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Viele Leser fragen mich ob man beim Trocknen die Rinde entfernen muss. Und die kurze Antwort ist: Ja!

Das große Problem sind die Holzwürmer, die sich vor allem in der Rinde einnisten. Wird die Rinde nicht entfernt, wird der Wurm bei der Trocknungs-Phase in das Holz „rüber wandern“.

Wenn du das Holz nur ein paar Wochen trocknen möchtest und die Rinde unbedingt für gestalterische Zwecke nutzen möchtest, dann kannst du die Rinde auch dran lassen.

Das Holz braucht jedoch sehr lange, bis es fertig getrocknet ist. Der Wurm kann bereits in 6 bis 10 Monaten schon mit der Rinde fertig sein und sich an das Holz ranmachen.

Einige befürworten, dass man die Rinde dran lassen soll um beispielsweise Naturschalen zu fertigen. Diese werden jedoch aus frischem Holz gefertigt. Andere beziehen sich auf große Holzhändler, die die Rinde ebenfalls dran lassen.

Die meisten Anfragen in meinem Blog sind jedoch für Bauholz oder Möbel. Aus diesem Grund empfehle ich die Rinde sofort zu entfernen.

Einige Holzarten sind besonders anfällig. Beispielsweise Ahorn, Fichte und Tanne. Andere Holzarten wie zum Beispiel Buche und Esche sind da etwas resistenter.

In diesem Beitrag habe ich sehr ausführlich beschrieben, wie man Holz am besten trocknet und lagert.

Die wichtigsten Punkte für fast alle Holzarten sind folgende:

  • Lagere das Holz an einem regen-sicheren Ort
  • Das Holz sollte am besten so gelagert werden.
  • Eine sehr gute Faustformel ist: 1 cm Holz = 1 Jahr
  • Im Zweifelsfall direkt zu einer professionellen Trocknungskammer gehen und sich ausführlich beraten lassen.

Falls du noch mehr über das Lagern und Trocknen lernen möchtest, dann empfehle ich dir diesen Beitrag.

Ich helfe immer sehr gerne. Aus diesem Grund habe ich diesen Blog in meiner Freizeit aufgebaut. Das hat Wochen und Monate in Anspruch genommen.

Mittlerweile bekomme ich häufig folgende Anfragen:

„Hallo Samuel, ich habe ein Haus in diesem und diesem Baustil. In dem zweiten Stockwerk habe ich dieses und dieses Problem. Meine Balken sind 5,80 lang und haben die Stärke von 10/20. Wenn ich das so mache… – ist das in Ordnung? Oder welche Lösung empfiehlst du mir? Und noch eine Frage: wie kann ich das Problem umgehen?“

Ich liebe solche Anfragen. Und ich freue mich jedes mal wenn ich zu einer soliden Lösung beitragen kann.

Bisher bin ich damit so umgegangen:

Erstmal ein Blatt Papier holen und mir die Situation aufzeichnen.

Dann muss ich mich rein denken.

Ich stelle mir das ganze vor.

Und dann: eine gute Lösung dafür finden. 

Aber meistens fehlen mir Informationen: ich frag also nochmal nach. 

Ich bekomme eine Antwort…

Das Ganze kostet enorm viel Zeit. Und ich bekomme dutzende Anfragen dieser Art.

Ich habe das eine Zeit lang in meiner Freizeit gemacht, aber leider schaffe ich das nicht mehr. Ich brauche für eine professionelle und solide Beratung einfach zu viel Zeit. Ich kann dir deswegen eine Individuelle Beratung empfehlen, da kannst du mir ganz einfach deine Projekt-Details zusenden und ich schau mir das in Ruhe an.

Ich möchte professionellen Rat geben und gut beraten. Aber das kann ich leider nicht in 5 Minuten machen.

„Aber ich brauche doch nur einen Tipp von dir, welche Holzverbindung die richtige ist…“

So einfach ist das leider nicht. Statiker und Zimmerer-Unternehmen beschäftigen sich täglich mit dieser Thematik und das nicht ohne Grund. Um die richtige Empfehlung auszusprechen sind viele Schritte notwendig. Deswegen empfehle ich die individuelle Beratung.

Grundsätzlich sollte man zunächst die Ursachen bekämpfen.

Die Hinweise in diesem Beitrag helfen dir, Schimmel von Holz zu entfernen.

Das kann ich aus der Entfernung leider nicht beantworten. Auch nicht mit Bildern. Das beste ist: mach einen Schimmeltest. Ich empfehle dir entweder diesen oder diesen.

Damit kannst du durch eine einfache Analyse selbst feststellen wie „gefährlich“ die Belastung wirklich ist. Und wenn du ganz sicher gehen willst: du kannst die Probe auch an ein Labor zusenden. So hast du Profis an der Hand, die sich mit deinem Problem beschäftigen.

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt und ich muss bei dieser Frage auf folgende Punkte hinweisen:

  • Wie stark wird das Projekt belastet?
    • Wenn es sich um Sparren handelt, dann sollte man beispielsweise die Gegend beachten in der man wohnt. Bei uns in Süddeutschland oder in der Schweiz muss man anders dimensionieren, als in Spanien.
  • Wie wird es belastet? Druckkräfte? Scherkräfte? Zugkräfte?
  • Wenn du diese Fakten hast, kannst du die Dimension bestimmen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du mir gerne deine Projekt-Daten zusenden und eine individuelle Beratung anfordern.

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