Schimmel auf Holz – was tun?

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Beim Werken mit Holz wirst du früher oder später leider auch Bekanntschaft mit Schimmel machen.

Schimmelsporen gibt’s überall, im Freien wie in der Wohnung. Allerdings bemerken wir sie meistens nicht. Doch wenn wir sie bemerken, dann haben wir ein Problem.

Wie es dazu kommt, dass ein Holz zu schimmeln beginnt erkläre ich dir im Folgenden. Außerdem zeige ich dir, wie du Schimmel nachhaltig entfernen kannst und wie er sich vorbeugen lässt.

Da viele von euch fragen ob der Schimmel XYZ gefährlich ist und ob es der Gesundheit schadet, möchte ich auf die folgenden Produkte aufmerksam machen. Mit diesen kann man schnell und einfach Schimmel testen.

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Wie entsteht Schimmel auf Holz?

Schimmelsporen brauchen ein feuchtes Klima um wachsen zu können. Das ist auch der Grund warum in warmen, feuchten Gebieten mehr Schimmel an den Wänden und am Holz zu sehen ist.

Holz enthält Zellulose und Lignin. Diese dienen Schimmelpilzen als Nährstoff und werden von diesen verwertet. Bauholz das zu feucht verbaut wurde oder später dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt ist, erleichtert den Pilzen zusätzlich das Wachstum.

Wenn nun zusätzlich zu diesen Voraussetzungen keine zirkulierende Luft für Austrocknung sorgt, kann sich der Schimmel wunderbar ausbreiten.

Das trifft vor allem bei Fachwerkhäusern auf. Das Problem liegt nicht nur an der Konstruktion, sondern an falsch eingebauten Materialien. Wie man das vermeiden kann, habe ich in meinen 7 Fachwerkhaus-Lektionen näher beschrieben.

Die Schimmelsporen dringen sehr tief in das Holz ein und können irgendwann nur noch schlecht von außen entfernt werden. Das Problem besteht zum Beispiel häufig in Dachstühlen die mit zu feuchtem Holz gebaut werden (Holzfeuchte >20%). Schimmel entsteht aber auch dann nur, wenn diese Feuchte danach nicht entweichen kann. Die heutigen hermetisch abgedichteten Dächer tun dazu den Rest.

Braunfäule oder Weißfäule?

Holzzerstörende Pilze werden nach dem Fäuletyp unterschieden. Als erstes wird unterschieden ob es sich um Braunfäule oder Weißfäule handelt. Deshalb habe ich dir hier einmal beide Fäuletypen kurz beschrieben.

Braunfäule

Braunfäule bewirkt, dass Holz an Festigkeit und Masse verliert. Bei Braunfäule wird die helle und faserige Zellulose abgebaut. Das silber-dunkle und pulverige Lignin

bleibt zurück. Wenn Holz von Braunfäule befallen ist, beginnt es würfelartig zu brechen.

Irgendwann lässt sich das Holz ganz leicht mit der Hand eindrücken. Zur Probe kann das Holz zwischen den Fingern zerrieben werden. Es entsteht ein feines, braunes Pulver. Irgendwann beginnt das Holz sogar von selbst in Würfel zu zerfallen.

Braunfäule breitet sich durch die hohe Sporenproduktion auch sehr schnell aus. Bei manchen Pilzen, wie beispielsweise dem Blättling geht die Braunfäule versteckt vor sich. Das nennt sich Innenfäule. Das Holz beginnt von innen heraus in Würfel zu zerfallen. Das kann sich verheerend auf baustatisch relevante Bauteile auswirken.

Weißfäule

Bei der Weißfäule wird das braune Lignin abgebaut. Somit bleibt die faserige Zellulose zurück. Hierbei verliert das Holz nicht ganz soviel an Zusammenhalt. Es gibt keine Rissbildungen quer zur Faser.

Weißfäule ist im Außenbereich genauso oft anzutreffen wie Braunfäule. Im Innenbereich ist diese Art Fäule nicht so verbreitet. Möglich ist auch ein Doppelbefall. Weiß- und Braunfäule können sich nebeneinander ansiedeln wie auf Bild 1 zu sehen ist.

Schimmel ist auch nicht gleich Schimmel. Schimmel entsteht durch Pilzbefall. Jeder Pilz besteht aus Hyphen. Alle Hyphen zusammengenommen ergeben ein Myzel – den kompletten Pilz. Hier die wichtigsten Arten von Schimmelbefall bei Holz:

Echter Hausschwamm

Der Echte Hausschwamm ist ein holzzerstörender Pilz und unter den Schimmelarten wohl das schlimmste was dir passieren kann. Auch in Deutschland ist dieser Schimmelpilz anzutreffen und ist verantwortlich für ca. 32 % aller pilzbedingten Hausschäden..

Dieser Pilz befällt meistens verbautes Holz und liebt wie alle Pilze warmes und feuchtes Klima. Am besten gedeiht er bei Temperaturen von 18 bis 22 °C. Ab 26 °C stellt er allerdings sein Wachtum ein. Bei einer großen Ausbreitung sind am Pilz oft Tropfen sichtbar. Das ist überschüssige Flüssigkeit die abgesondert wird und nennt sich Guttationströpfchen.

Wusstest du schon?

Solltest du den Echten Haussschwamm bei dir zu Hause entdecken, musst du dies sogar beim Bauamt melden.

Dieser Schimmelpilz ernährt sich von Cellulose und gehört deshalb zu den Braunfäulepilzen.

Das größte Problem bei dem echten Hausschwamm ist, dass er auch auf anorganische Materialien überwachsen kann. So ist es möglich, dass auch der Putz oder gar das Mauerwerk angegriffen wird. Daher auch die Bezeichnung „Mauerschwamm“.

Gerbsäure wirkt im Holz als natürlicher Fungizid. Deshalb werden Hölzer die viel Gerbsäure enthalten, wie beispielsweise Eiche, selten davon befallen.

Der Echte Hausschwamm ist zwar ein Oberflächenpilz, kann aber trotzdem jahrzehntelang unbemerkt in Hohlräumen wachsen. So kann er sich leicht ausbreiten und großen Schaden anrichten. Das versteckte Wachstum dieser Pilzart ist sehr gefährlich. Umbemerkt können tragende Balken in Häusern befallen werden und langsam brüchig werden.

Den echten Hausschwamm bekämpfen

Erkennen kannst du diesen Pilz an den oben erwähnten Merkmalen. Der echte Hausschwamm gilt nach dem BGB als schwerer Baumangel. In einigen Bundesländern ist diese Art von Pilzbefall meldepflichtig und muss von einem Sachkundigen begutachtet werden. Wenn der Pilz festgestellt wird, muss auch die Entfernung durch Fachunternehmen durchgeführt werden.

Wie du also siehst ist mit diesem Pilz nicht zu spaßen. Die Bekämpfung ist auch dementsprechend schwierig. Der echte Hausschwamm kann auch relativ trockenes Holz befallen und sich durch das Mauerwerk ziehen. Die Ideen wie man dagegen vorgehen sollte gehen auch weit auseinander. Beispielweise ist noch immer nicht geklärt ob Luftzug das Wachstum überhaupt unterbricht.

Um für eine sichere Entfernung des Pilzes zu sogen solltest du folgende Punkte abarbeiten:

  1. Eine molekularbiologische Untersuchung durchführen lassen solltest du, wenn du dir nicht sicher bist. Wenn nicht sicher ist welcher Pilzbefall vorliegt, muss so vorgegangen werden als wäre es ein echter Hausschwamm.
  2. Die folgende Behandlung ist Trocknung und Pilzbehandlung. Kleine Pilzreste können aber auch noch nach dieser Behandlung im Holz schlummern und warten Jahrzehntelang nur auf die nächste Feuchtigkeit. Deshalb ist die Sanierung solch eines Gebäudes sehr umfangreich.
  3. Befallene Hölzer müssen auf einen Abstand von einem Meter komplett entfernt werden (Bei Schüttungen sogar 1,5m). Ist der Pilz schon weit fortgeschritten, muss die komplette Konstruktion ausgetauscht werden.
  4. Um auch im restlichen Mauerwerk sicher zu gehen dass keine Mycelreste mehr übrig sind, ist es sinnvoll das Mauerwerk abzuflammen. Natürlich ist es auch wichtig die Feuchtigkeitsquelle zu finden und aus dem Weg zu schaffen. Ohne Feuchtigkeit ist der Hausschwamm auf jeden Fall vorübergehend inaktiv. Das ändert sich mit der geringsten Feuchtigkeit allerdings schlagartig.
  5. Nach der Sanierung ist das nächste Problem die Entsorgung der Schutts. Da der Pilz leicht auf andere Gebäude verschleppt werden kann ist höchste Vorsicht geboten.
  6. Der ganze Arbeitsbereich muss danach gut durchgetrocknet werden und danach mit einem Schwammsperrmittel gestrichen werden. Auch neu verbautes Holz sollte gleich imprägniert werden.
  7. Alternativ oder auch nur unterstützend zu diesen Maßnahmen kann auch das Heißluftverfahren genutzt werden. Der Pilz stirbt bei über 50°C ab und kann so auch eingedämmt werden. Das ist allerdings nur bei dünnerem Mauerwerk und kleineren Räumen möglich, so dass die nötige Temperatur erreicht werden kann.

Brauner Kellerschwamm

Ein typischer Pilz, wie er bei zu feucht verbautem Holz in Neubauten anzutreffen ist. Er wächst sehr schnell, ist aber nicht so zerstörerisch wie der Hausschwamm.

Grund für den braunen Kellerschwamm sind häufig bauphysikalische Probleme. Oft vorzufinden ist dieser Pilz wenn Holz mit feuchtem Mauerwerk oder direkt mit der Erde in Kontakt kommt. Auch bei undichten Leitungen oder Dächern sowie bei Kontakt mit Tauwasser kann dieser Pilz gedeihen.

Aber auch der Kellerschwamm zersetzt das Holz. Er ist zusammen mit dem echten Hausschwamm der häufigste Pilz in unseren Breitengraden. Obwohl er Kellerschwamm heißt, kann er sich überall ansiedeln wo er gute Wachstumsbedingungen vorfindet.

Gute Wachstumsbedingungen sind auch beim Kellerschwamm Holz mit genug Feuchtigkeit (Ca. 50-60%). Die optimale Temperatur für das Wachstum ist 23°. Allerdings gibt sich dieser Pilz auch schon mit 3°C – 38°C zufrieden.

Dieser Pilz bildet zuerst relativ flache Fruchtkörper. Zuerst sind sie weiß, dann werden sie braun. Der Rand bleibt allerdings immer heller. Typisch sind Erhebungen auf der Oberfläche. Sie sehen aus wie Warzen. Er verursacht im Holz auch Braunfäule und wird somit brüchig.

Den braunen Kellerschwamm bekämpfen

Da sich der Pilz vor allem in Feuchtigkeit wohl fühlt (Nassfäulepilz) ist es immer wichtig Holz trocken zu halten. Die Bekämpfung richtet sich nach der DIN 68800 Teil 4. Alle befallenen Teile müssen komplett entfernt werden mit 30 cm Rückschnitt über die betroffenen Stellen. Die verbleibenden Teile müssen unter Umständen mit chemischen Mitteln vor weiterem Befall geschützt werden. Eine Möglichkeit dafür ist die Bohrlochtränkung.

Danach muss das Holz auf Dauer trocken gehalten werden. Wenn die Holzfeuchte für lange Zeit unterhalb des Fasersättigungsbereiches liegt, ist ein Pilzbefall relativ unwahrscheinlich.

Blättling

Der Blättling ist bei weitem nicht so verbreitet wie der Hausschwamm un der Kellerschwamm. Er befällt auch nur hauptsächlich Nadelhölzer. Meist wächst er lange unbemerkt unter der Oberfläche. Finden kannst du ihn öfter an alten Holzfenstern, da diese damals aus Nadelholz gefertigt wurden.

Erkennen kannst du den Blättling an seiner fächerförmigen Form. Der Fruchtkörper steht vom befallenen Holz ab und fühlt sich ledrig bis holzig an. Die Oberfläche ist uneben wellig, kann aber auch glatt sein. Die Farbe reicht von ocker bis braun-orange.

Es gibt unterschiedliche Arten von Blättlingen. Ich gehe hier einmal auf die drei häufigsten ein:

  • Balken Blättling
  • Zaun Blättling
  • Tannen Blättling

Balken-Blättling

Der Balken Blättling verursacht starke Braunfäule. Diese Art Pilz gedeiht an bereits gefälltem und entrindetem Holz. Interessant bei dieser Art ist, dass der Pilz besonders an Stämmen gedeiht die in der prallen Sonne liegen und gut belüftet sind. Bei bereits verarbeitetem Holz ist der Balken Blättling an längere Zeit liegendem Holz zu finden und kann lange Trockenzeiten gut überstehen.

Das ist auch der Grund warum der Pilz gerade in den mediterranen bis gemäßigtem Klimazonen vorkommt. In Deutschland ist er ebenfalls zu finden. Er befällt besonders Fichten-, Tannen- und Kiefernholz. Aber auch Laubholz wie auch einge Tropenhölzer sind vor ihm nicht sicher.

Der Balken-Blättling lässt sich leicht vom Zaun- und Tannen-Blättling unterscheiden, da er der einzige Blättling ohne lamellige Unterseite ist.

Wusstest du schon?

Ein Extrakt das aus dem Balken-Blättling gewonnen wird hat sich bei einem Experiment als antibakteriell wirksam herausgestellt.

Zaun-Blättling

Die Unterseite des Zaun-Blättlings hat meist viele kleine Lamellen die teilweise durch Querlamellen verbunden sind. Die Fruchtkörper können ganz unterschiedlich aussehen. Sie können konsolenartig, fächer- oder muschelförmig wachsen. Farblich sind sie wie alle Blättlinge rot-bäunlich. Junge Blättlinge sind meist etwas heller.

Unterscheiden kannst du den Zaun-Blättling von den anderen Blättlingen durch mehr Lamellen pro Zentimeter am Hutrand. Beim Zaun-Blättling sind es 15-20 pro Zentimeter. Beim Tannenblättling sind es beispielsweise nur ca. 8-13.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Pilzarten wächst auch der Zaunblättling besonders gut an trockenen und sonnigen Stellen. Besonders gerne gedeiht er auf Fichtenholz. Das Myzel wächst allerdings unter der Oberfläche des Holzes, in den feuchteren Bereichen. Dadurch werden erst sehr spät Fruchtkörper ausgebildet. Das ist auch der Grund warum diese Art Pilz oft erst sehr spät erkannt und behandelt wird.

Auch Bauholz wird angegriffen, daher der Name Zaun-Blättling. Er befällt Zäune, Geländer und andere aus Nadelholz hergestellt Bauten. In Deutschland ist dieser Pilz weit verbreitet. Auch auf dem afrikanischen und amerikanischen Kontinent ist er auch zu finden.

Wusstest du schon?

Bild 12 zeigt ein vom Zaun-Blättling befallenes Spielzeug auf einem Spielplatz. Wenn solche Fruchtkörper schon an der Außenseite des Holzes zu sehen sind, ist der Blättling bereits gut genährt und hat den kompletten Kern zersetzt. Wenn solche Fruchtkörper deshalb an den Balken von Schaukeln, Strommasten oder anderen tragenden Hölzern zu finden sind, ist höchste Vorsicht geboten.

Tannen-Blättling

Der letzte aus der Familie der Blättlinge ist der Tannen-Blättling. Er ist der häufigste der Blättlinge und auf der ganzen Welt anzutreffen. Zu unterscheiden ist er vom Zaun-Blättling durch die weiter auseinanderstehenden Lamellen. Obwohl er Tannen-Blättling heißt, bewohnt er hauptsächlich Fichten, teilweise aber auch andere Nadelhölzer. Sehr selten ist er an Laubhölzern zu finden.

Den Blättling bekämpfen

Der Blättling lässt sich gut vorbeugen indem genug Holzschutzmittel aufgetragen wird. Das ist besonders wichtig bei tragenden Hölzern. So kann keine Feuchtigkeit eindringen. Oft beginnt der Pilz zu wachsen wenn sich in Rissen Staunässe bildet.

Ist ein Bauteil einmal vom Blättling befallen, ist meist ein Austausch desselben nötig. Da wie oben beschrieben ein austretender Fruchtkörper schon das Zeichen eines kompletten Zersetzens ist, sollte schnell gehandelt werden. In Gebäuden geht der Pilz meist nicht auf andere Bauteile über, da nicht genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

Leichten Schimmel auf Holz entfernen

Du hast auf einem deiner Hölzer die du verarbeiten möchtest oder auf einem Möbelstück Schimmelbefall festgestellt? Dann musst du zuerst einmal feststellen um welche Art Pilzbefall es sich handelt. Handelt es sich um Schimmel im Anfangsstadium habe ich hier ein paar Tipps für dich:

Vorbereitung:

  • Das wichtigste ist: handle schnell! Denn der Pilz arbeitet sich unter Umständen schnell durch dein Holz. Das ist nicht nur schädlich für das Werkstück, sondern auch für die Gesundheit.
  • Ebenfalls sehr wichtig für deine Gesundheit ist das Entfernen des Schimmels in einer gut belüfteten Umgebung. Wenn möglich gehe damit nach draußen. Ist das nicht möglich, öffne alle Fenster damit für ausreichende Belüftung gesorgt ist. Damit sich die Sporen nicht weiter ausbreiten können solltest du auch einen Luftreiniger einschalten. So kannst du sicher sein, dass deine Raumluft danach ohne Schimmelsporen ist.

Behandlung:

Jetzt kannst du den Schimmel mit einem Schimmel-Reiniger entfernen. Wichtig dabei ist:

  • Beginne an einer unauffälligen Stelle des Holzes. So kannst du unbemerkt herausfinden wie das Holz auf die Behandlung reagiert.
  • Arbeite mit einem sauberen Lappen, der nur leicht feucht ist. Zu viel Feuchtigkeit kann den Pilz unterstützen. Spüle den Lappen außerdem oft aus.
  • Beginne mit dem mildesten Reiniger und steigere die Mittel langsam. Jedes Holz und jede Lackierung reagiert anders auf die aggressiven Reinigungsmittel.
  • Probiere zuerst einen milden Hausreiniger in einem Eimer warmen Wassers.
  • Sollte nicht alles verschwunden sein, kannst du auch einen Lappen in Alkohol tränken und es damit versuchen.
  • Zusätzlich kannst du auch antibakterielle Reinigungstücher oder Holzreiniger nutzen.

Bei schon etwas tiefer liegendem Schimmel musst du radikaler vorgehen:

  • Nutze Sandpapier um die Oberfläche des Holzes abzuschmirgeln. Dabei sollten alle Verfärbungen verschwinden. Nutze nur feines Schleifpapier. Nur wenn wirklich nötig solltest du zu gröberem greifen.
  • Sind alle Schimmelstellen beseitigt, trage wieder eine Schicht Wachs oder Holzlack auf. So ist das Holz vor weiterem Befall geschützt.
  • Ist der Befall so stark, dass er sich mit allen diesen Tipps nicht entfernen lässt solltest du das Holz bzw. das Möbelstück verbrennen.

Häufig gestellte Fragen

Holz trocknen

Das Problem ist unter den Holzwürmern sehr bekannt. Um diese Frage gut zu beantworten ist es wichtig zu verstehen wie Holz eigentlich aufgebaut ist.

Unter dem Mikroskop sieht man, das ein Baum aus vielen kleinen Fasern besteht. Diese saugen sich mit Wasser voll und denen sich damit aus. Wird so ein Baum jetzt gefällt, dann fehlt die Wasserzufuhr und die Fasern verlieren das Wasser. Die Fasern ziehen sich zusammen.

Unser Ziel ist auf jeden Fall: trockenes Holz. Damit können wir das ganze bearbeiten und in unsere Wohnung, Werkstatt ect. hinstellen.

Jetzt haben wir ein Problem: je mehr Fläche, desto schneller entflieht das Wasser aus den Fasern. Und je schneller der Prozess, desto schneller reißen die Fasern. Das müssen wir umgehen.

Und das zweite Problem: Holz schwindet ganz unterschiedlich. Und die Stirnseite ist mitunter die anfälligste Fläche. Nähere Informationen findest du hier.

Wir halten also fest: die Fläche und die Stirnseite an sich, sind die Probleme beim Trocknen.

Wie umgeht man das jetzt?

Einige Profis nutzen eine sogenannte Stirnholzversiegelung (z.B. Anchorseal oder Hornholzwachs). Von anderen Holzwurm Kollegen habe ich auch folgende Variante empfohlen bekommen: normaler Holz-Lack.

In beiden Fällen werden die Stirnflächen mit der Versiegelung bestrichen. Damit trocknet das Holz langsamer und die Rissbildung ist meistens geringer. In der Regel hat man gar keine Risse.

Wenn du also eine natürliche Holzscheibe haben möchtest, müsstest du am besten den Stamm ganz lassen (40-50cm). Die Stirnflächen versiegeln, dann trocknen lassen und wenn das Holz trocken ist, die einzelnen Scheiben aus dem Stamm schneiden.

Wenn die Holzscheiben bereits zugeschnitten sind (frischem Holz) wird es etwas schwieriger. Da sich die Stirnfläche mit der Versiegelung voll saugt, müsste man das später wieder wegschleifen. Was sehr mühsam werden kann.

Mein Tipp also: einen kompletten Stamm trocknen und diesen versiegeln. Wenn das Holz trocken ist: die einzelnen Scheiben heraus schneiden.

Viele Leser fragen mich ob man beim Trocknen die Rinde entfernen muss. Und die kurze Antwort ist: Ja!

Das große Problem sind die Holzwürmer, die sich vor allem in der Rinde einnisten. Wird die Rinde nicht entfernt, wird der Wurm bei der Trocknungs-Phase in das Holz „rüber wandern“.

Wenn du das Holz nur ein paar Wochen trocknen möchtest und die Rinde unbedingt für gestalterische Zwecke nutzen möchtest, dann kannst du die Rinde auch dran lassen.

Das Holz braucht jedoch sehr lange, bis es fertig getrocknet ist. Der Wurm kann bereits in 6 bis 10 Monaten schon mit der Rinde fertig sein und sich an das Holz ranmachen.

Einige befürworten, dass man die Rinde dran lassen soll um beispielsweise Naturschalen zu fertigen. Diese werden jedoch aus frischem Holz gefertigt. Andere beziehen sich auf große Holzhändler, die die Rinde ebenfalls dran lassen.

Die meisten Anfragen in meinem Blog sind jedoch für Bauholz oder Möbel. Aus diesem Grund empfehle ich die Rinde sofort zu entfernen.

Einige Holzarten sind besonders anfällig. Beispielsweise Ahorn, Fichte und Tanne. Andere Holzarten wie zum Beispiel Buche und Esche sind da etwas resistenter.

In diesem Beitrag habe ich sehr ausführlich beschrieben, wie man Holz am besten trocknet und lagert.

Die wichtigsten Punkte für fast alle Holzarten sind folgende:

  • Lagere das Holz an einem regen-sicheren Ort
  • Das Holz sollte am besten so gelagert werden.
  • Eine sehr gute Faustformel ist: 1 cm Holz = 1 Jahr
  • Im Zweifelsfall direkt zu einer professionellen Trocknungskammer gehen und sich ausführlich beraten lassen.

Falls du noch mehr über das Lagern und Trocknen lernen möchtest, dann empfehle ich dir diesen Beitrag.

Holzverbindungen

Ich helfe immer sehr gerne. Aus diesem Grund habe ich diesen Blog in meiner Freizeit aufgebaut. Das hat Wochen und Monate in Anspruch genommen.

Mittlerweile bekomme ich häufig folgende Anfragen:

„Hallo Samuel, ich habe ein Haus in diesem und diesem Baustil. In dem zweiten Stockwerk habe ich dieses und dieses Problem. Meine Balken sind 5,80 lang und haben die Stärke von 10/20. Wenn ich das so mache… – ist das in Ordnung? Oder welche Lösung empfiehlst du mir? Und noch eine Frage: wie kann ich das Problem umgehen?“

Ich liebe solche Anfragen. Und ich freue mich jedes mal wenn ich zu einer soliden Lösung beitragen kann.

Bisher bin ich damit so umgegangen:

Erstmal ein Blatt Papier holen und mir die Situation aufzeichnen.

Dann muss ich mich rein denken.

Ich stelle mir das ganze vor.

Und dann: eine gute Lösung dafür finden. 

Aber meistens fehlen mir Informationen: ich frag also nochmal nach. 

Ich bekomme eine Antwort…

Das Ganze kostet enorm viel Zeit. Und ich bekomme dutzende Anfragen dieser Art.

Ich habe das eine Zeit lang in meiner Freizeit gemacht, aber leider schaffe ich das nicht mehr. Ich brauche für eine professionelle und solide Beratung einfach zu viel Zeit. Ich kann dir deswegen eine Individuelle Beratung empfehlen, da kannst du mir ganz einfach deine Projekt-Details zusenden und ich schau mir das in Ruhe an.

Ich möchte professionellen Rat geben und gut beraten. Aber das kann ich leider nicht in 5 Minuten machen.

„Aber ich brauche doch nur einen Tipp von dir, welche Holzverbindung die richtige ist…“

So einfach ist das leider nicht. Statiker und Zimmerer-Unternehmen beschäftigen sich täglich mit dieser Thematik und das nicht ohne Grund. Um die richtige Empfehlung auszusprechen sind viele Schritte notwendig. Deswegen empfehle ich die individuelle Beratung.

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt und ich muss bei dieser Frage auf folgende Punkte hinweisen:

  • Wie stark wird das Projekt belastet?
    • Wenn es sich um Sparren handelt, dann sollte man beispielsweise die Gegend beachten in der man wohnt. Bei uns in Süddeutschland oder in der Schweiz muss man anders dimensionieren, als in Spanien.
  • Wie wird es belastet? Druckkräfte? Scherkräfte? Zugkräfte?
  • Wenn du diese Fakten hast, kannst du die Dimension bestimmen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du mir gerne deine Projekt-Daten zusenden und eine individuelle Beratung anfordern.

Produkte

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Schimmel

Grundsätzlich sollte man zunächst die Ursachen bekämpfen.

Die Hinweise in diesem Beitrag helfen dir, Schimmel von Holz zu entfernen.

Das kann ich aus der Entfernung leider nicht beantworten. Auch nicht mit Bildern. Das beste ist: mach einen Schimmeltest. Ich empfehle dir entweder diesen oder diesen.

Damit kannst du durch eine einfache Analyse selbst feststellen wie „gefährlich“ die Belastung wirklich ist. Und wenn du ganz sicher gehen willst: du kannst die Probe auch an ein Labor zusenden. So hast du Profis an der Hand, die sich mit deinem Problem beschäftigen.

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Fazit

Schimmel gehört leider zur Holzbearbeitung dazu. Aber mit einigen Tricks ist es möglich vorzubeugen wie auch schon befallene Stücke zu reinigen. Mir Pilzbefall ist nicht zu spaßen. Es ist gesundheitsschädlich die Sporen einzuatmen. Außerdem können verschiedene Pilzarten das Holz zersetzen und so bei tragenden Balken zu einer tickenden Zeitbombe werden. Fachgerechte Oberflächenbehandlung und Lagerung können dem aber vorbeugen.

47 Gedanken zu “Schimmel auf Holz – was tun?”

  1. Hallo Samuel,
    unser Haus wird gerade von einem Bauträger gebaut. Es wurde im Nov Estrich rein gemacht und verputzt, dann der Boden aufgeheizt und leider kein Trocknungsgerät seitens des Bauträgers aufgestellt. Im Dachgeshoss, das wir selber irgendwann ausbauen, hat sich nun an den Gaupen innen schwarzer Schimmel an OSB Platten, die vom Kondenswasser völlig durchnässt waren und ein bisschen auch an den Dachbalken gebildet. Haben es selber entdeckt und sofort dem Bauträger informiert. Er hat uns nun angerufen, dass sie den Schimmel weg gebürstet und Trocknunsgeräte aufgestellt haben. Reicht das wirklich um Schimmel dauerhaft zu entfernen ? In einer OSB Platte sind doch sicher noch Reste drinnen oder stirbt der Pilz ab, wenn man jetzt gut trocknet? Die Zimmer sollen mal Kinderzimmer werden, da will ich kein Risiko eingehen.
    Vielen lieben Dank für deine Antwort

  2. Hallo Samuel,

    leider kann ich nicht direkt auf deinen Kommentar antworten, deshalb hier nochmal:

    Die Ursache für den nassen Dachstuhl war der Wassereintrag welcher während unseres Umbaus/Anbaus enstanden ist. Wir haben anstatt der Tapetten alles Verputzen lassen ausserdem kam im Anbau noch ein Estrich dazu. Dies alles in kürzester Zeit sodass sich das ganze Wasser am Dachstuhl gesammelt hat.
    Nachdem das mittlerweile abgetrocknet ist und ich alles soweit möglich mit „Schimmelex“ eingesprüht und abgebürstet habe, ist von dem Schimmel nichts mehr zu sehen.
    Somit scheint es eine einmalige Sache gewesen zu sein.
    Die Frage ist nur, ob das Holz einen Schaden durch diesen Vorfall genommen hat?

    Gruß Andreas

    • Hallo Andreas,

      so schnell kann Schimmel Holz nicht zerstören. Aber ich kann das aus der Ferne nicht sehr gut bewerten, deswegen würde ich dir raten, einen Fachmann ins Haus zu holen. Sicher ist sicher.

  3. Hallo Samuel,
    auch wir haben neu gebaut und durch drei Deckenöffnungen uns das ganze Kondenswasser aus Estrich und Verputz in den Speicher geholt. Nun schimmeln zum Teil die Schalungsbretter. Meines Erachtens erst oberflächlich. Die Öffnungen von unten sind nun fest verschlossen und die Fenster komplett offen sodass der Speicher gut trocknen kann. Gedämmt ist nur der Boden des Speichers, nicht der Dachstuhl.
    Wie kann ich richtig weiter vorgehen?

  4. Durch undichten Pflanzentopf hat sich nach 2 Wochen auf meiner Ahorntischplatte Schimmel gebildet. Wie bekomme ich diesen 20 cm großen Schimmelbefall wieder weg?

  5. Hallo, ich habe in meinen Lautsprechern ein kleines schimmelproblem. Ich kann es jedoch nicht zuordnen. Es ist kein Pilz zu erkennen sondern es sind gelb grüne Sporen im inneren des Lautsprechers. Was kann man dagegen tun?

  6. Hallo
    bei uns wurde vor einer Woche ein Lärchenzaun gebaut. Nun haben wir fast auf dem ganzen Zaun schwarz punktierte Flecken. Der Zaun wurde mit einem öl vorgängig behandelt. Wir hatten viel Sonne, warmes Wetter und kaum Regen. Der Zaunbauer meinte, dass das Pilzsporen seine, die aus den Pilzen stammen, die bei unsrem neuen Rollrasen wachsen. Man könne diese einfach abschmirgeln und dann wieder neu ölen. Stimmt das? Was kann es sonst sein? Wie ist das Holz zu behandeln, dass es möglichst lange aussieht wie neu – also nicht mit Farbe zugepinselt wird und auch nicht die graue Patina bekommt? herzlichen Dank für Deinen Rat

  7. Lieber Samuel,
    leider haben wir in unserem Haus (Baujahr 1878) im Wohnzimmer Schimmel entdeckt, und zwar an einer ziemlich alten Holzwandverkleidung, in einem etwas feuchten Eck. Er entspricht genau dem auf Bild 1 – in einer Ecke, daher sogar symmetrisch – an und für sich nicht einmal unästhetisch…
    Was ist das genau für ein Schimmel? Besteht akuter Handlungsbedarf (außer der Entfernung)?
    Herzlichen Dank für die Antwort.
    Mit besten Grüßen
    Daniel Schönwald

  8. Grüß Gott Herr Schneider!

    Ich habe Ihre Artikel gefunden und fand sie sehr interessant!

    Deswegen schreibe ich Sie an, um bei Ihnen einen Rat zu holen.

    1.) Wir haben mit meinem Mann eine Kommode aus Eiche im Schlafzimmer.
    Als wir ein Vollkornbrot ohne Konservierungsstoffe gekauft haben, wurde es uns empfohlen, es im kaltem, aber trockenem Raum zu halten.
    Wir haben es immer auf einem Geschirrtuch aus Baumwolle auf dieser Kommode aufbewahrt, weil im Winter und Frühling im Schlafzimmer am kältesten bei uns in der Wohnung war.
    Leider wurde heuer im Frühling sehr schnell warm geworden und einmal ist im Brot Schimmel entstanden.
    Es lag schon weniger als eine Hälfte auf der Kommode und ich wollte eine Scheibe abschneiden und dann erst beim Abschneiden habe ich bemerkt, dass die zweite Scheibe schon grünen Schimmel hat…
    Ein Tag vorher hat das Brot schon komisch gerochen, aber Scheiben waren nicht verschimmelt und haben wir sie gegessen und nichts gemacht…
    Dann habe ich das Geschirrtuch schnell von der Kommode genommen.
    Es war nicht schmutzig, aber auch so komisch, säuerlich, gerochen.
    Das Holz, wo das Brot auf dem Geschirrtuch stand, hat auch so säuerlich gerochen im Gegenteil zu anderen Stellen von der Kommode.
    Das ist vielleicht vor ca. zwei Monaten passiert.

    Wir haben damit nichts gemacht… Inzwischen verreist, vergessen.
    Erst gestern habe ich die Fläche von der Kommode „gerochen“.
    Und als ich die betroffene Stelle roch, spürte ich weiter noch den Geruch und an anderen Stellen roch ich keinen Unterschied mehr…
    Meinen Sie, obwohl der Schimmel erst tiefer im Brot war und erst beim Abschneiden sichtbar war, dass er auch schon ins Holz durchgedrungen ist?
    Das Brot stand auf der abgeschnittenen Seite mit Kante nach oben.
    Jetzt ist auch meine Befürchtung, ob die Sachen, die auf der Kommode stehen, wie z.B. Holzfiguren, kleine Tischdecke aus Baumwolle, auch von dem Schimmel infiziert sind??
    Und wir die ganze Kommode jetzt abschaffen sollten…
    Das ist Schlafzimmer und ein paar Stündchen ist man dort und atmet den Sauerstoff.

    2.) Wir haben eine Holzhorde im Keller.
    Auf der ist irgendwann, vielleicht vor einem Jahr, Gemüse verschimmelt und konnte man ein bisschen grüne Flecken auch auf der Horde sehen.
    Wir haben die getroffene Holzschublade von der Horde rausgezogen und noch nichts gemacht.
    Was raten Sie, sollten wir die ganze Schublade wegschmeißen oder kann man die noch retten??

    Ich werde Ihnen für Ihre Antwort und Hilfe sehr, sehr dankbar sein!

    Freundliche Grüße,
    Ewelina Betz

  9. Hallo Samuel,
    danke für die nützlichen Tipps.

    Wir haben bei uns im Neubau teilweise an den Latten so einen weißlichen Schimmel entdeckt.
    Wenn man mit dem Handschuh drüberherstreicht verteilt er sich in Staub und ist auf dem Holz nicht mehr zu sehen.
    Die Holzlatten sind feucht geliefert worden, nun nach mehreren Wochen sind sie jedoch trocken.

    Kannst du mir eventuell sagen was das für ein Schimmel ist und ob man die Latten einfach wie oben beschrieben (mit einem feuchten Lappen abwischen und mit Schimmelreiniger nacharbeiten) behandelt kann? Oder sollten noch weitere Schritte abgearbeitet werden?

    Vielen Dank im Voraus.

    MfG

  10. Hallo und guten Tag,

    wir haben zwischen Haus und Nachbargarage eine Carportkonstruktion aus Nadelholz. Jetzt wurde kürzlich am Balken seitens der Nachbargarage der Fruchtkörper eines Blättlings sichtbar.
    Ich habe sofort die Maler- und Lackierwerkstatt unseres Vertrauens angerufen und man hat mir zugesichert den Schaden umgehend zu beheben sobald das Wetter wieder besser ist.
    Das Wetter war bis jetzt leider schlecht und der Pilzt ist immer noch da. Das beunruhigt mich ziemlich, weil man ja nachlesen kann, dass bei sichtbarem Fruchtkörper „das Kind bereits in den Brunnen gefallen“ ist.
    Ichm meine – in dem Balekn sind ja auch Schrauben. Ich möchte nicht, dass mir irgendwann die Decke auf den Kopf fällt.
    Ist es denn überhaupt möglich den Pilz nachhaltig zu entfernen? (wegmachen und einsprühen mit irgendwas?)
    Der Pilz sitzt unter dem Carportdach. Vermutlich ist dauerhaft und unbemerkt Feuchtigkeit am Rand zur Garagenmauer eingedrungen.

    Freundliche Grüße
    Melanie

  11. Hallo Samuel,

    auf einer lackierten Europallen-Sitzbank (im nicht überdachten Außenbereich) hat sich eine schwarze Struktur gebildet (glatt, leicht glänzend, Schuppen- / Plättchenartig) – Bild: https://ibb.co/fXjjC7
    Über eine kurz Einschätzung worum es sich hier handel könnte, wäre ich sehr dankbar.

    Gruß

    Maximilian

  12. Ich habe einen dicken Dachholzbalken, der außen auf einer Holzstütze liegt. Oben ist ein Kupferblech drauf. Nun hat sich aber an einer Ritze ein Pilz gebildet. Gerne kann ich ihnen Bilder zusenden. Was muss ich tun=

  13. Hallo Samuel,
    wie Mareike habe ich auch ein altes Holz-Möbelstück an dem Erinnerungen hängen – ein schwedisches Küchensofa.
    Daran hat sich jetzt weißlich flaumiger Belag gezeigt. Könnte ich dir auch ein Foto schicken, um Tipps zu bekommen, woran ich hier bin? Konnte es bis jetzt keiner Beschreibung zuordnen und der Schimmel, dem ich bisher begegnet bin, war eher grünlich und nicht so hell.
    Grüße, Ulrike

  14. Hallo Samuel

    bei uns hat sich durch hohen Nässeeintrag (Putz, Estrich, Farbe usw.) während der Umbauphase Schimmel am Dachstuhl
    gebildet.
    Das Holz ist auch stellenweise komplett durchnässt.
    Wie lässt sich denn der Schimmel am besten beseitigen?
    (Ohne das ein neuer Dachstuhl verbaut wird :-))

  15. Sehr interessanter Beitrag mit guten Infos! Mit Hausschwamm ist wirklich nicht zu spaßen… Vor ein paar Jahren hatte ich auch mal Hausschwamm im Keller, da bekommt man ja erst einmal ganz schön Panik. Ich wollte dann auch nicht irgendwie selber mit irgendwelchen Mitteln rumprobieren, sondern habe mir direkt einen professionellen Schädlingsbekämpfer gesucht, der sich darum gekümmert hat. Die IRT hat den Hausschwamm mit ihrer speziellen Wärmebehandlung auch sehr kompetent entfernt, sodass ich bisher keine Probleme mehr damit hatte.

  16. Hallo
    ich habe mir gerade ein „neues“ gebrauchtes Regal gekauft.
    Es ist ein Ikea Birken Regal und so weit ich raus finden konnte unbehandelt.
    Das Regal stand bisher in einer Bäckerei und wurde nur mit Trockenwaren beladen.
    Alledings wurden die Regalfüße vom täglichen wischen wohl nass. Das Holz dort ist nicht mehr Birke hell sondern fast schwarz, ein sehr dunkles grau.
    Das Regal ist, bis auf diese Füße, sehr gut erhalten und ich wollte es einölen oder lackieren. (ginge auch Bienenwachs?)
    NUR, was mache ich mit diesen dunklen Füßen? Gibt es eine Methode/Mittel die wieder hell zu bekommen? Abschleifen oder so?
    Bilder habe ich leider keine gemacht. Evtl. reicht ja die Beschreibung für einen ersten Tipp.

    Vielen Dank vorab
    Gruß
    Sandra Wessel

  17. Wir errichteten im Vorjahr auf einem Campingplatz ein neues Blockhaus.
    In einer Entfernung von ca. 3 m lagert ein Nachbar altes Holz.Da es mit Plastik zugedeckt ist, wissen wir nur, dass es am Boden schon ziemlich schwarz ist.
    Das Vorzelt seines Wohnwagens und ein Anhänger (wahrscheinlich aus Blech) sind ca. 5 m weg und haben einen grünlichen Belag. Könnte unser Holzhaus aus Fichte dadurch Schaden nehmen? Danke und liebe Grüße Gerti

  18. Hallo Samuel
    Ich wohne in einem Blockhaus, Bauj. 1990, gestrichen mit einer Pflanzenfarbe. Zuerst geölt dann gestrichen. Fabr. Livos. Nun treten weisse Flecken im Aussenbereich auf ich habe Angst es ist Schimmel. Wie kann das untersucht und behandelt werden ?
    Gruss Hartmut

  19. Hallo Samuel, ich habe weißen Schimmel an meinen Esszimmermöbeln an den unlakiereten Stellen wie Rückwand, unter den Stühlen ect (Kiefernmöbel gebeizt und teilweise lakiert). Die Möbel stehen in einem Raum mit einer feuchter Wand. Ein Tischler-Kollege von dir meinte das ist nicht schlimm, Holz ist ein Naturprodukt und nimmt Schimmel nicht so an. Einfach an den betroffenen Stellen ein Schimmelentferner drauf machen und gut ist es. Nun bin ich da sehr unsicher, weil ich ja sonst immer das Gegenteil gelesen habe. Was kann ich machen? Möbel lieber weggeben? Danke für eine Antwort und lieber Gruß

    • Hallo Gundi,

      große Sorgen brauch man sich nicht machen. Ich würde jetzt nicht wegen jedem Schimmel gleich das Möbelstück weggeben. Versuch doch erstmal einen Test zu machen. In der Regel reicht es wirklich, wenn man dem Schimmel mit einem Schimmelentferner an den Kragen geht.

  20. Hallo Samuel,
    ich habe ein Massivholzhaus – Stamm auf Stamm. Rund ums Haus ist mit Abstand von 0,5 Metern Brennholz gestapelt. Sollten wir das lieber aufgeben? Ich habe Sorgen, dass Pilze/Schädlinge aufs Haus übergehen könnten. Begründet?

    • Hallo Marie-Louise Steinhausen,

      danke für deine Anfrage. Wenn du einen Luftzug hast, dann kannst du das lassen. Solltest du dennoch beobachten, dass sich irgendwo Schimmel bildet, könnte das die Ursache sein.

  21. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Wenn Schimmel auf den Wänden ist, kann man ihn ganz gut mit Chlor entfernen. Als späterer Anstrich eignet sich eine fungizide Farbe, damit der Schimmel nicht wieder zurück kommt.

  22. Hallo, bei unserem neu gekauften holz für ein kinder Gartenhaus sind nach einer Woche Lagerung im geschlossenen Auto zahlreiche Holzbretter angeschimmelt , es ist heller weißlicher belag , der sich mit Wasser gut entfernen lässt. kann ich die Bretter noch verwenden?Danke! lg Elisabeth

    • Hallo Elisabeth,

      ich bin kein Arzt – von dem her müsst ihr die Entscheidung selbst tragen. In der Regel sagt man: wenn Schimmel auf der Oberfläche austritt, dann sind die Sporen schon im Innern des Holzes. Wie gefährlich euer Schimmel ist, kann ich aus der Ferne nicht sagen.

  23. Hallo Samuel
    Ich wette, dass sich brauner Schimmel bei mir verbreitet. 2x habe ich schon eine Firma bestellt- da aber seit 2016 der Test kostenpflichtig ist in der Schweiz meinen die ich übertreibe. Ich möchte dir gerne mal Fotos senden.
    ich wohne in diesem Haus seit 2 1/2 Jahren und lese fast alles was Hausschimmel betrifft. Auf meinen Entschluss bestehe ich nicht unbedingt wegen den Schimmelflecken – sondern gesundheitliche Probleme. Und das wurde zur langen Liste. Hier auszuziehen ist momentan nicht möglich. Mein Eindruck ist auch das die Schweiz nicht genug Wissen darüber trägt. Ich könnte ein Buch schreiben
    Was kann ich tun?

    • Hallo Julia,
      du kannst uns gerne Fotos zusenden. Allerdings können wir natürlich keine „Ferndiagnose“ machen.
      Generell ist es der Gesundheit nicht förderlich, wenn irgendeine Form von Schimmel im Haus vorhanden ist. Die Sporen können sich leicht in der Lunge ansiedeln.
      Wir raten dir auf jeden Fall noch einmal zu einem offiziellen Test. Das Geld das du dafür ausgibst ist es auf jeden Fall wert. Denn die Kosten und Probleme die du im nachhinein bei Lungenproblemen hast, sind bestimmt nicht viel geringer.
      Vielleicht ist es dir auch möglich die befallenen Stellen im Haus herauszuschlagen und neu zu verputzen.
      Wir hoffen auf jeden Fall du findest eine Lösung für dein Problem!
      Gruß

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