Skip to main content

In 6 Schritte ein Carport selber bauen

Carport selber bauen @BAUBEAVEREin Carport selber bauen.

„Ist das schwer?“

Antwort: nein!

Mit der richtigen Bauanleitung und mit einigen Insidertipps ist dieses Projekt eine machbare Sache. In dieser Schritt für Schritt Anleitung habe ich die wichtigsten Punkte zusammen gefasst die man beim selber bauen beachten sollte.

Auch wenn das nicht ein schwieriges Projekt ist, sollte man darauf achten, dass man den ein oder anderen Fehler vermeidet.

Das Projekt ist ein Holz-Carport. Die Schritte sind aber auch für ein Metall-Carport sinnvoll. Natürlich unterscheiden sich einige Merkmale, aber im großen und Ganzen sind die Schritte recht identischen.

Zwischen den einzelnen Schritten erhälst du außerdem noch einzelne Spar-Tipps. So kannst du besonders günstig (aber schick und stabil) dein Projekt abschließen.

Der erste Schritt um sein Auto effizient zu schützen: eine stabile und praktische Konstruktion planen…

Schritt 1: Vorbereitung und der Bauplan

carport-selber-bauen-bauplan

Als erstes solltest du dir Gedanken über die eigentliche Konstruktion machen. Die folgenden Fragen sollten dir dabei helfen, die wichtigsten Punkte zu berücksichtigen:

  • Wie viel Stützen darf/sollte dein Carport haben?
  • Wie ist der Baugrund?
  • Was für eine Dachform möchtest du nutzen?
  • Wie viel kannst du für dieses Bauvorhaben ausgeben?
  • Möchtest du eine Solaranlage auf das Dach packen?
  • Wie hoch und breit muss das Carport sein?
  • Welche Materialien kannst du verbauen?
    • Welche Fußträger?
    • Welche Abdichtung?
    • Welches Holz? Oder lieber Metall?
  • Was schreibt die Gemeinde vor? Brauchst du eine Baugenehmigung?

Diese Fragen sind entscheidend. Nehmen wir als Beispiel die Dachform. Ich habe in dem Beitrag der verschiedenen Dachformen einige Merkmale näher erläutert. Ein Flachdach ist recht schnell zusammen gezimmert. Ein Satteldach oder gar ein Walmdach erfordert schon mehr Können und Zeit.

Dann sollte man sich auch über die Vor- und Nachteile der einzelnen Konstruktionen im Klaren sein. Während man bei einem Satteldach zusätzlichen Stauraum haben kann, muss man bei einem Flachdach darauf verzichten.

Zur Übersicht hier die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Dachformen:

Dachform Vorteile Nachteile
Flachdach ✓ Einfach zu bauen ✗Abdichtung problematische
Satteldach ✓ Zusätzlicher Stauraum

✓ Einfache Montage der Solaranlage

✓ Einfacher zum abdichten

✗Erfordert solides handwerkliches Geschick
Walmdach ✓ Einfacher zum abdichten

✓ Sieht einfach schick aus

✗Erfordert hohes handwerkliches Geschick

✗Besonders die Kelh- und Gratbereiche sind sehr komplex

Pultdach ✓ Einfacher zum abdichten

✓ Je nach Bauweise, kann man auch hier zusätzlichen Stauraum gewinnen.

✗Erfordert solides handwerkliches Geschick
Tonnendach ✓ Zusätzlicher Stauraum ✗Erfordert hohes handwerkliches Geschick

✗Höhere Materialkosten (Blech für die Abdichtungen)

Gedanken über die Bauweise sollte man sich so früh wie möglich machen. Also am besten jetzt.

Spartipp:
Günstiger bist du mit einem Flachdach dran. Alle anderen Dachformen brauchen nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Materialien. Ein Flachdach kann man zum Beispiel mit günstigen Plexiglas-Platten abdichten.
Carport selber bauen, Ansicht recht @BAUBEAVER

Flachdach Carports haben gleich mehrere Vorteile

Sobald alle Fragen beantwortet sind, geht es an den Bauplan. Den kannst du selber zeichnen oder zeichnen lassen. Hier kommt es natürlich auf die Größe des Carports an (siehe dazu Punkt 2). Sobald eine Größe überschritten wird, muss ein Fachmann dran. In Baden-Würtemberg gilt nach der Bauordnung folgende Regel:

Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich – Quelle

Ab diesen Dimensionen muss man also einen Plan so erstellen, dass das Bauamt das abnehmen kann. Mit diesem Plan wirst du außerdem die einzelnen Bauteile anzeichnen und abbinden.

Da der Punkt recht häufig auftritt, kommt der zweite Schritt: die Baugenehmigung.

Schritt 2: Baugenehmigung

Ein Carport ohne Baugenehmigung zu bauen ist nicht erlaubt und kann zu großen Problemen führen. Und das nicht nur mit den Nachbarn, sondern auch mit dem Bauamt.

Jedes Land, Stadt oder Komune regelt also die Bedingungen. Häufig sind die Höhen und Grundflächen entscheidend. In manchen Fällen entscheidet aber auch der Rauminhalt. Im Privatbereich gelten folgende Regel (Für die Angaben kann ich keine Gewähr geben, bitte nochmal beim zuständigen Bauamt überprüfen):

  • Baden-Würtemberg (50 Abs. 1 LBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Berlin (§ 62 BauOBln): Garagen, überdachte Stellplätze sowie deren Abstellräume mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m je Wand und einer Brutto-Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Bayern (Art. 57 Abs. 1 Nr. 1b BayBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze im Sinn des Art. 6 Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 mit einer Fläche bis zu 50 m2, außer im Außenbereich
  • Brandenburg (§ 55 der BbgBO): oberirdische Garagen und überdachte Abstellplätze für Fahrräder jeweils mit nicht mehr als einem Geschoss und nicht mehr als 150 Quadratmeter Grundfläche, im Geltungsbereich eines Bebauungsplans nach § 30 Absatz 1 oder Absatz 2 des Baugesetzbuchs
  • Bremen (§ 61 BremLBO): Garagen, einschließlich überdachter Stellplätze, die keine notwendigen Stellplätze enthalten, mit einer mittleren Wandhöhe nach § 6 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 bis zu 3 m und
    einer Bruttogrundfläche bis zu insgesamt 50 m² je Baugrundstück, außer im Außenbereich
  • Hamburg (§ 60 HBauO Art. 1 Abs. 1.2): eine Garage mit einer Wandhöhe bis zu 3,0 m und einer Bruttogrundfläche bis zu 50 m² je zugehörigem Hauptgebäude, außer im Außenbereich; die Fläche von Stellplätzen nach Nummer 13.2 ist anzurechnen
  • Hessen (§ 55 HBO): Garagen bis 50 m² Brutto-Grundfläche einschließlich Abstellraum einschließlich Zufahrten mit nicht mehr als 200 m² Grundfläche, unter dem Vorbehalt des Abschnitts V Nr. 1
  • Mecklenburg-Vorpommern (§ 61 LBauO M-V): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Niedersachsen (§ 60 Abs. 1 NBauO): Garagen mit nicht mehr als 30 m² Grundfläche, außer im Außenbereich, Garagen mit notwendigen Einstellplätzen jedoch nur, wenn die Errichtung oder Änderung der Einstellplätze genehmigt oder nach § 62 genehmigungsfrei ist
  • NRW (§ 65 BauO NRW): Gebäude bis zu 30 m³ Brutto-Rauminhalt ohne Aufenthaltsräume, Ställe, Aborte oder Feuerstätten, im Außenbereich nur, wenn sie einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen (§ 35 Abs. 1 Nr. 1 des Baugesetzbuches); dies gilt nicht für Garagen und Verkaufs- und Ausstellungsstände
  • Rheinland-Pfalz (§ 62 LBauO):Gebäude bis zu 50 m³, im Außenbereich bis zu 10 m³ umbauten Raums ohne Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten; ausgenommen sind Kulturdenkmäler und Gebäude in der Umgebung von Kultur- und Naturdenkmälern sowie Garagen, Verkaufs- und Ausstellungsstände
  • Saarland (§ 62 LBO): eingeschossige Garagen einschließlich eingebautem Abstellraum mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 mm über der Geländeoberfläche und bis zu 36 m² Bruttogrundfläche, außer im Außenbereich; § 7 Abs. 4 Satz 2 bis 5 findet Anwendung
  • Sachsen (§ 61 SächsBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 50 m² je Grundstück, außer im Außenbereich
  • Sachsen-Anhalt (§ 60 BauO LSA): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 50 m², außer im Außenbereich, auch soweit sie nachfolgend von der Genehmigungsfreiheit ausgenommen sind
  • Schleswig-Holstein (§ 63 BauO S-H): notwendige Stellplätze mit einer Nutzfläche bis zu 50 m² je Grundstück sowie deren Zufahrten und Fahrgassen
  • Thüringen (§ 60 ThürBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe im Sinne des § 6 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 bis zu 3 m und mit einer Brutto-Grundfläche bis zu 40 m², außer im Außenbereich
  • Österreich, Burgenland (§ 17 Bgld. BauG): die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von insgesamt 200 m² und der dazugehörenden Nebengebäude (z. B. Garagen, Gartenhäuschen) sowie von sonstigen Gebäuden bis zu einer Nutzfläche von insgesamt 200 m²
Spartipp:
Damit ein Carport nicht auf- und wieder abgebaut werden muss, empfiehlt sich der Schritt zum Bauamt. Hier bekommt man die Auflagen für einen Carport. Dieser Schritt ist meistens günstiger, als der Wiederabbau. 😉
Anzeige

Schritt 5: Abbund beim Holz-Carport

Nachdem der Plan fertig ist und das Bauamt die Bewilligung ausgehändigt hat, kann es mit dem Bau des Carport losgehen.

Bei einem Holz-Carport nennt man diesen Schritt: Abbund.

Mit Abbund ist folgendes gemeint:

Abbinden ist das maßgerechte Anreißen, Bearbeiten, Zusammenpassen und Kennzeichnen von Schnitt– und Rundholz für Tragwerke, Bauteile und Einbauteile. – Quelle 

Wie geht man am besten dabei vor? Der wesentliche Punkt ist die Bauweise. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten einen einfachen Carport mir einem Flachdach haben möchten. Dann sind die Schritte recht einfach:

  1. Pfosten zusägen
  2. Pfetten zusägen
  3. Balkenlagen zusägen
  4. Kopfbänder zusägen
  5. Fußträger montieren
Spartipp:
Ein interessante Alternative zu Metallverbindungen sind Holzverbindungen. Hier muss man vielleicht mehr Arbeit reinstecken, aber man spart Geld und wenn man es richtig macht, sieht es auch noch richtig schick aus.

Eine interessante Holzverbindung zwischen Pfette und Pfosten: die Schwalbenschwanzverbindung:

carport-abbund-selbst-bauen-pfetten-pfosten-schwalbenschwanzverbindung-detail

Eine Schwalbenschwanzverbindung wird bei Konstruktionen oft eingesetzt. Zum Beispiel bei Balkenlagen für mehrstöckige Häuser.

Der Vorteile dieser Verbindung:

  • Kostengünstiger
  • Sehr stabil und bei richtiger Ausführung statisch unbedenklich
  • Zügigeres Aufrichten (man hat gleich die Positionen)

In meinem Beispiel habe ich die Balkenlage auf die Pfette gelegt. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und auch hier eine Schwalbenschwanzverbindung einbauen. Dann müsste man jedoch auf einen Dachvorsprung verzichten.

carport-selber-bauen-plan-fertig-vorne

Ich wollte einen Dachvorsprung und aus dem Grund habe ich die Balkenlage auf die Pfette gelegt. Wenn man hier auch eine Holzverbindung einbauen will, dann empfiehlt sich eine einfache Überblattung oder ein Kreuzkamm.

Das könnte so aussehen:

kreuzkamm-balkenlage-carport-selbst-bauen

Ein Kreuzkamm an den Balkenlagen ist zwar mit mehr Aufwand verbunden, aber es hat mehrere Vorteile.

Spartipp:
Auch wenn solche Holzverbindungen spezielle Maschinen und mehr Zeit erfordern, lohnen sich diese Zwischenschritte. Du kannst zum Beispiel im Baumarkt eine Oberfräse oder eine Kreissäge für wenig Geld ausleihen.

Fußträger

Höhenverstellbare Fußträger haben den Vorteil, dass man beim Aufrichten das ausnivilieren einfacher steuern kann. Der Nachteil: sie sind nicht so stabil und erfordern eine Aussteifung. Ansonsten wackelt die Konstruktion.

Feste, einbetonierte Fußträger sind etwas aufwändiger, aber stabiler. Eine seitliche Aussteifung ist nicht notwendig.

einbetonierte-fußträger-carport-selbst-bauen

Sobald alle Hölzer abgebunden sind, kann man zum nächsten Schritt übergehen.

Schritt 4: Baustelleneinrichtung

Bei der Baustelleneinrichtung sollte man vor allem darauf achten, dass der Untergrund fertig ist und alle Bauteile vorhanden sind.

Also zum Beispiel das Fundament. Hast du eine Bodenplatte oder müsstest du noch Einzelfundamente giesen?

Wenn du höhenverstellbare Fußträger nutzt, dann kann man die Einzelfundamente schon fix und fertig giesen. Hier solltest du lediglich darauf achten, dass alle Fundamente die gleiche Höhe haben. Man kann das zwar später ausrichten, aber je genauer man vorher arbeitet, desto leichter wird das ausrichten.

Sobald die Baustelle eingerichtet ist, kommt der spannendste Teil: das Aufbauen oder wie man im Fachchargon sagt: das Aufrichten.

Schritt 5: Aufrichten

Ich würde damit starten, die Pfetten und Pfosten miteinander zu verbinden. Achte darauf, dass die Fußträger schon am Pfosten befestigt sind.

Danach sehen die Schritte wie folgt aus:

  1. Pfosten und Pfetten mit Spriese (oder dir helfen zum Beispiel 4 Menschen – pro Pfosten einer) seitlich abstützen
  2. Balkenlage komplett verteilen und befestigen
  3. Eine Querversteifung zur Stabilisierung.
  4. Stirnbretter montieren
  5. OSB- oder Mehrschicht-Platten verlegen
  6. Fußträger befestigen
Spartipp:
Beim Aufrichten braucht man einfach einige Hände die mit anpacken. Vor allem beim Aufrichten der Pfosten, Pfetten und Balkenlage. Selber machen kann sehr viel Geld sparen. Nicht für jedes Bauprojekt brauch man ein Fachbetrieb.

Schritt 6: Carport Dach Abdichtung

Der letzte Schritt: die Abdichtung und das Fallrohr. Zur Abdichtung bieten sich Bitumen- oder Kautschuck-Bahnen an.

Kautschuck-Bahnen haben sich in den letzten Jahren stark bewährt. Vor allem bei Dachbegrünungen. Diese Bahnen sind meist in einem Stück bestellbar. Die Verarbeitung erfordert jedoch spezielle Fachkenntnisse.

Bitumen-Bahnen haben zwar auch so ihre Tücken, aber im Vergleich sind diese Bahnen sehr viel Billiger.

Fazit

Ein Carport selber zu bauen ist wirklich nicht schwer. Es erfordert zwar das ein oder andere Handwerkliche-KnowHow, aber mit dieser Anleitung kann eigentlich nichts schief gehen.

Mit den jeweiligen Holzverbindungen an den Knotenpunkten kannst du nicht nur Geld sparen, sondern dein Carport sieht auch noch richtig schick aus.

Falls du weitere Fragen oder Anregungen hast, kannst du gerne am Ende dieses Beitrages einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf deine Antwort.



Kommentare

Peter Kluge 1. Januar 2019 um 21:12

Hallo Herr Schneider,

können sie eventuell noch erklären wie sie bei ihrer Kontruktion das Gefälle gemacht haben. Ich möchte dieses Jahr selbst eine kleine Garage 3x4m ohne Überstände bauen, tuh mir aber schwer wie man das Gefälle umsätzt.

Antworten

Samuel Schneider 9. Januar 2019 um 10:54

Hallo Peter.

hier hast du verschiedene Möglichkeiten. Entweder bekommen die Sparren ein Neigung oder du packst eine Gefälle-Dämmung auf das Carport. Letzteres wird wohl am einfachsten sein.

Antworten

Jürgen Wenz 10. Dezember 2018 um 23:20

Interessiere mich auch sehr für dieses Thema. Ich habe auch eine gute Seite gefunden wo bei der Baugenehmigung vieles gut erklärt wird. Kann der Link hier freigeschaltet werden? Vorsichtshalber lieber mal fragen

Grüße Jürgen Wenz

Antworten

Samuel Schneider 12. Januar 2019 um 11:12

Hallo Jürgen,

kommt drauf an wie werbend das ganze ist 😉

Antworten

Erich Keil 9. Dezember 2018 um 17:29

Hallo Herr Schneider,
ich habe eine Doppelgarage in Holzfachwerkausführung gebaut. Nun stellt sich die Frage mit welchem Material ich die einzelnen Gefache füllen so. Ich brauche keine Dämmung. Ich möchte nur gerne die Gefache weiß haben, die Balken sind grau mit Holzschutzfarbe gestrichen.
Kann man dafür Farmazellplatten nehmen und dann vielleicht außen spachteln und weiß streichen?
Mit Steinen oder Lehm mauern ist mit zu aufwendig.
Vielleicht gibt es auch noch ein anderes Material dafür.

Mit freundlichen Grüßen
Erich Keil

Antworten

Samuel Schneider 12. Januar 2019 um 11:16

Hallo Herr Erich Keil,

ja das klingt an sich gut. Ich würde noch auf den Witterungsschutz achten. Standard Fermazellplatten und Feuchtigkeit sind in der Regel keine gute Idee. Warum nicht mit Dreischichtplatten ausfüllen und weiß streichen. Viel einfacher und das ganze ist auch weiß?! 😉

Antworten

helga 21. November 2018 um 21:01

Danke für tolle Ideen! Wir haben nicht so viel Platz, warum sich eigentlich mein Mann für einen Carport entschieden hat. Ganz schnell errichtet wurde der dank der fachlichen Unterstützung. Seine Offenheit können auch die Kinder beim Regen zum Spielen nutzen:) Ein perfekter und günstiger Schutz für den Wagen! Danke für praktische Tipps!

Antworten

Samuel Schneider 17. Januar 2019 um 13:29

Halloe Helga,

sehr gerne.

Antworten

Reinhold kulgemeyer 30. Oktober 2018 um 20:41

Ich möchte ein carport bauen von 7m breit und 5m lang welche stärke brauchen die Ständer und balkenlage vielen dank lm vorraus

Antworten

Samuel Schneider 22. Januar 2019 um 11:19

Hallo Reinhold,

dieser Artikel hilft bestimmt weiter.

Antworten

Andreas 9. September 2018 um 19:27

Hallo
Ich möchte ein Carport bauen 5m breit 6 m lang. Was für Dachbalken muss ich da nehmen? Das Carport steht 10 km westlich von Berlin wegen der schneelast.
Gruss Andy

Antworten

Samuel Schneider 14. Februar 2019 um 19:47

Hallo Andreas,

das kommt nochmal auf die Bauart an. Schau mal hier. Wenn du einen Flachdach Carport bauen möchtest, würde ich schon 20er BSH Sparren wählen. Mindestens.

Antworten

Gerhard Hampp 30. August 2018 um 21:30

Hallo Herr Schneider,

erstmal super und Danke das Sie so ein informative Website gestaltet haben.
Ich plane einen Anbau-Carport an meine Schupfer zu bauen (Flachdach-Carport mit 3 Grad Neigung mit Alu-Trapezblech) in Bayern/München.
Abmessung 6m (mit drei Pfosten im Abstand von 2,95m) x 3,20m Breite, Innenhöhe 2,30m/2m . Geplant habe ich die Pfosten 12 x12 cm, Träger auf den Pfosten 20 x 12 cm, Kopfband mache ich auch, die Sparen 16 x 8 cm (Sparrenabstand ca. 75cm). Mit diesen Maßen wurde auch der Schupfen gebaut.
Geplant hätte ich die Ausführung mit Konstruktionsvollholz, evtl. Fichte. Die Verbindungen sind mit Schrauben geplant.

Folgende Fragen habe ich:
A) Der Träger, der an die Schupfer montiert wird (auf den dann die Sparen aufliegen), wird an die drei Pfosten
(12 x 12 cm) der Schupfer montiert, wobei dazwischen noch die Wandverkleidung mit Stülpschalung ist.

Welche Abmessungen sollte der Träger haben, auch 20 x 12 cm wie der andere Träger?
Oder kann ich diesen kleiner Dimensionieren, z.B. 16 x 8 cm? 


B) Wie sollte der Träger an der Schupfer befestigt werden?

Ich hätte folgendes geplant: den Träger mit Durchgangsschraube zu befestigen, 2 Stück pro Pfosten,
die versetzt gebohrt werden.

Aber mit welchen Schrauben (oder Gewindestange) mit welchem Durchmesser (M14?)
 ?

C) Sind die die Abmessungen der Holzelemente geeignet (Pfosten 12 x 12 cm, Träger 20 x 12 cm,
Sparren 16 x 8 cm) oder könnte ich diese auch etwas kleiner Dimensionieren?
Wenn ja, was wäre Ihre Empfehlung?

Vielen Dank im voraus und ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Hampp

Antworten

Samuel Schneider 17. Februar 2019 um 11:39

Hallo Gerhard Hampp,

das sind interessante Fragen und ich würde sie gerne beantworten. Schau dir doch bitte diesen Beitrag an.

Antworten

Ingo 30. August 2018 um 11:40

Mein Onkel besitzt ein Haus und möchte ein Carport bauen. Um sein Auto und seine Fahrräder vor der Witterung zu schützen. Er ist Handwerklich nicht begabt. Das ist ein guter Tipp sein Carport mit Plexiglas-Platten abzudichten. Freunde haben ihn geraten einen Dachdecker zu engagieren für diese Projekt.

Antworten

Samuel Schneider 17. Februar 2019 um 11:40

Hallo Ingo,

ich würde einen Zimmerer dafür beauftragen. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Antworten

Emmi 20. August 2018 um 14:22

Wir haben das Carport für Ausstellungsstände umfunktioniert. Mit zwei weiteren Künstlern zusammen, veranstalten wir am Wochenende Vernissagen, um unsere Werke vorzustellen. Das Auto wird erst nach der Veranstaltung wieder darunter gefahren. Wir haben, als wir es bauten, gar nicht an eine Baugenehmigung gedacht. Zum Glück ist aber alles gut gegangen und das Amt hat alles genehmigt.

Antworten

Samuel Schneider 19. Februar 2019 um 11:37

Hallo Emmi,

das freut mich sehr und ich wünsch euch viel Freude damit!

Antworten

Jonas 16. Juli 2018 um 11:42

Ein Carport zu bauen benötigt viele Schritte und eine genaue Planung des Baus, damit am Ende das Projekt überzeugt. Es ist allerdings ebenfalls wichtig, dass das Dach des Carports dicht ist. Im Zweifelsfall kann man sich hierfür an einen Dachdecker wenden.

Antworten

Samuel Schneider 4. März 2019 um 11:09

Hallo Jonas,

ich würde das dann eher von einem Zimmerer machen lassen. Dachdecker lernen das in der Regel nicht 😉

Antworten

Jonas 29. Juni 2018 um 12:27

Vielen Dank für diese informativen Beitrag zum Thema Carportbau. Ich finde direkt den ersten Tipp bzw. Schritt sehr wichtig, da wie immer die Vorbereitung das A und O bei einem Projekt darstellt. Da ich mir demnächst ebenfalls ein Carport bauen lassen möchte, bin ich auf der Suche nach einer Zimmerei und bin dabei im Internet auf folgende Seite gestoßen, die mein Interesse geweckt hat

Antworten

Samuel Schneider 8. März 2019 um 11:15

Hallo Jonas,

ja das stimmt und ich freu mich, dass dir die Informationen weiterhelfen.

Antworten

Marian 20. Juni 2018 um 10:46

Hallo, ich wollte ein Holzbalken an der Wand montieren. Der balken ist gesamt 8,50m lang wobei nur 7,26 an die wand kommen und der Rest kommt auf ein Stützbalken. Würde gern wissen welcher lochabstand ausreichend ist um genug halt zu bekommen. Mir wurde gesagt das es 50 cm sein soll.

Danke für die Hilfe.

Antworten

Samuel Schneider 9. März 2019 um 13:30

Hallo Marian,

ja das würde ich auch empfehlen. Es kommt noch auf die Wand und die Befestigungsteile an.

Antworten

Doil 10. Juni 2018 um 13:03

Möchte mein Carport in Brandenburg bauen. Bei wieviel mq und Bauhöhe bleibe ich unter einer Baugenehmigung.

Schöne Grüße

Antworten

Samuel Schneider 11. März 2019 um 12:19

Hallo Doil,

die Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) findest du hier: https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgbo_2016

Antworten

Reiner Dieterich 7. Juni 2018 um 15:11

Hallo Herr Schneider,
ich beabsichtige eine Überdachung zwischen zwei Gebäuden zu bauen, d. h., die Pfetten sind ohne Stützpfeiler an den gegenüberliegenden Hauswänden angebracht. Die Breite der Überdachung beträgt 4,10 m (lichte Weite zwischen den Hauswänden), die Länge der Überdachung soll 5,0 m betragen. Als Dach möchte ich Wellplatten Acryl 76/18 farblos Wabe 3 mm verwenden.
Meine Frage ist nun: Wieviele Sparren benötige ich, und in welcher Stärke, wenn ich dafür Leimbinder vorsehe?
Meine Schätzung: 6 Sparren 60 x 120 mm bei 4,10 m Länge, Abstand 70 cm (lichte Weite)
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Dieterich

Antworten

Samuel Schneider 12. März 2019 um 11:20

Hallo Reiner,

ich möchte auf folgenden Artikel hinweise. Und vielen Dank für deinen Kommentar.

Antworten

Andre 23. Mai 2018 um 8:31

Hallo Samuel,
erstmal vielen Dank für den informativen Artikel. Wir sind gerade dabei unser Doppel-Carport zu planen. Ich habe nun ein Angebot über das Holz vorliegen. Angeboten wurde mir Brettschichtholz Fichte GL24h in der Nutzungsklasse 1-2 (12×24 cm und 12×12 cm). Ich habe allerdings gelesen, dass man nur Holz in der Nutzungsklasse 3 verwenden sollte. Was sagst du dazu?
Viele Grüße
André

Antworten

Samuel Schneider 13. März 2019 um 11:19

Hallo Andre,

Bauwerke die der Witterung ausgesetzt sind sollten die Nutzungklasse 3 haben. Nutzungklasse 1 eignet sich nur für allseitig geschlossene und beheizte Bauwerke. Die Nutzungklasse 2 kann man zwar bei überdachten offenen Bauwerken verwenden, aber ich würde Option N3 wählen.

Antworten

J.D. 20. Mai 2018 um 17:15

Hallo
ich baue eine Garage mit Ringanker , 5% Gefälle 6×6 Meter , Pultdach.
Die Dachsparren sollen 24x8cm betragen 7m lang sein und 5 Stück an der Zahl sein , darauf eine Querlattung in dicke der Länge der Schrauben der Dacheindeckung . Dacheindeckung mit Sandwichelementen 4cm stark , Schneezone 1.

Jetzt meine Frage da ich das Dach gern selbst bauen möchte , sind die Spareen überdimensional oder passt dies so ?

Danke für die Mithilfe .

Beste Grüße

Antworten

Samuel Schneider 14. März 2019 um 14:34

Hallo J.D.,

danke für deine Anfrage und das klingt doch nach einem schönen Projekt. Schau dir mal diesen Artikel an.

Antworten

Christian Wabntiz 15. Mai 2018 um 8:18

Hallo,

ich möchte gerne einen Freisitz von ca. 5×3 Metern bauen.

1. Komme ich da mit 4 Pfosten aus?
2. Welche Dimensionen müssten die Pfetten und die Dachträger haben?
3. Wollte für gerne mit Überstand auf einer Seite bauen. Wie weit kann ich bedenkenlos drüber?

Und zum Abschluss, im Baumarkt gibt es derzeit fertige Carports in entsprechender Größe für ca. 200 EUR. Welche Kosten kommen erfahrungsgemäß auf mich zu, beim selber bauen? (soll nur ein Richtwert sein und keine Haftungsgrundlage 😉

Vielen lieben Dank im Voraus!

Antworten

Samuel Schneider 16. März 2019 um 12:55

Hallo Christian Wabntiz,

danke für deine Anfrage. Ich möchte auf folgenden Artikel hinweise.

Antworten

Schieder Fred 27. April 2018 um 12:49

Guten Tag, ich möchte ein Überdachung für einen Freisitz von 2.70m x 2,50m bauen. Wie stark sollten die Sparren (2,50m lang) sein? Wird mit Kunststoff Wellplatten eingedeckt. Pfosten 8×8 ist ausreichend?
Danke für die Info.
MfG Fred Schieder

Antworten

Samuel Schneider 27. April 2018 um 23:16

Hi Fred,

bevor ich das beantworten kann: wo wohnst du denn? Je nach Standort sollte man lieber etwas stärkere Dimensionen wählen.

Antworten

Thomas 18. April 2018 um 17:46

Guten Tag
Toll Seite. Eine Frage hätte ich.
Ich möchte 8/16 BSH an eine Träger 14/20 BSH unsichtbar verbinden. Also nicht auflegen.
Kann ich da einen Zapfen mit Abstirnung machen.
laut Statik sind die BSH in diesen Massen vorgegeben.
Wenn Ja, mit welchen Massen. 1/3 scheint mir etwas klein als Zapfen und wie Tief in den Träger?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüssen
Thomas

Antworten

Samuel Schneider 20. März 2019 um 14:00

Hallo Thomas,

an sich ist das schon möglich nur spielen andere Faktoren ebenfalls eine Rolle. Wie stark wird der Träger belastet? Macht eine Schwalbenschwanzverbindung Sinn? Statik spielt hier eine große Rolle.

Antworten

Daniel Jentzsch 7. November 2017 um 2:31

Hallo Herr Schneider,
Wir haben vor ein Carport zu bauen mit den Maßen 6500 Länge 4730 Breite und einer Durchfahrtshöhe von 2600.
Brauchen wir da eine Baugenemigung laut —— Sachsen (§ 61 SächsBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 50 m² je Grundstück, außer im Außenbereich ?

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Jentzsch

Antworten

Samuel Schneider 7. November 2017 um 19:06

Hallo Herr Jentzsch,

bei so einer Frage, würde ich dich bitten direkt vor Ort beim Bauamt nach zu fragen. Das ist immer so ein heißes Pflaster 🙂

Antworten

Jonas 29. September 2017 um 12:57

Guten Tag liebe Mitleser,
vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, in meinen Vorgarten einen Carport bauen zu lassen. Dieser sollte jedoch aus Stahl sein und nicht aus Holz. Insofern kommt die hier vorgestellte Anleitung sehr gelegen.

Antworten

Samuel Schneider 29. September 2017 um 14:04

Freut mich!

Antworten

Max 25. September 2017 um 13:05

Zum Thema Baugenehmigung habe ich auch eine Seite gefunden, die mir mit ihren Grafiken sehr gut weiterhelfen konnte.

Antworten

Samuel Schneider 25. September 2017 um 14:43

Wenn du ehrlich gewesen wärst, hätte dein Link sogar freigeschaltet.

Antworten

Du hast eine Meinung zum Artikel? Teile sie hier mit allen!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

BAUBEAVER FOOTER