In 6 Schritte ein Carport selber bauen

Carport selber bauen @BAUBEAVER

Ein Carport selber bauen.

„Ist das schwer?“

Antwort: nein!

Mit der richtigen Bauanleitung und mit einigen Insidertipps ist dieses Projekt eine machbare Sache. In dieser Schritt für Schritt Anleitung habe ich die wichtigsten Punkte zusammen gefasst die man beim selber bauen beachten sollte.

Auch wenn das nicht ein schwieriges Projekt ist, sollte man darauf achten, dass man den ein oder anderen Fehler vermeidet.

Das Projekt ist ein Holz-Carport. Die Schritte sind aber auch für ein Metall-Carport sinnvoll. Natürlich unterscheiden sich einige Merkmale, aber im großen und Ganzen sind die Schritte recht identischen.

Zwischen den einzelnen Schritten erhälst du außerdem noch einzelne Spar-Tipps. So kannst du besonders günstig (aber schick und stabil) dein Projekt abschließen.

Der erste Schritt um sein Auto effizient zu schützen: eine stabile und praktische Konstruktion planen…

Schritt 1: Vorbereitung und der Bauplan

carport-selber-bauen-bauplan

Als erstes solltest du dir Gedanken über die eigentliche Konstruktion machen. Die folgenden Fragen sollten dir dabei helfen, die wichtigsten Punkte zu berücksichtigen:

  • Wie viel Stützen darf/sollte dein Carport haben?
  • Wie ist der Baugrund?
  • Was für eine Dachform möchtest du nutzen?
  • Wie viel kannst du für dieses Bauvorhaben ausgeben?
  • Möchtest du eine Solaranlage auf das Dach packen?
  • Wie hoch und breit muss das Carport sein?
  • Welche Materialien kannst du verbauen?
    • Welche Fußträger?
    • Welche Abdichtung?
    • Welches Holz? Oder lieber Metall?
  • Was schreibt die Gemeinde vor? Brauchst du eine Baugenehmigung?

Diese Fragen sind entscheidend. Nehmen wir als Beispiel die Dachform. Ich habe in dem Beitrag der verschiedenen Dachformen einige Merkmale näher erläutert. Ein Flachdach ist recht schnell zusammen gezimmert. Ein Satteldach oder gar ein Walmdach erfordert schon mehr Können und Zeit.

Dann sollte man sich auch über die Vor- und Nachteile der einzelnen Konstruktionen im Klaren sein. Während man bei einem Satteldach zusätzlichen Stauraum haben kann, muss man bei einem Flachdach darauf verzichten.

Zur Übersicht hier die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Dachformen:

DachformVorteileNachteile
Flachdach✓ Einfach zu bauen✗Abdichtung problematische
Satteldach✓ Zusätzlicher Stauraum 
✓ Einfache Montage der Solaranlage
✓ Einfacher zum abdichten
✗Erfordert solides handwerkliches Geschick
Walmdach✓ Einfacher zum abdichten 
✓ Sieht einfach schick aus
✗Erfordert hohes handwerkliches Geschick 
✗Besonders die Kelh- und Gratbereiche sind sehr komplex
Pultdach✓ Einfacher zum abdichten 
✓ Je nach Bauweise, kann man auch hier zusätzlichen Stauraum gewinnen.
✗Erfordert solides handwerkliches Geschick
Tonnendach✓ Zusätzlicher Stauraum✗Erfordert hohes handwerkliches Geschick 
✗Höher Materialkosten (Blech für die Abdichtungen)

Gedanken über die Bauweise sollte man sich so früh wie möglich machen. Also am besten jetzt.

Spartipp:

Günstiger bist du mit einem Flachdach dran. Alle anderen Dachformen brauchen nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Materialien. Ein Flachdach kann man zum Beispiel mit günstigen Plexiglas-Platten abdichten.

Sobald alle Fragen beantwortet sind, geht es an den Bauplan. Den kannst du selber zeichnen oder zeichnen lassen. Hier kommt es natürlich auf die Größe des Carports an (siehe dazu Punkt 2). Sobald eine Größe überschritten wird, muss ein Fachmann dran. In Baden-Würtemberg gilt nach der Bauordnung folgende Regel:

Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich – Quelle

Ab diesen Dimensionen muss man also einen Plan so erstellen, dass das Bauamt das abnehmen kann. Mit diesem Plan wirst du außerdem die einzelnen Bauteile anzeichnen und abbinden.

Da der Punkt recht häufig auftritt, kommt der zweite Schritt: die Baugenehmigung.

Schritt 2: Baugenehmigung

Ein Carport ohne Baugenehmigung zu bauen ist nicht erlaubt und kann zu großen Problemen führen. Und das nicht nur mit den Nachbarn, sondern auch mit dem Bauamt.

Jedes Land, Stadt oder Komune regelt also die Bedingungen. Häufig sind die Höhen und Grundflächen entscheidend. In manchen Fällen entscheidet aber auch der Rauminhalt. Im Privatbereich gelten folgende Regel (Für die Angaben kann ich keine Gewähr geben, bitte nochmal beim zuständigen Bauamt überprüfen):

  • Baden-Würtemberg (50 Abs. 1 LBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Berlin (§ 62 BauOBln): Garagen, überdachte Stellplätze sowie deren Abstellräume mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m je Wand und einer Brutto-Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Bayern (Art. 57 Abs. 1 Nr. 1b BayBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze im Sinn des Art. 6 Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 mit einer Fläche bis zu 50 m2, außer im Außenbereich
  • Brandenburg (§ 55 der BbgBO): oberirdische Garagen und überdachte Abstellplätze für Fahrräder jeweils mit nicht mehr als einem Geschoss und nicht mehr als 150 Quadratmeter Grundfläche, im Geltungsbereich eines Bebauungsplans nach § 30 Absatz 1 oder Absatz 2 des Baugesetzbuchs
  • Bremen (§ 61 BremLBO): Garagen, einschließlich überdachter Stellplätze, die keine notwendigen Stellplätze enthalten, mit einer mittleren Wandhöhe nach § 6 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 bis zu 3 m und
    einer Bruttogrundfläche bis zu insgesamt 50 m² je Baugrundstück, außer im Außenbereich
  • Hamburg (§ 60 HBauO Art. 1 Abs. 1.2): eine Garage mit einer Wandhöhe bis zu 3,0 m und einer Bruttogrundfläche bis zu 50 m² je zugehörigem Hauptgebäude, außer im Außenbereich; die Fläche von Stellplätzen nach Nummer 13.2 ist anzurechnen
  • Hessen (§ 55 HBO): Garagen bis 50 m² Brutto-Grundfläche einschließlich Abstellraum einschließlich Zufahrten mit nicht mehr als 200 m² Grundfläche, unter dem Vorbehalt des Abschnitts V Nr. 1
  • Mecklenburg-Vorpommern (§ 61 LBauO M-V): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 30 m², außer im Außenbereich
  • Niedersachsen (§ 60 Abs. 1 NBauO): Garagen mit nicht mehr als 30 m² Grundfläche, außer im Außenbereich, Garagen mit notwendigen Einstellplätzen jedoch nur, wenn die Errichtung oder Änderung der Einstellplätze genehmigt oder nach § 62 genehmigungsfrei ist
  • NRW (§ 65 BauO NRW): Gebäude bis zu 30 m³ Brutto-Rauminhalt ohne Aufenthaltsräume, Ställe, Aborte oder Feuerstätten, im Außenbereich nur, wenn sie einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen (§ 35 Abs. 1 Nr. 1 des Baugesetzbuches); dies gilt nicht für Garagen und Verkaufs- und Ausstellungsstände
  • Rheinland-Pfalz (§ 62 LBauO):Gebäude bis zu 50 m³, im Außenbereich bis zu 10 m³ umbauten Raums ohne Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten; ausgenommen sind Kulturdenkmäler und Gebäude in der Umgebung von Kultur- und Naturdenkmälern sowie Garagen, Verkaufs- und Ausstellungsstände
  • Saarland (§ 62 LBO): eingeschossige Garagen einschließlich eingebautem Abstellraum mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 mm über der Geländeoberfläche und bis zu 36 m² Bruttogrundfläche, außer im Außenbereich; § 7 Abs. 4 Satz 2 bis 5 findet Anwendung
  • Sachsen (§ 61 SächsBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 50 m² je Grundstück, außer im Außenbereich
  • Sachsen-Anhalt (§ 60 BauO LSA): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Grundfläche bis zu 50 m², außer im Außenbereich, auch soweit sie nachfolgend von der Genehmigungsfreiheit ausgenommen sind
  • Schleswig-Holstein (§ 63 BauO S-H): notwendige Stellplätze mit einer Nutzfläche bis zu 50 m² je Grundstück sowie deren Zufahrten und Fahrgassen
  • Thüringen (§ 60 ThürBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe im Sinne des § 6 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 bis zu 3 m und mit einer Brutto-Grundfläche bis zu 40 m², außer im Außenbereich
  • Österreich, Burgenland (§ 17 Bgld. BauG): die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von insgesamt 200 m² und der dazugehörenden Nebengebäude (z. B. Garagen, Gartenhäuschen) sowie von sonstigen Gebäuden bis zu einer Nutzfläche von insgesamt 200 m²

[alert style="info"]Spartipp:
Damit ein Carport nicht auf- und wieder abgebaut werden muss, empfiehlt sich der Schritt zum Bauamt. Hier bekommt man die Auflagen für einen Carport. Dieser Schritt ist meistens günstiger, als der Wiederabbau. ;-)[/al[/alert]

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Schritt 5: Abbund beim Holz-Carport

Nachdem der Plan fertig ist und das Bauamt die Bewilligung ausgehändigt hat, kann es mit dem Bau des Carport losgehen.

Bei einem Holz-Carport nennt man diesen Schritt: Abbund.

Mit Abbund ist folgendes gemeint:

Abbinden ist das maßgerechte Anreißen, Bearbeiten, Zusammenpassen und Kennzeichnen von Schnitt– und Rundholz für Tragwerke, Bauteile und Einbauteile. – Quelle 

Wie geht man am besten dabei vor? Der wesentliche Punkt ist die Bauweise. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten einen einfachen Carport mir einem Flachdach haben möchten. Dann sind die Schritte recht einfach:

  1. Pfosten zusägen
  2. Pfetten zusägen
  3. Balkenlagen zusägen
  4. Kopfbänder zusägen
  5. Fußträger montieren

Spartipp:

Ein interessante Alternative zu Metallverbindungen sind Holzverbindungen. Hier muss man vielleicht mehr Arbeit reinstecken, aber man spart Geld und wenn man es richtig macht, sieht es auch noch richtig schick aus.

Eine interessante Holzverbindung zwischen Pfette und Pfosten: die Schwalbenschwanzverbindung:

Der Vorteile dieser Verbindung:

  • Kostengünstiger
  • Sehr stabil und bei richtiger Ausführung statisch unbedenklich
  • Zügigeres Aufrichten (man hat gleich die Positionen)

In meinem Beispiel habe ich die Balkenlage auf die Pfette gelegt. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und auch hier eine Schwalbenschwanzverbindung einbauen. Dann müsste man jedoch auf einen Dachvorsprung verzichten.

carport-selber-bauen-plan-fertig-vorne

Ich wollte einen Dachvorsprung und aus dem Grund habe ich die Balkenlage auf die Pfette gelegt. Wenn man hier auch eine Holzverbindung einbauen will, dann empfiehlt sich eine einfache Überblattung oder ein Kreuzkamm.

Das könnte so aussehen:

Tipp

Auch wenn solche Holzverbindungen spezielle Maschinen und mehr Zeit erfordern, lohnen sich diese Zwischenschritte. Du kannst zum Beispiel im Baumarkt eine Oberfräse oder eine Kreissäge für wenig Geld ausleihen.

Fußträger

Höhenverstellbare Fußträger haben den Vorteil, dass man beim Aufrichten das ausnivilieren einfacher steuern kann. Der Nachteil: sie sind nicht so stabil und erfordern eine Aussteifung. Ansonsten wackelt die Konstruktion.

Feste, einbetonierte Fußträger sind etwas aufwändiger, aber stabiler. Eine seitliche Aussteifung ist nicht notwendig.

einbetonierte-fußträger-carport-selbst-bauen

Sobald alle Hölzer abgebunden sind, kann man zum nächsten Schritt übergehen.

Schritt 4: Baustelleneinrichtung

Bei der Baustelleneinrichtung sollte man vor allem darauf achten, dass der Untergrund fertig ist und alle Bauteile vorhanden sind.

Also zum Beispiel das Fundament. Hast du eine Bodenplatte oder müsstest du noch Einzelfundamente giesen?

Wenn du höhenverstellbare Fußträger nutzt, dann kann man die Einzelfundamente schon fix und fertig giesen. Hier solltest du lediglich darauf achten, dass alle Fundamente die gleiche Höhe haben. Man kann das zwar später ausrichten, aber je genauer man vorher arbeitet, desto leichter wird das ausrichten.

Sobald die Baustelle eingerichtet ist, kommt der spannendste Teil: das Aufbauen oder wie man im Fachchargon sagt: das Aufrichten.

Schritt 5: Aufrichten

Ich würde damit starten, die Pfetten und Pfosten miteinander zu verbinden. Achte darauf, dass die Fußträger schon am Pfosten befestigt sind.

Danach sehen die Schritte wie folgt aus:

  1. Pfosten und Pfetten mit Spriese (oder dir helfen zum Beispiel 4 Menschen – pro Pfosten einer) seitlich abstützen
  2. Balkenlage komplett verteilen und befestigen
  3. Eine Querversteifung zur Stabilisierung.
  4. Stirnbretter montieren
  5. OSB- oder Mehrschicht-Platten verlegen
  6. Fußträger befestigen

Spartipp

Beim Aufrichten braucht man einfach einige Hände die mit anpacken. Vor allem beim Aufrichten der Pfosten, Pfetten und Balkenlage. Selber machen kann sehr viel Geld sparen. Nicht für jedes Bauprojekt brauch man ein Fachbetrieb.

Schritt 6: Carport Dach Abdichtung

Der letzte Schritt: die Abdichtung und das Fallrohr. Zur Abdichtung bieten sich Bitumen- oder Kautschuck-Bahnen an.

Kautschuck-Bahnen haben sich in den letzten Jahren stark bewährt. Vor allem bei Dachbegrünungen. Diese Bahnen sind meist in einem Stück bestellbar. Die Verarbeitung erfordert jedoch spezielle Fachkenntnisse.

Bitumen-Bahnen haben zwar auch so ihre Tücken, aber im Vergleich sind diese Bahnen sehr viel Billiger.

Fazit

Ein Carport selber zu bauen ist wirklich nicht schwer. Es erfordert zwar das ein oder andere Handwerkliche-KnowHow, aber mit dieser Anleitung kann eigentlich nichts schief gehen.

Mit den jeweiligen Holzverbindungen an den Knotenpunkten kannst du nicht nur Geld sparen, sondern dein Carport sieht auch noch richtig schick aus.

Falls du weitere Fragen oder Anregungen hast, kannst du gerne am Ende dieses Beitrages einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf deine Antwort.

56 Gedanken zu “In 6 Schritte ein Carport selber bauen”

  1. Danke für den Beitrag über einen Carport selber bauen. Ich finde deine Tipps für einen Holzcarport sehr hilfreich. Wir wollten ein Carport aus Metall bauen lassen. Wahrscheinlich müssen wir eine Schlosserei damit beauftragen.

  2. Hallo Herr Schneider,

    können sie eventuell noch erklären wie sie bei ihrer Kontruktion das Gefälle gemacht haben. Ich möchte dieses Jahr selbst eine kleine Garage 3x4m ohne Überstände bauen, tuh mir aber schwer wie man das Gefälle umsätzt.

  3. Interessiere mich auch sehr für dieses Thema. Ich habe auch eine gute Seite gefunden wo bei der Baugenehmigung vieles gut erklärt wird. Kann der Link hier freigeschaltet werden? Vorsichtshalber lieber mal fragen

    Grüße Jürgen Wenz

  4. Hallo Herr Schneider,
    ich habe eine Doppelgarage in Holzfachwerkausführung gebaut. Nun stellt sich die Frage mit welchem Material ich die einzelnen Gefache füllen so. Ich brauche keine Dämmung. Ich möchte nur gerne die Gefache weiß haben, die Balken sind grau mit Holzschutzfarbe gestrichen.
    Kann man dafür Farmazellplatten nehmen und dann vielleicht außen spachteln und weiß streichen?
    Mit Steinen oder Lehm mauern ist mit zu aufwendig.
    Vielleicht gibt es auch noch ein anderes Material dafür.

    Mit freundlichen Grüßen
    Erich Keil

    • Hallo Herr Erich Keil,

      ja das klingt an sich gut. Ich würde noch auf den Witterungsschutz achten. Standard Fermazellplatten und Feuchtigkeit sind in der Regel keine gute Idee. Warum nicht mit Dreischichtplatten ausfüllen und weiß streichen. Viel einfacher und das ganze ist auch weiß?! 😉

  5. Danke für tolle Ideen! Wir haben nicht so viel Platz, warum sich eigentlich mein Mann für einen Carport entschieden hat. Ganz schnell errichtet wurde der dank der fachlichen Unterstützung. Seine Offenheit können auch die Kinder beim Regen zum Spielen nutzen:) Ein perfekter und günstiger Schutz für den Wagen! Danke für praktische Tipps!

  6. Ich möchte ein carport bauen von 7m breit und 5m lang welche stärke brauchen die Ständer und balkenlage vielen dank lm vorraus

  7. Hallo
    Ich möchte ein Carport bauen 5m breit 6 m lang. Was für Dachbalken muss ich da nehmen? Das Carport steht 10 km westlich von Berlin wegen der schneelast.
    Gruss Andy

  8. Hallo Herr Schneider,

    erstmal super und Danke das Sie so ein informative Website gestaltet haben.
    Ich plane einen Anbau-Carport an meine Schupfer zu bauen (Flachdach-Carport mit 3 Grad Neigung mit Alu-Trapezblech) in Bayern/München.
    Abmessung 6m (mit drei Pfosten im Abstand von 2,95m) x 3,20m Breite, Innenhöhe 2,30m/2m . Geplant habe ich die Pfosten 12 x12 cm, Träger auf den Pfosten 20 x 12 cm, Kopfband mache ich auch, die Sparen 16 x 8 cm (Sparrenabstand ca. 75cm). Mit diesen Maßen wurde auch der Schupfen gebaut.
    Geplant hätte ich die Ausführung mit Konstruktionsvollholz, evtl. Fichte. Die Verbindungen sind mit Schrauben geplant.

    Folgende Fragen habe ich:
    A) Der Träger, der an die Schupfer montiert wird (auf den dann die Sparen aufliegen), wird an die drei Pfosten
    (12 x 12 cm) der Schupfer montiert, wobei dazwischen noch die Wandverkleidung mit Stülpschalung ist.
    
Welche Abmessungen sollte der Träger haben, auch 20 x 12 cm wie der andere Träger?
    Oder kann ich diesen kleiner Dimensionieren, z.B. 16 x 8 cm? 


    B) Wie sollte der Träger an der Schupfer befestigt werden?
    
Ich hätte folgendes geplant: den Träger mit Durchgangsschraube zu befestigen, 2 Stück pro Pfosten,
    die versetzt gebohrt werden.

    Aber mit welchen Schrauben (oder Gewindestange) mit welchem Durchmesser (M14?)
 ?

    C) Sind die die Abmessungen der Holzelemente geeignet (Pfosten 12 x 12 cm, Träger 20 x 12 cm,
    Sparren 16 x 8 cm) oder könnte ich diese auch etwas kleiner Dimensionieren?
    Wenn ja, was wäre Ihre Empfehlung?

    Vielen Dank im voraus und ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Hampp

  9. Mein Onkel besitzt ein Haus und möchte ein Carport bauen. Um sein Auto und seine Fahrräder vor der Witterung zu schützen. Er ist Handwerklich nicht begabt. Das ist ein guter Tipp sein Carport mit Plexiglas-Platten abzudichten. Freunde haben ihn geraten einen Dachdecker zu engagieren für diese Projekt.

  10. Wir haben das Carport für Ausstellungsstände umfunktioniert. Mit zwei weiteren Künstlern zusammen, veranstalten wir am Wochenende Vernissagen, um unsere Werke vorzustellen. Das Auto wird erst nach der Veranstaltung wieder darunter gefahren. Wir haben, als wir es bauten, gar nicht an eine Baugenehmigung gedacht. Zum Glück ist aber alles gut gegangen und das Amt hat alles genehmigt.

  11. Ein Carport zu bauen benötigt viele Schritte und eine genaue Planung des Baus, damit am Ende das Projekt überzeugt. Es ist allerdings ebenfalls wichtig, dass das Dach des Carports dicht ist. Im Zweifelsfall kann man sich hierfür an einen Dachdecker wenden.

  12. Vielen Dank für diese informativen Beitrag zum Thema Carportbau. Ich finde direkt den ersten Tipp bzw. Schritt sehr wichtig, da wie immer die Vorbereitung das A und O bei einem Projekt darstellt. Da ich mir demnächst ebenfalls ein Carport bauen lassen möchte, bin ich auf der Suche nach einer Zimmerei und bin dabei im Internet auf folgende Seite gestoßen, die mein Interesse geweckt hat

  13. Hallo, ich wollte ein Holzbalken an der Wand montieren. Der balken ist gesamt 8,50m lang wobei nur 7,26 an die wand kommen und der Rest kommt auf ein Stützbalken. Würde gern wissen welcher lochabstand ausreichend ist um genug halt zu bekommen. Mir wurde gesagt das es 50 cm sein soll.

    Danke für die Hilfe.

  14. Möchte mein Carport in Brandenburg bauen. Bei wieviel mq und Bauhöhe bleibe ich unter einer Baugenehmigung.

    Schöne Grüße

  15. Hallo Herr Schneider,
    ich beabsichtige eine Überdachung zwischen zwei Gebäuden zu bauen, d. h., die Pfetten sind ohne Stützpfeiler an den gegenüberliegenden Hauswänden angebracht. Die Breite der Überdachung beträgt 4,10 m (lichte Weite zwischen den Hauswänden), die Länge der Überdachung soll 5,0 m betragen. Als Dach möchte ich Wellplatten Acryl 76/18 farblos Wabe 3 mm verwenden.
    Meine Frage ist nun: Wieviele Sparren benötige ich, und in welcher Stärke, wenn ich dafür Leimbinder vorsehe?
    Meine Schätzung: 6 Sparren 60 x 120 mm bei 4,10 m Länge, Abstand 70 cm (lichte Weite)
    Mit freundlichen Grüßen
    Reiner Dieterich

  16. Hallo Samuel,
    erstmal vielen Dank für den informativen Artikel. Wir sind gerade dabei unser Doppel-Carport zu planen. Ich habe nun ein Angebot über das Holz vorliegen. Angeboten wurde mir Brettschichtholz Fichte GL24h in der Nutzungsklasse 1-2 (12×24 cm und 12×12 cm). Ich habe allerdings gelesen, dass man nur Holz in der Nutzungsklasse 3 verwenden sollte. Was sagst du dazu?
    Viele Grüße
    André

    • Hallo Andre,

      Bauwerke die der Witterung ausgesetzt sind sollten die Nutzungklasse 3 haben. Nutzungklasse 1 eignet sich nur für allseitig geschlossene und beheizte Bauwerke. Die Nutzungklasse 2 kann man zwar bei überdachten offenen Bauwerken verwenden, aber ich würde Option N3 wählen.

  17. Hallo
    ich baue eine Garage mit Ringanker , 5% Gefälle 6×6 Meter , Pultdach.
    Die Dachsparren sollen 24x8cm betragen 7m lang sein und 5 Stück an der Zahl sein , darauf eine Querlattung in dicke der Länge der Schrauben der Dacheindeckung . Dacheindeckung mit Sandwichelementen 4cm stark , Schneezone 1.

    Jetzt meine Frage da ich das Dach gern selbst bauen möchte , sind die Spareen überdimensional oder passt dies so ?

    Danke für die Mithilfe .

    Beste Grüße

  18. Hallo,

    ich möchte gerne einen Freisitz von ca. 5×3 Metern bauen.

    1. Komme ich da mit 4 Pfosten aus?
    2. Welche Dimensionen müssten die Pfetten und die Dachträger haben?
    3. Wollte für gerne mit Überstand auf einer Seite bauen. Wie weit kann ich bedenkenlos drüber?

    Und zum Abschluss, im Baumarkt gibt es derzeit fertige Carports in entsprechender Größe für ca. 200 EUR. Welche Kosten kommen erfahrungsgemäß auf mich zu, beim selber bauen? (soll nur ein Richtwert sein und keine Haftungsgrundlage 😉

    Vielen lieben Dank im Voraus!

  19. Guten Tag, ich möchte ein Überdachung für einen Freisitz von 2.70m x 2,50m bauen. Wie stark sollten die Sparren (2,50m lang) sein? Wird mit Kunststoff Wellplatten eingedeckt. Pfosten 8×8 ist ausreichend?
    Danke für die Info.
    MfG Fred Schieder

  20. Guten Tag
    Toll Seite. Eine Frage hätte ich.
    Ich möchte 8/16 BSH an eine Träger 14/20 BSH unsichtbar verbinden. Also nicht auflegen.
    Kann ich da einen Zapfen mit Abstirnung machen.
    laut Statik sind die BSH in diesen Massen vorgegeben.
    Wenn Ja, mit welchen Massen. 1/3 scheint mir etwas klein als Zapfen und wie Tief in den Träger?
    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      an sich ist das schon möglich nur spielen andere Faktoren ebenfalls eine Rolle. Wie stark wird der Träger belastet? Macht eine Schwalbenschwanzverbindung Sinn? Statik spielt hier eine große Rolle.

  21. Hallo und vielen Dank für diese tolle Anleitung.
    Für mich ist es der „Ideen Spender“.
    Ich plane einen Carport auf meinem Einstellplatz.
    Der ist quasi „unterkellert“ und dort ist meine Werkstatt.
    Die Statik ist aber bereits für ein Carport vorgesehen.
    Die Besonderheit ist dabei, dass eine Seite schräg verläuft weil ich nur so den Abstand zum Nachbargrundstück halten konnte. Ich habe also hinten nur einen rechten Winkel.
    Hinten ist die Betonfläche 3,8 m vorne 4,1 m und die Tiefe der Fläche beträgt ca. 4 m.
    Auf mindestens einer Seite kann ich den Pfosten nicht an die Ecke setzen.
    Das zur Projekt Beschreibung warum ich eine Eigenkonstruktion benötige.
    Ich möchte nun je Seite drei Pfosten haben. Ich benötige hinen und vorne einen Dachüberstand.
    Die Pfosten sollten 12×12 oder 14×14 m sein.
    Die Pfette dann 12×16 oder 14×18 cm.
    Der Dachüberstand nach vorne 2 m und nach hinten 0,5 m.
    Ich denke an ein Pultdach.
    Die Pfette würde ich entweder klassisch verzapfen oder mit Stahlwinkeln verbinden.
    Die Pfostenanker sollten Höhenverstellbar sein.
    Die müssen dann aufgeschraubt werden.
    Soviel zur Idee.
    Was hältst Du von den Abmessungen der Pfosten bzw. der Pfette?
    Bekomme ich so einen Überstand hin der dann frei tragend sein kann oder sollte ih irgendwie eine Strebe setzen?
    Welche Grundfläche sollten die Pfostenanker haben (die auf dem Beton und die am Balken)?
    Wie lange sollten die Schrauben sein die dann ja in die Stirnseite der Balken (Hirnholz) kommen?
    Viele Fragen und es ist klar, dass Antworten alle unverbindlich, ich meine ohne Verantwortung für die Statik) sind.
    Danke Uwe

  22. Der Schritt-für-Schritt Anleitung ist sehr leicht zu verstehen, danke! Ich bin sehr interessiert, einen neuen Dach für unsere Garage zu bauen. Haben Sie auch Pläne für andere Dachkonstruktionen?

  23. Hallo Herr Schneider,
    vielen Dank für die tolle Anleitung!
    Wir leben im Allgäu (viel Schnee) und haben vor, einen freistehenden Carport mit 4m Breite und 6m Länge freistehend zu bauen. Das Dach wird ein Flachdach mit entsprechender Neigung, dass der Schnee nicht bzw. nicht zu hoch darauf liegen bleibt.
    Vier vorbereitete Fundamente (80cm tief) sind bereits vorhanden.

    Nun sind wir unsicher, ob tatsächlich bei dieser Carport-Größe je eine Stütze an den vier Ecken ausreichen werden. Mehr wollen wir eigentlich nicht bauen.
    Worauf sollten wir bei vier Stützen in dieser Größe achten? Müssen die Balken oder Pfetten eine bestimmte Stärke aufweisen? Sollten wir ein bestimmtes Holz verwenden?

    Vielen Dank vorab.
    Ganz liebe Grüße,
    Sabine Müller

  24. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Es ist schön hiervon zu lesen. Die Tipps zum Flachdach abdichtungen haben meinem Bruder sehr geholfen.

  25. Hallo und vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Bei dem Dach hatte ich etwas Verständnisprobleme. Mir konnte aber mein Nachbar, der bei einer Dachdeckerei arbeitet mit Tipps weiterhelfen.

  26. Hallo Herr Schneider,
    Wir haben vor ein Carport zu bauen mit den Maßen 6500 Länge 4730 Breite und einer Durchfahrtshöhe von 2600.
    Brauchen wir da eine Baugenemigung laut —— Sachsen (§ 61 SächsBO): Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 50 m² je Grundstück, außer im Außenbereich ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Jentzsch

  27. Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, in meinen Vorgarten einen Carport bauen zu lassen. Dieser sollte jedoch aus Stahl sein und nicht aus Holz. Insofern kommt die hier vorgestellte Anleitung sehr gelegen.

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