Jörg-Michael und das Heckenscheren Portal

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Ich führe regelmäßig Interviews mit verschiedenen Handwerkern durch. Auch heute habe ich wieder ein spannendes Interview mit KnowHow zum nachmachen. Weitere Interviews findest du hier und falls du auch ein Interview auf BAUBEAVER haben möchtest, dann kannst du dich gerne per E-mail melden.

Jetzt aber das Interview…

Heute habe ich das Vorrecht einen Hobbygärtner Jörg-Michael zu befragen. Auf seiner Seite www.heckenscherekaufen.de hilft er dabei, möglichst wenig Fehler bei der Auswahl von Werkzeug zu machen. Ich hatte die Gelegenheit, ihn einmal zu seinen Erfahrungen und Empfehlungen zu befragen.

Hallo Jörg-Michael, stell dich bitte meinen Lesern kurz vor.

Hallo Samuel und danke für die nette Bezeichnung „Hobbygärtner“, die ich gerne aufgreife. Denn bei mir ist es wirklich nichts mehr als ein wahrliches Hobby, dem ich fröne. Auf der anderen Seite aber halt eben auch immer wieder die Notwendigkeit, dass der Garten meine Anwesenheit erwartet.
Ich wohne im schönen Schleswig-Holstein und habe Spaß daran gefunden, meine persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen anderen Lesern weiter zu geben, die dadurch vielleicht etwas Benefit ziehen können.

Wie bist du auf die Idee gekommen Werkzeuge zu testen?

Dålig hantverkare klagar på sina verktyg.

Das sind die Worte eines schwedischen Sprichwortes, dass übersetzt lautet: „Schlechte Handwerker klagen über ihr Werkzeug.“

Und ich muss eingestehen, ich gehörte auch zu denen, die die Schuld gerne auf das Werkzeug geschoben haben, wenn einmal etwas nicht klappte. Aber ich habe auch festgestellt, dass es immer wieder eine gute Begründung für gutes und dann eben manchmal auch etwas teureres Werkzeug gibt. Also habe ich mich eines Tages an meine vorhandenen zwei Heckenscheren gemacht und versucht, auf meiner Webseite, die es jetzt seit dem Spätherbst 2015 gibt, möglichst viele Mitmenschen vor einem Fehlkauf zu bewahren.

Der perfekte Rasenschnitt, Löcher bohren oder Nägel in die Wand schlagen, Holzbearbeitung mit der Säge oder der perfekte Heckenschnitt mit einer Heckenschere: Für kleinere Arbeiten des Hobbyhandwerkers sollte in jedem Haushalt das passende Werkzeug griffbereit sein. Nicht zuletzt wird schon jeder einmal erlebt haben, wie nervenaufreibend der Umgang mit schlechtem Werkzeug ist. Mich hat das einmal so sehr zum Verzweifeln gebracht, dass ich anschließend tatsächlich große Teile meines bestehenden Werkzeugbestandes ausgetauscht habe.

Wie bist du zur Gartenarbeit gekommen?

Das ist eine einfach zu beantwortende Frage: Der Garten war einfach plötzlich da, nachdem wir das Wohnhaus erworben hatten und mir war einfach alles einfach zu schick, als dass wir es verkommen lassen wollten. So blieb mir also gar nichts anderes übrig als mich an die Gartenarbeit zu machen und mich intensiv mit diesem Thema zu befassen.
Also wenn ich etwas kurz zusammenfassen sollte: wie die Jungfrau zum Kind bin ich zur Gartenarbeit und dem Gartenwerkzeug gekommen, wovon ich mittlerweile bereits sehr viel besitze.

Und das interessiert mich jetzt auch sehr: wie oft nutzt du im Jahr eine Heckenschere?

Da bin ich dann doch etwas Perfektionist. Ich nutze die Heckenschere für den großen Schnitt zweimal im Jahr. Und zwischendurch dann für Schönheitsschnitte, wann immer es erforderlich ist. Aber da bin ich dann eher zurückhaltend. Aber die beiden großen Heckenschnitte erfordern dann doch schon immer einen längeren Geräteeinsatz.

Worauf sollte man beim Kauf einer Heckenschere achten?

Der Markt bietet eine Fülle an Gerätschaften in erstaunlich günstigen Preisklassen und als wohlumworbene Schnäppchen. Man ist fast geneigt zu sagen, wer da nicht zugreift, ist selbst schuld. Doch nicht bei allen dieser angepriesenen Sonderangebote stimmt die zu Qualität. Schritt Nummer eins muss daher immer lauten: Unbedingt also auf die Qualität achten, auch wenn es manchmal etwas mehr kostet.

Ich möchte das am Beispiel der zuvor schon aufgezählten Heckenschere erläutern. Als Faustregel beim Kauf gilt: Ein hochwertiges Gerät sollte mindestens 60 Euro kosten. Bei sehr günstigen, vermeintlichen Sonderangeboten ist die Gefahr doch sehr groß, dass es sich um minderwertige Qualität handelt. Es hat sich immer wieder bewiesen: Vor dem Kauf sollte man die Heckenschere wirklich anfassen, anschauen und ausprobieren. Einfach einmal austesten, wie sie in der Hand liegt, denn stundenlanger Heckenschnitt kann sehr mühsam werden. Da vergeht dann schnell der Spaß am Gärtnern. Zweifelsfrei ergänzen Prüfzeichen wie das GS-Siegel („Geprüfte Sicherheit“) oder andere Auszeichnungen von Prüfinstituten und –vereinen das Gesamtbild vor dem Kauf.

Welche sind die beliebtesten Modelle?

Aus meiner Erfahrung heraus hat es sich gezeigt, dass der Kunde, der sich auf meiner Seite www.heckenscherekaufen.de informiert, häufig zur elektrischen Heckenschere greift. Was das Potenzial betrifft, wird die elektrische Heckenschere mit fast allem fertig, was man an Heckenpflanzen in unseren typischen heimischen Gärten vorfindet und ist daher in den meist privaten Gärten auch die beliebteste Variante von Heckenschere. Die einzelnen Arten beschreibe ich auf meiner Seite sehr ausführlich.

Wie unterscheiden sich die Modelle in der Bedienung?

In der Bedienung unterscheiden sich die im Handel vertretenen Geräte kaum. Die meisten haben ein Zweihand-Sicherheitsschalter-System, manche (wie zum Beispiel viele Boschgeräte) verfügen zusätzlich noch über einen dritten Sicherheitsschalter, was sicher nie zuviel sein dürfte. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für die Bedienung sind Gewicht und Schwerpunkt der Heckenschere. Hier sollte man sich gerade beim Gewicht darüber im Klaren sein, dass langwierige Gartenarbeiten körperlich sehr anstrengend sein können.

Aber ich schaue dennoch auch immer auf den Preis. Von allen Heckenscheren-Varianten, die ich auf meiner Seite vorstelle, ist die Produktgruppe der elektrischen durchschnittlich immer noch diejenige mit dem günstigsten Kaufpreis. Für wenig Geld bekommt man hier schon ein leistungsfähiges Gartengerät.

Welches Fazit möchtest du meinen Lesern mit auf den Weg geben?

Wer am falschen Ende spart, zahlt doppelt. Eine gute Weisheit, die sich auch auf dem Werkzeugmarkt immer wieder bestätigt. Und bitte, so wie es die Schweden schon sagen, anschließend nicht über das Werkzeug klagen, wenn`s hapert 🙂

Danke Jörg-Michael für das nette Interview!

Ich bedanke mich für die nette Gelegenheit, deinen Lesern etwas von meinen persönlichen Erfahrungen mit Gartenwerkzeug und -geräten erzählen zu dürfen.

1 Gedanke zu “Jörg-Michael und das Heckenscheren Portal”

  1. Ich schaue aufgrund meiner finanziellen Möglichkeiten als allererstes auf das Geld und dann kommen die vielen anderen Faktoren. Irgendwann wäre ich einmal dankbar für einen Artikel, der über sehr günstige Heckenscheren berichten würde. Aber ansonsten ist das ein wirklich klasse Artikel Samuel, der sich angenehm lesen lässt. Es wäre schön Samuel, wenn Du vielleicht das Thema Heckenscheren einmal in Deinen Berichten aufnehmen könnte.
    Liebe Grüße
    Stefanie

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