau verwendet, sondern auch auf Baustellen.

Es gibt verschiedene Modelle, wie zum Beispiel Winkelverbinder mit und ohne Steg. Und natürlich findest du sie auch in den unterschiedlichsten Größen.

25. Balkenschuhe

Balkenschuhe werden dafür genutzt, Balken in Eckverbindungen miteinander zu verbinden. Zum Beispiel wenn man einen Wechsel in einem Dachstuhl vornehmen muss.

Man kann sie auch nutzen wenn Balkendecken ersetzt werden müssen.

Bolzen- und Stabdübelverbindungen

26. Dübelverbindungen

Bei Dübelverbindungen werden zwei Holzbauteile flach aneinander gebaut und mit Metalldübeln gesichert (früher hat man auch Holzdübel genutzt).

Es gibt verschiedene Modelle, Größen und Formen. Die üblichen Durchmesser liegen zwischen 50 mm und 165 mm.

Bei dieser Verbindung übernehmen hauptsächlich die Dübel die auf das Bauteil wirkenden Kräfte.

Grundsätzlich wird auch ein Schraubenbolzen zur Sicherung verwendet.

Diese Bolzen dürfen jedoch keine Kräfte übernehmen. Sondern sind nur unterstützend dafür da, dass Dübel nicht verkanten.

Wie auch beim Nagelbild, muss bei den Dübeln ein bestimmtes Muster eingehalten werden. Das trifft auf die Abstände zu den Holzrändern zu, wie auch auf die Abstände zwischen den Dübeln.

Bei dieser Verbindung kommt es vor, dass man je nach Holzfeuchte die Schraubenbolzen nach einiger Zeit nachziehen muss.

27. Ringkeildübel Dübeltyp A

Diese Dübeltyp wird auch Einlassdübel genannt. Diese Art Dübel besteht aus einer Leichtmetallgusslegierung.

Das Konstruktionsholz muss so angepasst werden, dass man diese Dübelart einpressen kann.

Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass das Holz nicht unnötig beschädigt wird. Passieren kann das zum Beispiel im Querschnitt, bei zu tiefer Bohrung oder einen zu großen Durchmesser.

Diese Dübelart nimmt Scherkräfte auf und wird mit einem Schraubenbolzen gesichert.

28. Rundholzdübel Dübeltyp B

Die Funktionsweise dieses Dübels ist dem Dübeltyp A ziemlich ähnlich.

Grundsätzlich wird dafür Holz beziehungsweise Hartholz verwendet. Das Konstruktionsholz muss so angepasst werden dass man diese Dübelart einpressen kann.

Diese Dübelart nimmt ebenfalls Scherkräfte auf und wird auch mit einem Schraubenbolzen gesichert.

29. Dübeltyp C: Einpressdübel

Diese Dübelart wird auch Bulldog-Holzverbinder genannt. Sie wird aus Sonderstahl hergestellt.

30. Dübeltyp D

Dieser Einpressdübel vom System GK wird aus Temperguss hergestellt. Auch diese Dübelart muss mit einem Schraubenbolzen mit Unterlegscheiben und Mutter gesichert werden.

Du interessierst dich für einfache Holzverbindungen aus Metall?

Dann schau dir diesen Beitrag an.

Holzverbindungen des Tischlers

Die Holzverbindungen des Tischlers kann man in drei Kategorien unterteilen.

Das sind die Stoßverbindung, die Gehrungsverbindung oder die Überblattung.

Im Folgenden mehr dazu.

31. Stoßverbindung

stossverbindung-holzverbindung-tischler

Bei einer Stoß Verbindung werden zwei rechtwinklig abgeschnittene Bauteile miteinander verbunden.

Solche Stoßverbindungen können auf unterschiedlichste Weise hergestellt, oder verbunden werden.

So zum Beispiel mit einem Flachdübel der später nicht sichtbar ist. Die Herstellung ist schnell und einfach, erfordert jedoch das richtige Werkzeug.

32. Gehrungsverbindung

gehrungsverbindung-holzverbindung-tischler

Bei dieser Verbindung werden die zwei Holzteile in einem bestimmten Winkel zugeschnitten. In der Regel sind das 45 Grad in beiden Bauteilen.

Der Vorteil dieser Verbindung ist, dass sie eine wesentlich größere Fläche hat als zum Beispiel bei einem einfachen Stoß.

Zusätzlich kann man auch hier bestimmte zusätzliche Verbindungsarten verwenden. Dazu gehören zum Beispiel Flachdübel oder nicht sichtbare Mikrozinken.

33. Überblattung

Bei der Überblattung werden die zwei Holzteile an der Verbindungsstelle in etwa zur Hälfte der Holzstärke abgetragen und miteinander verbunden.

Die Grundvoraussetzung ist, dass auch hier beide Holzteile die gleiche Dicke haben.

Diese Holzverbindung kann man auch mit einer Gehrung erweitern und damit die Oberfläche des Holzes vergrößern. Damit ist eine höhere Stabilität gegeben.

34. Nut- und Falz-Verbindung

Eine Nut gewährleistet in einem Bauteil eine noch höhere Stabilität.

Bei einem einfachen Stoß oder einer Gehrung werden meistens nur eine oder maximal zwei Flächen beansprucht.

Bei einer Nutverbindung haben wir jedoch drei Holzflächen. Der Vorteil liegt daran, dass wir keine zusätzliche Verbindungsmittel brauchen (wie zum Beispiel einen Flachdübel).

Der Aufwand um diese Verbindung herzustellen ist recht niedrig.

Man kann zum Beispiel sein Bauteil auch so konstruieren, dass beide Holzteile eine Nut haben. Und eine zusätzliche Feder dient als Verbindungsmittel.

Nut und Feder muss nicht über die ganze Fläche ausgearbeitet werden.

An dieser Stelle sollte man sich jedoch überlegen ob ein Flachdübel nicht einfacher und schneller ist.

Eine andere Möglichkeit um die Stabilität zu erhöhen, ist die Ausarbeitung eines Falzes. Dadurch entstehen wieder mehr Kontaktflächen die zusätzliche Stabilität fördern.

35. Schlitz-Zapfen- und Steg-Keil-Verbindung

Ähnlich wie im Zimmerer-Gewerbe, wird auch in der Tischler-Branche eine Schlitz-Zapfen-Verbindung genutzt.

Eine Schlitz-Zapfen-Verbindung besteht aus zwei Verbindungen.

Zum einen der Schlitz, der entweder als rechteckiges oder rundes Sackloch ausgearbeitet wird. Und zum anderen der Zapfen.

Es gibt verschiedene Arten um solche Verbindungen herzustellen.

Manuell wird sie  mit einem Stemmeisen und einem Klopfholz ausgearbeitet. Die maschinelle Möglichkeit ist mit einem Kettenstemmer oder Schlitzgerät.

Bei der Nutzung eines Kettenstemmers oder eines Schlitzgerätes entsteht am unteren Ende des Schlitzes eine zylindrische Form. Aus dem Grund sollte man den Schlitz einen bis anderthalb Zentimeter tiefer ausstemmen als den Zapfen.

Der Zapfen wird in der Regel mit einer Kreissäge oder eine Handsäge hergestellt. Moderne Anlagen fräßen solche Zapfen auch maschinell aus.

Die sogenannte Bügel-Zapfen-Verbindung wird sehr ähnlich hergestellt. In diesem Fall ist jedoch der Schlitz zu drei Seiten hin offen.

Diese Verbindung wird oft im Fenster- und Rahmenbau genutzt.

36. Zinkung

zinkung-holzverbindung-tischler

Die wohl bekannteste und auch aufwendigste Verbindung ist die Zinkung. Durch die Form und der vergrößerten Kontaktflächen ist diese Verbindungsart eine der stabilsten.

Oft wird diese Verbindung genutzt um zwei Bretter an den Ecken miteinander zu verbinden. Dabei sind beide praktisch miteinander verwoben.

Es gibt verschiedene Arten von Zinkungen.

So zum Beispiel das Fingerzinken. Diese Verbindung bezeichnet gerade Zinkungen, die miteinander verbunden werden.

Der Aufwand um diese Verbindung herzustellen ist geringer als bei anderen Zinkungen.

Sofern noch kein Leim angebracht ist, kann man die Bretter also von der Stirnseite und von der Ecke hin wegziehen.

Die Schwalbenschwanzzinken haben einen sogenannten Hinterschnitt. Wie bei der Schwalbenschwanzverbindung ist diese also konisch angeordnet.

Der Aufwand dieser Verbindung ist deutlich höher. Der Vorteil ist jedoch, dass man um einiges weniger Leim benötigt als zum Beispiel bei einer Fingerzinken-Verbindung.

Zinkungen können auf unterschiedlichste Weise hergestellt werden. Zum Beispiel offen, halb oder ganz verdeckt.

Möglich ist es auch die Verbindung so zu wählen, dass man keine Hirnfläche der Zinkung sieht. Dadurch verbindet man höhere Stabilität mit schickem Design.

Aber das ist Geschmackssache.

37. Gratung

gratung-tischler-holzverbindung

Bei der Gratung wird über die komplette Länge des Hirnholzende eine Schwalbenschwanzform hergestellt. Am anderen Brett wird eine Schwalbenschwanznut ausgearbeitet.

Diese Verbindung ist ebenfalls recht aufwendig.

Diese Verbindung lässt sich nur durch seitliches herausziehen lösen. Für diese Verbindung ist kein oder nur wenig Leim nötig.

Fazit

Die Möglichkeiten, Verbindungsarten miteinander zu kombinieren sind quasi unbeschränkt. Es ist sozusagen unmöglich alle Holzverbindungen aufzuzählen.

Jedes Projekt erfordert eine andere Verbindungsart. Ich hoffe, dass dir diese Liste dabei hilft für dein Projekt die richtige Holzverbindung zu finden.

Solltest du eine exotischere Variante suchen, kannst du dir ja einmal meinen Beitrag über japanische Holzverbindungen anschauen.

Im Holzbau muss ja schon genau gearbeitet werden. Im Möbelbau müssen die Verbindungen allerdings oft filigraner und noch genauer ausgearbeitet werden.

Der Unterschied also?

Im Möbelbau kommt es wirklich auf Präzision an. Während man hier vor allem bei dem Anzeichnen und der Ausarbeitung exakt arbeiten muss, spielt beim Holzbau oft schon der rechnerische Abbund eine entscheidende Rolle.

In allen Fällen muss man beim Ausarbeiten und Anbringen einer Holzverbindung sehr genau und präzise vorgehen.

Anzeige
Holzverbindungen-Banner-Meinung-300x250


Kommentare

Florian 1. November 2017 um 9:55

Hi Samuel,

wir renovieren derzeit einen alten (aus den 30ern) Dachstuhl. U.a. wollen wir zwei Kopfbänder wieder einsetzen, die im Laufe der Zeit wohl einmal dem Innenausbau weichen mussten. Aus optischen Gründen wollen wir dafür das selbe Holz verwenden, aus dem auch der restliche Dachstuhl besteht und von dem wir zum Glück vom herausgenommenen Spitzboden reichlich haben.
Jetzt meine zwei Fragen:
1. Die Kanthölzer sind alles andere als Kantig (oder auch nur paralell) und ich tue mich sehr schwer mit dem Anreissen. Welche Methoden / Werkzeuge hat man hier verwendet?
2. Die neue Verbindung für die Kopfbänder wird ein Jagtzapfen. Die ja schon vorhandene Nut kann ich dahin umarbeiten. Allerdings wird sie dadurch ja zu lang. Kann/Muss ich hier unterfüttern? Oder einen Keil einsetzen?

Besten Dank,

Florian

Antworten

Samuel Schneider 3. November 2017 um 21:15

Hi Florian,

das klingt ja spannend. Zu deinen Fragen:

1) ich würde das mit einer Wasserwaage machen und von dem Senkelriss jeweils die 45° anzeichnen. Oder du nimmst eine Setzlatte und orientierst dich daran um die 45° Schnitte anzureissen. Beides geht wunderbar.

2) ich würde das ausfüttern. Den Jagdzapfen pass-genau auszuarbeiten ist ja schon eine Kunst für sich 😉

Antworten

Till 25. Oktober 2017 um 22:35

Sälü, und schon mal danke für die Seite

Ich bin gelernter Schreiner und wenn ich bei tragenden Balken Schrauben/Kammnägel verwende habe ich immer etwas Angst. Früher wurde ja meist mit Holzverbindungen gearbeitet und diese mit Holznägel gesichert. Die Häuser sehen nach 100-200Jahre noch gut aus. Ich frage mich immer: Wie lange Hält eine Schraube oder ein Nagel im Holz?, zerfällt das Holz nicht auch mit der Zeit leicht dass die feinen Gewinde der Schrauben keinen Halt mehr finden?
Was meinst du? Wie lange hält das? Wird das Holz im Innern wirklich schwächer?
Auch wenn wir z.B. Balkenschuhe mit Kammnägel verwenden, geschweige denn diese WT-T Schrauben die fast nur auf Zug ihre Statik garantieren.

2. Frage:
Wenn zwei Holzteile (bzw. die Verbinder) auf Scherkraft belastet werden. Ist dies dann besser mit Holzdübel und diese mit Schrauben zu sichern als nur mit Schrauben zu arbeiten. Oder würdest du empfehlen mit Schrauben, aber diese schräg einzudrehen?

3. Frage:
Ich habe schon oft gelesen, dass z.B. bei Balkenschuhen mit Kammnägel und nicht mit Schrauben gearbeitet werden soll. Ist dies einfach wegen der DIN Norm oder was gibt es da für Gründe (irgendwie haben sie anscheinend eine geeignetere Kopfform). Aber ich verstehe das nicht ganz und gibt es noch andere Gründe? Wenn du mir dies für mich verständlich aufzeigen kannst wäre ich dankbar.

Hoffe, das ist dir nicht zu viel
Schöne Grüsse aus der Schweiz
Till

Antworten

Samuel Schneider 27. Oktober 2017 um 22:26

Hi Kollege,

danke für deine Fragen – die haben es in sich 🙂

zu Frage 1: Eine gute Frage, ich versuche es mal so: Holz muss in Deutschland (und soweit ich weiß auch in der Schweiz) getrocknet werden. Sofern das Holz nicht ständig der Witterung ausgesetzt ist, dürfte nichts passieren. Ich schreibe „dürfte“, weil es trotzdem vorkommt das Holz schwindet obwohl es getrocknet wurde. Damit hätte man in der Theorie Probleme, aber mir ist kein Fall bekannt. Wir haben vor zehn Jahren 10m*30m große Dächer aufgerichtet und die halten bis heute. Aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

zu Frage 2: ich sag mal so: es kommt darauf an. Ein Pfosten für eine Trennwand im Innenbereich, reicht wohl das schräge reindrehen von Schrauben. Bei einem Fachwerkhaus würde ich aber immer mit Zapfen arbeiten, weil man beim Aufrichten und der Stabilität punktet. Hilft das weiter?

zu Frage 3: Oh – die Diskussion kenne ich 🙂 und ja das liegt an der Kopfform. Kammnägel werden so angefertigt, das der Kopf exakt in das Blechloch „reinpasst“. Die Kammnägel müssen hauptsächlich vertikale Scherkräfte aufnehmen können und daher müssen diese exakt passen. Holzschrauben haben den schrägen Hals und haben nicht die ideale Form. Ich mach das aber immer so: ich fixiere den Balkenschuh mit Holzschrauben und danach nagel ich das gesamte Bild mit Kammnägeln aus. Abgesehen davon haben Holzschrauben meistens einen kleineren Durchmesser als Kammnägel (damit kann weniger Scherkraft aufgenommen werden).

Antworten

Ich 30. August 2017 um 7:48

ich brauche mehr infos. Schule halt XD

Antworten

Samuel Schneider 30. August 2017 um 14:56

Hi ich,

Welche Infos brauchst du denn? 😉

Antworten

Tom 17. August 2017 um 14:53

Ich würde es noch besser finden, wenn die fachlichen Begriffe der Balkenlage und aus welche Sicht die x,y,z Kräfte wirken jeweils eingetragen wären..

Antworten

Samuel Schneider 18. August 2017 um 16:29

Hallo Tom,

ja das denke ich mir. Der Aufwand solche zeichnugen herzustellen ist sehr hoch. Aber die Idee ist sehr gut, danke.

Antworten

Marco Frauböse 30. Juli 2017 um 18:42

Guten Tag Samuel Schneider

Für ein Gemeinschaftsprojekt habe ich mich als gelernter Zimmermann bereit erklärt eine Pergola aus Rundhölzern zu bauen. Jetzt wollte ich mehr über Zimmermanns-Verbindungen bei Rundhölzer ( Pfosten-Querträger-Kopfband ) herausfinden, hatte bisher jedoch nicht viel Erfolg.

Freundliche Grüsse

Antworten

Samuel Schneider 31. Juli 2017 um 23:25

Hallo Marco,

teilweise lassen sich die oben genannten Verbindungen auch bei Rundhölzern einsetzen. Weitere Zimmerer Verbindungen findest du hier: https://baubeaver.de/zimmermannsmaessige-holzverbindungen/

Spezielle Zeichnungen für Rundhölzer habe ich leider nicht. Aber ich werde das mal in meine ToDo Liste aufnehmen. 😉

Antworten

Marco Frauböse 2. August 2017 um 11:02

Guten Tag Samuel,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Es ist mein Ziel, Zimmermannsmässige Holzverbindung anzuwenden. Für mich ergeben sich dabei jedoch zwei Schwierigkeiten, wo ich nach Lösungen suche. Das eine ist, das Anreisen am Rundholz. Ich habe überhaupt keine Ahnung wie ich einen ordentlich Riss an die Hölzer bekomme, so das diese nachher gut verbunden sind. Ich habe im Netz gesehen, das für eine Kreuzverbindung ein spezieller Zirkel verwendet wird (http://www.permacultureeden.com/2014/09/building-the-a-frames/?lang=de ).
Die andere Schwierigkeit sehe ich bei der Geometrie der Verbindung. Wenn zum Beispiel eine Pfosten – Querbalken – Verbindung mit Rechteckhölzer hergestellt wird. Passen diese schon stumpf gestossen zusammen und es muss nur der Zapfen gemacht werden. Wenn ich jedoch zwei Rundhölzer so verbinde, ergibt sich kein gerades Auflager. Den Pfosten am Kopf halbrund herzustellen halte ich für eine schlechte Verbindung. Hauptsächlich weil sich Wasser darin sammelt. Die andere Variante wäre das Querholz bis zur hälfte auszunehmen, dann habe ich eine zu grosse Schwächung und keinen Platz für einen Zapfen.

Antworten

Samuel Schneider 2. August 2017 um 16:10

Hi Marco,

gute Punkte. Das mit dem Zirkel ist mir auch neu. Dazu kann ich dir leider nichts sagen, dass muss ich mir auch erstmal genauer angucken.

Und zum zweiten Punkt: „Hauptsächlich weil sich Wasser darin sammelt.“ Wasser sollte man doch von der Konstruktion prinzipiell immer fernhalten. Ich nehme an, dass der Pfosten etwas kleiner ausfällt als die Pfette/Querbalken. Dann könnte doch da kein Wasser stehen bleiben. Ich weiß nicht ob ich dich richtig verstehe, aber ich habe das mal gezeichnet: https://baubeaver.de/wp-content/uploads/Holzverbindung-Rundhölzer.png und der Pfosten: https://baubeaver.de/wp-content/uploads/Holzverbindung-Rundhölzer02.png

Da dürften keinen Probleme entstehen…

Antworten

Marco Frauböse 2. August 2017 um 18:14

Nochmals besten Dank für deine Antworten.

Gerne würde ich Dir meine Überlegungen auch zeichnerisch zur Verfügung stellen, jedoch kann ich hier keine Dateien hochladen.
Ich bin der Meinung, dass es eigentlich keine Rolle spielt ob der Querschnitt des Querbalkens grösser ist als der des Pfostens. Bei mir sind diese aber gleich gross. In beiden Fällen läuft das Wasser beim Querholz von oben, nach unten seitlich ab und dabei genau in die Verbindung. Genau so wie du es dargestellt hast. Bei einem Kantholz kann das Wasser seitlich an der Verbindung vorbei laufen.

Was das anzeichnen betrifft, werde ich vermutlich um einen Aufriss 1:1 nicht vorbei kommen.

Samuel Schneider 2. August 2017 um 22:52

Hi Marco,

noch eine Sache zum Thema anreißen: prinzipiell werden Rundhölzer auf Zimmererböcken bearbeitet und in die Waage gesetzt. Mit einer Setzlatte und einer Wasserwaage lassen sich die Senkel und Waagerisse optimal anzeichnen.


Marius Hanusa 27. Juli 2017 um 13:10

Hallo Samuel,
ich habe vor ein erhöhtes Schneidebrett für die Küche zu fertigen, welches sich über der Schüssel befinden kann. Das ganze soll aussehen wie ein T mit zwei Beinen, aus drei gleich breiten Brettern gefertigt. Oben als „Dach“, dass Schneidebrett mit 60x40x3cm und zwei Bretter 20x40x3cm als Stützen.
Nach Möglichkeit wollte ich die Bretter nicht im 90° Winkel anbringen sondern ca 15° nach außen neigen.
Es soll hinterher die Schneidebrettoberfläche unversehrt sein, sodass sich nirgends Essenreste zwischensetzen können.
Erst kam mir so etwas wie die Verzinkung in den Sinn, nur als 2 cm lange Zapfen, damit die Oberfläche nicht durchstoßen wird. Wird so eine Verbindung halten, oder doch zu sehr wackeln oder gibt es bessere Verbindungen um Querkräfte aufzunehmen?. und wie dick, tief usw. müsste ich die Zapfen machen?

Mit freundlichen Grüßen,
Marius Hanusa

Antworten

Samuel Schneider 27. Juli 2017 um 22:52

Hi Marius,

ich hab mal versucht das ganze zu zeichnen, nach deiner Beschreibung wäre das so etwas (Achtung bei den markierten Ecken!): https://baubeaver.de/wp-content/uploads/Schneidebrett-mit-Schwalbenschwanz-Verbindung.png

Die Schwalbenschwanzverbindung eignet sich hier recht gut. Im Holzbau verwendet man diese Verbindung für große Dachstühle (Sparren-Pfetten Verbindungen). Im Möbelbau ist das auch üblich. Weitere Infos findest du hier: https://baubeaver.de/schwalbenschwanz-verbindungen/#Holzverbindungen_fuer_Tischler

Da die Beine Recht hoch sind würde ich bei der Belastung aufpassen. Aber das ist wohl die stabilste Lösung.

Antworten

Marius Hanusa 2. August 2017 um 9:18

Hallo Samuel,
Vielen Dank für deine Antwort. Die Zeichnung zeigt genau das was ich mir gewünscht habe.
Mir bleibt jetzt nur noch die Frage wie ich das ganze möglichst passend aussarbeite. Mit der Säge die Kanten seitlich einsägen und den Rest mit Stechbeitel oder Fräsaufsatz ausarbeiten? 1/5 der Höhe wären 8 cm welches die Brettdicke überschreitet. Deine Zeichnung sieht nach 1/3 Brettdicke aus, oder 1/2?

Mit freundlichen Grüßen,
Marius

Antworten

Samuel Schneider 2. August 2017 um 15:53

Hi Marius,

ja entweder von Hand oder du hast eine Oberfräse. Beides geht. 🙂

Die Schwalbenschwanzverbindung sollte ca. 1/3 der Brettdicke betragen und einen Winkel von 75°: https://baubeaver.de/schwalbenschwanz-verbindungen/#Holzverbindungen_fuer_Tischler

Antworten

Ralf Süttenach 22. Juli 2017 um 14:30

Hallo Samuel,
Jetzt traue ich mich auch mal zu fragen: bei unserem Carport sind auf einer Seite 5 Pfosten (12 x 12 cm) verbaut, Höhe ca. 2 mtr, auf in Beton versenkten Metallankern. Die Pfosten standen eine Zeit lang in Erde, daher sind jetzt die unteren 20 cm ziemlich marode. Ich möchte also etwa die unteren 50 cm herausschneidend, ein neues Stück einsetzen und dies mit dem verbleibenden oberen Stück stumpf verbinden. Geht das? Wie kann man so eine Verbindung herstellen, sodass möglichst nur auf einer Seite Bleche und Schrauben zu sehen sind? Der Carport ist insgesamt ca. 6 x 6 mtr groß und an einer Seite am Haus verschraubt.
Vielen Dank schon mal und viele Grüße
Ralf Süttenbach

Antworten

Samuel Schneider 26. Juli 2017 um 16:43

Hi Ralf,

das klingt übel. Ich würde nichts anstückeln. Das hält dir nicht ordentlich, vor allem weil man immer mit Knick Belastungen rechnen muss.

Eine bessere Alternative: schneide die Balken 40cm ab (die 20cm im Erdreich + 20cm um weiteres Spritzwasser und Schäden zu vermeiden). Zwei verzinkte U-Träger an den Seiten befestigen und mit Bolzen befestigen. Ich rate dir auf jeden Fall: bitte nichts anstückeln…

Antworten

Alex 3. Juli 2017 um 10:43

Hallo Samuel,

Zunächst einmal Danke für Deine Seite!
ich habe ein kleines Problem. Ich möchte bei einem pultdach die Verbindung zwischen unterer Pfette(12×12) und die tragenden Pfosten(12×12) mit einer Zapfenverbindung herstellen. Leider habe einen kleinen Rechenfehler bei der Bestelllung gemacht und die Länge der Zapfen nicht einberechnet. Nun möchte ich eine eine unscheinbare Verbindung herstellen und bin auf die Idee gekommen es zu dübeln. Um es bildlich zu machen beschreibe ich es mal so: ich bohre 2 mal senkrecht durch die Pfette bis im den Pfosten mit 25mm durchmesser und schlage dann zwei 25mm rundhölzer in die löcher. ist diese verbindung zu gewagt? zur info ich mochte weitestgehend auf schrauben und nägel verzichten. 😉

Vielen dank schon mal für deine antwort

Gruss,
Alex

Antworten

Samuel Schneider 3. Juli 2017 um 15:36

Hallo Alex,

so unüblich ist deine Variante nicht. Das wird im Möbelbau eingesetzt und ist recht stabil. Vielleicht entscheidest du dich für Hartholzdübel. Die sind noch stabiler. Der Zapfen ist sowieso nur für die seitliche Scherung verantwortlich. Von dem her ist deine Lösung eine gute Sache…

Antworten

christian Schäfer 1. Juli 2017 um 12:29

Eine super informative Seite über Holzverbindung,nur weiter so .

Antworten

Samuel Schneider 3. Juli 2017 um 15:34

Hallo Christian,

danke für dein Lob!

Antworten

Jana Dämmig 10. Juni 2017 um 22:04

Guten Abend Herr Schneider,

Ihre Seite ist sehr informativ und die Zeichnungen sind super. Ich habe folgendes Problem, mein Mann und ich möchten gerne ein Hochbett für uns bauen. Wir wohnen in einer Altbauwohnung mit sehr hohen Decken, da bietet sich das an. Das ganz solll 3,5 auf 2 Meter groß werden. Allerdings wollen wir nur mit vier Stützbalken arbeiten. Die Längsbalken müssen also 3,50 überspannen und auch der vordere Querbalken wird über diese Länge aufgelegt. Wir wollten mit der Blattverbindung arbeiten, da ich so wenig wie möglich Schrauben und gar keine Winkel verwenden möchte. Welche Balkenstärke empfehlen sie und welche Holzart ist sinnvoll, Leimholz oder Vollholz. Beste Grüße Jana

Antworten

Samuel Schneider 21. Juni 2017 um 20:05

Hallo Jana,

sorry für die späte Antwort, ich war im Urlaub. 😉

Also Leimholz oder Vollholz: seid ihr ÖKO Freaks? Dann lieber Vollholz. Bei Brettschichtholz kann Leim „ausdampfen“.

Dimensionen: Gute Frage, aber ich an eurer Stelle würde mit einer höhe von 18cm-20cm arbeiten. Das reicht aus. Weniger geht zwar auch, aber bei 3,50m können die Balken „nachgeben“. Mit nachgeben meine ich nicht unbedingt brechen. Die Balken wären dann aber nicht mehr Formstabil.

Antworten

Marcel 24. Mai 2017 um 17:04

Hallo Samuel,
muss gestehen, dass ich heute das erste Mal auf deinem Blog gewesen bin.
Unglaublich wie ausführlich und mit welcher Verliebtheit du über das Thema „Holzverbindungen“ bloggst.
So viele kleine Details die zum Teil einem bewusst sind, aber auch unglaublich vieles Neues konnte ich diesem Beitrag entnehmen.
Werde hier zukünftig noch öfter vobei schauen.

Gruß,
Marcel

Antworten

Samuel Schneider 5. Juni 2017 um 16:30

Hy Marcel,

danke, das freut mich. Da steckt wirklich sehr viel Arbeit dahinter. Hab bei dir auch mal reingesehen. Schicker Blog. 😉

Antworten

Marcel 19. Juni 2017 um 10:38

Hallo Samuel,
vielen Dank!
Gruß Marcel

Antworten

Leonie Maria 8. Mai 2017 um 12:34

Hallo Samuel,

ich plane zur Zeit eine Pergola mit den Maßen 5 x 6m. Es soll eigentlich nur ein Holzrahmen ohne Fetten, dafür aber mit Stahlverstrebungen als Rankhilfen sein. Ich habe bisher pro Seite noch einen Zwischenpfosten eingeplant – denkst du das reicht aus? Sollte ich einen Statiker dazu ziehen?

Grüße und danke für die tolle Seite!
Leonie

Antworten

Samuel Schneider 8. Mai 2017 um 13:15

Hi Leonie,

bei dem Rahmen musst du darauf achten das die Fläche versteift ist. Ansonsten wackelt das wie ein Kuhschwanz. Selbst wenn du das an der Wand befestigst. Also immer irgendwo ein Dreieck einbauen, ob das ein Holz (Druck) ist oder auf Zug die Rankhilfe: das kannst du entscheiden. Dann ist wichtig, dass die Dimensionen stimmen. Was genau soll denn da drauf wachsen? Ob ein Zwischenpfosten reicht, hängt von der Belastung der Pergola ab. Einen Statiker brauchst du dafür nicht.
Hilft das weiter?

Antworten

Leonie Maria 8. Mai 2017 um 15:26

Die Pergola soll freistehend sein. Ich habe sie jetzt etwas kleiner gemacht etwa 5,5 x 4 Meter. Als Rankhilfe stelle ich mir Metallstäbe vor, die müssten ja schon etwas Druck aushalten, oder?
Die Berankung habe ich noch nicht ausgewählt, aber ich suche mir dann wohl lieber eine leichte, nicht stark verholzende Pflanze 🙂
Lassen sich verschiedene zimmermannsmäßige Holzverbindungen eigentlich miteinander kombinieren? Z.B. zwischen Pfosten und Pfette eine Zapfenverbindung und zwischen den beiden anschließenden Pfetten ein Blattstoß?

Dankeschön für die schnelle Antwort!

Antworten

Samuel Schneider 8. Mai 2017 um 16:06

Hi Leonie,

In dem Fall werden die Metallstäbe auf Zug beansprucht. Metall ist nicht so gut (sogar sehr schlecht) auf Druck belastbar. Die Metallstäbe würde ich diagonal zu den Balken anordnen und ordentlich spannen. Dann hast du eine gute Versteifung. Für die Berankung reicht das ja völlig. Und ja: du kannst Verbindungen zusammen kombinieren. Ich würde in dem Fall das Zapfenloch bzw. der Zapfen max. so tief machen, wie das Blattstoß hoch ist. Bei einem 120cm hohen Balken, ist die eine Hälfte 60cm hoch. Der Zapfen sollte nicht länger als 60cm sein (das würde sowieso nur bei einem Zapfen+Holznagel der Fall sein.).

Sehr spannend dein Projekt. 😉

Antworten

Michael Weinberger 6. Mai 2017 um 13:56

Hallo herr schneider.
Ich hab jetzt einige zeit nach infos über verbindungsarten von holz gesucht und bin von ihrer seite sehr begeistert. Ich arbeite zuhause sehr gerne mit holz. Da ich beruflich als gelernter werkzeugmacher nicht gerade viel zu tun habe sind meine arbeiten da meist mit schrauben und winkeln verbunden. Aber mittlerweile zieht es mich immer mehr in die richtung zimmerer/tischler. Klar ist diese seite „nur“ ein grober einblick aber für mich hochinteresant.

Antworten

Samuel Schneider 7. Mai 2017 um 15:47

Hi Michael,

vielen Dank für dein Lob. Da steckt auch ne menge Arbeit dahinter, es freut mich also, dass es dir gefällt. Schwebt dir den ein bestimmtes Projekt vor Augen?

Antworten

Jörg Hanke 20. Februar 2017 um 8:57

Hallo Herr Schneider,
Glückwunsch für diese tolle Seite!
ich möchte eine Geschirrhütte auf meiner Obstwiese (Aussenmasse ca. 3 m X 2,50 m, Dachneigung etwa 30° bauen. Dabei würde ich mich gerne an den schönen Holzverbindungen wie Zapfen, Überplattungen etc üben.
Welche Dimensionen würden Sie für die Balken/Dachsparren empfehlen? Das Dach soll mit Ziegeln gedeckt werden.
Danke und Gruß
J. Hanke

Antworten

Samuel Schneider 20. Februar 2017 um 20:02

Hallo Jörg,

das scheint ja kein so großes Bauprojekt zu werden. Deswegen reichen folgende Dimensionen: Pfosten 10*10 (auf Nummer sicher 12*12) und Dachsparren 8*14. 14 hoch deshalb: Spannweite ist doch etwas groß und Ziegel bringen noch zusätzliches Gewicht. Kleiner würde ich das aber auf keinen Fall dimensionieren.

Hilft das weiter?

Antworten

Edward Black 11. Februar 2017 um 14:54

Super Artikel!
Direkt erstmal in die Favoriten in meinen Hobbyordner „Holzwurm“.

Grüße Edward

Antworten

Samuel Schneider 11. Februar 2017 um 17:38

Hallo Edward,

das freut mich.

Antworten

Schmid Fritz 24. Januar 2017 um 18:43

Spannender Bericht und detaillierte Zeichnungen vielen Dank. Gibts das auch als PDF?

Antworten

Samuel Schneider 25. Januar 2017 um 12:35

Hi,

Nein leider noch nicht. Aber ich werde sehe, wann ich dazu komme.

Antworten

Klaus 16. Dezember 2016 um 1:59

Servus,

Sehr interessant. Danke. Wo hast du das gelernt?

Antworten

Samuel Schneider 16. Dezember 2016 um 11:18

Servus Klaus :-),

ich bin ausgelernter Zimmerer. In meinem Beruf brauch ich das und dort habe ich das auch gelernt.

Es freut mich, dass dir die Infos gefallen.

Antworten

Franz 9. Dezember 2016 um 17:12

Hallo Samuel,

die Zeichnungen sind sehr detaliert. Danke. Darf ich diese Zeichnungen nutzen?

Antworten

Samuel Schneider 9. Dezember 2016 um 17:16

Hallo Franz,

ja das darfst du. Die Bilder/Grafiken sind als CC3 lizenziert. Siehe: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

In den Monaten November, Dezember und Januar 2018 bin ich auf einer Schulung. Ich werde nicht so schnell antworten können. Deine Frage/n gehen nicht unter ;-)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

BAUBEAVER FOOTER