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6 Fakten über Sperrholz und Sperrholzplatten

Bild 1: Sperrholzplatte

Bild 1: Sperrholzplatte

Holz ist hygroskophisch – es passt sich durch Aufnahme und Abgabe von Wasser seiner Umgebung an. Wir können nicht verhindern, dass Holz arbeitet. Deshalb neigt Vollholz auch zu Rissen und verzieht sich leicht. Die Lösung? Sperrholz! Warum verzieht sich Sperrholz nicht? Die Antwort darauf und um was genau es sich dabei handelt erfährst du im Folgenden. Aber zuerst einmal etwas zur Geschichte der Platten.

Die Geschichte von Sperrholz

Wie das Furnier wurde auch das Sperrholz schon im alten Ägypten genutzt. Es wurden Möbelstücke gefunden, die mit Sperrholz hergestellt wurden.

Später geriet diese Art der Holzverarbeitung leider im Vergessenheit. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es wieder genutzt. Schon bald wurde es auch in der Industrie genutzt. So konnten schnell große Mengen erstellt werden. Das ermöglichte die Nutzung in der Automobilindustrie und auch im Flugzeugbau.

Herstellung von Sperrholzplatten

Sperrholz ermöglicht uns, das natürlich gewachsene Holz zu nutzen, ohne die Gefahr dass es sich verzieht. Wie ist das möglich? Indem es in Schichten zerlegt und dann wieder zusammengefügt wird.

Wie entsteht eine fertige Sperrholzplatte?Sperrholzplatten bestehen aus einem Verbund mehrer Holzplatten. Mindestens drei Holzlagen werden übereinander gelegt und miteinander verleimt. Die einzelnen dünnen Platten müssen vorher gut getrocknet worden sein, damit sie sich nicht mehr so sehr verziehen.

Die verschiedenen Lagen werden immer im 90° Winkel kreuzweise übereinander verleimt. Danach werden sie unter Wärmeeinwirkung gepresst. Schon beim Pressen können durch Spezialpressen verschiedene Formen hergestellt werden.

Dadurch dass die Platten immer überkreuz aufeinander gelegt werden, schränken die verschiedenen Lagen ihr Quellen und Schwinden gegenseitig ein. Die nicht erwünschten Bewegungen werden also automatisch gesperrt. So kann das Holz nicht mehr arbeiten.

Es werden zwei verschiedene Leimarten für die Herstellung von Sperrholz genutzt:

  • IF – Ein nicht wetterbeständiger Leim der nur in Wohnräumen in allgemein beständiger Luftfeuchte beständig ist.
  • AW – Ein bedingt wetterbeständiger Leim, der auch bei erhöhter Feuchtigkeit noch beständig ist.

Die Art und Anzahl der Platten sowie deren Anordung bestimmen letztlich was für Eigenschaften die fertige Sperrholzplatte aufweist. Die Lagen können aus Furnieren, Vollholz oder auch aus Stäben bestehen. Hier eine Übersicht der verschiedenen Plattenaufbauten:

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Arten von Sperrholz

Bild 2: Brettsperrholz

Bild 2: Brettsperrholz

Brettsperrholz (Kreuzlagenholz, Dickholz)

Brettsperrholzplatten bestehen aus mindestens drei kreuzweise übereinander gelegten Massivholzplatten.  Alle Platten werden miteinander verleimt. Es wird im 90° Winkel oder, in seltenen Fällen, auch im 45° Winkel geleimt. Diese Art der Verleimung unterscheidet das Brettsperrholz vom Brettschichtholz, das längs zur Faser übereinander gelegt wird.

  • Herstellung: Genutzt wird zur Herstellung meist Seitenware von Nadelholz, das heißt Holz aus den Randzonen eines Baumstammes. Dieses Holz gilt eigentlich als minderwertiger, hat aber eine hohe Festigkeit und Steifigkeit. Als Klebstoff wird heutzutage meist Polyurethanklebstoff (formaldehydfrei) genutzt. In manchen Fällen wird auch mit Holzdübeln oder Nägeln gearbeitet.
  • Eigenschaften: Je nachdem was für eine Holzart, Holzdicke und auch Qualität für die verschiedenen Lagen genutzt wird ergeben sich die elastomechanischen Eigenschaften der fertigen Brettsperrholzplatte. Allgemein üblich sind Platten mit 3-7 Schichten. Brettsperrholzplatten werden meist nicht in Sichtqualität hergestellt. Das heißt es wird nicht so sehr auf die optische Reinheit der Platte geachtet. Sollte doch einmal Sichtqualität gewünscht sein, kann für die Decklage ein hochwertigeres Holz genutzt werden.
  • Verwendung: Die massiven Tafeln aus Sperrholz werden seit den 1990-er jahren häufig im Bauwesen genutzt. Häufig eingesetzt werden die Platten im Wohnungsbau und im Objektbau. Brettsperrholzplatten können sowohlfür Dach- und Deckenbauten, wie auch für Innen- und Außenwände genutzt werden. Auch für Balkonplatten oder Stiegenläufe werden sie eingesetzt. Ein großer Vorteil ist, dass zum Beispiel Dämmungen sehr einfach am Brettsperrholz befestigt werden können. Auch kann auf zusätzliche aussteifende Elemente verzichtet werden, da bereits eine hohe Steifigkeit gegeben ist. Auch die hohe Feuerbeständigkeit der Brettsperrholzplatten ist ein Vorteil zum Holzleichtbau.
Bild 3: Stuhl aus Formsperrholz

Bild 3: Stuhl aus Formsperrholz

Furniersperrholz (Furnierplatte)

Furniersperrholz ist wie die Brettsperrholzplatte eine Platte aus kreuzweise verleimten Holzschichten. Im Unterschied zum Brettsperrholz wird bei der Furnierplatte mit Furnieren und nicht mit Massivholz gearbeitet.

  • Herstellung: Wie auch das das Brettsperrholz werden Furnierplatten (Schälfurnier) kreuzweise verleimt. Danach wird die Platte bei ca. 170°C gepresst, besäumt und geschliffen. Die Anzahl der aufeinander angebrachten Furniere ist so gut wie immer ungerade. Hat eine Platte eine Dicke von 12 mm und mindestens 5 Lagen Furnier erreicht wird sie Multiplex-Platte genannt. gerade Furniersperrholz eignet sich besonders gut um Sitzschalen, Verkleidungen und andere spezielle Holzformen herzustellen. Dabei wird das Holz in Spezialpressen nicht flach sondern in eine Form gepresst. 
  • Eigenschaften: Auch Furniersperrholz hat, durch das verleimen im 90° Winkel, eine hohe Steifigkeit. Zusätzlich kann es gut beschichtet und oberflächenbehandelt werden. Die Faserrichtung der Decklagen weist immer in eine Richtung. Auch die Beschichtung sollte auf beiden Seiten die selbe sein. So kann sich die Platte nicht verziehen. Es gibt auch Furnierplatten mit speziellen Eigenschaften: Buchenschälfurniere weisen besonders gute Biegeeigenschaften auf. Deshalb werden diese häufig zu Formsperrholz verarbeitet. Dampfsperre-Platten haben eine Mittelschicht aus Aluminium und im Bauwesen wird metallbewehrtes Furniersperrholz eingesetzt.
  • Verwendung: Da sich diese Art Holz nicht mehr in seiner Form verzieht oder verändert (hohe Form- und Maßbeständigkeit), ist es im Möbel- und Baugewerbe sehr gut einsetzbar. Gern genutzt wird es für Arbeitsplatten, Rückwände, Möbelgrundgestelle oder Verkleidungen. Auch die Automobilindustrie und der Waggonbau nutzen die einfachen Verarbeitungsmöglichkeiten des Furniersperrholzes. Außensperrholz kann auch im Kühl-, Feucht- und sogar im Nassbereich eingesetzt werden.

Unterkategorien:

  • Sternholz: Hier bilden die Faserrichtungen der verschiedenen Platten spitze Winkel.Sie bestehen aus mindestens 5 Lagen und sind deshalb ziemlich stabil. Genutzt werden sie hauptsächlich für Zahnräder und Riemenscheiben.
  • Formsperrholz: Besteht meist aus Rotbuche und wird in Spezialformpressen in Form gebracht.
  • Multiplexplatten: So werden Furniersperrplatten mit mehr als 5 Lagen bezeichnet. Sehr häufig eingesetzt werden diese im Modellbau.
  • Paneelplatten: Diese Platten sind auf einer Seite mit Edelholz furniert. Diese werden häufig zum vertäfeln von Wänden und Decken genutzt.
  • Bau-Furniersperrholz: Ein rustikales Sperrholz das auf dem Bau häufig eingesetzt wird.
  • Beschichtetes Sperrholz: Sperrholz wird hier einfach mit einer Folie, Papier oder Kunstharz beschichtet.
  • Kunstharz-Pressholz:  Hierbei werden Furnierplatten mit Phenolharz angereichert und anschließend in hydraulischen Pressen zu Platten gepresst. Die Holzporen werden so mit Harz gefüllt und stark verdichtet. Ergebnis ist eine sehr stabile Platte die für Bohrschablonen oder Formpressteile genutzt wird.

Im Folgenden eine Animation die zeigt wie die Arbeitsschritte vom Baumstamm bis zur fertigen Furniersperrplatte sind:

Bild 4: Stabsperrholzplatte

Bild 4: Stabsperrholzplatte

Stab- bzw. Stäbchensperrholz (früher Tischlerplatte)

Stabsperrholz besteht in der Mitte aus parallel liegenden Vollholzleisten oder Schälfurnierstreifen. Quer dazu werden auf beiden Seiten Deckfurniere aufgeleimt.

  • Herstellung: Für die Stäbe beim Stabsperrholz im Inneren der Platte werden meist leicht Nadelhölzer wie Fichte oder leichte tropische Holzarten verwendet. Diese Stäbe sind bereits miteinader verleimt und werden danach auch noch mit den Deckenplatten verleimt. Stäbchensperrholz hat in der Mittellage nur sehr dünne (0,6 bis 7mm) Messerfurnierstreifen. Diese werden hochkant nebeneinander gestellt und miteinander verleimt. Die dafür meist verwendeten Hölzer sind Buche, Pappel, Fichte oder Tropenhölzer. Stabsperrholz wird nur industriell hergestellt. Weitere Details zur Herstellung findest du auch in der Zeichnung Nr.
  • Eigenschaften: Stabsperrholz ist auch bei sehr unterschiedlichen Temperaturen oder Feuchtigkeit formstabil, beziehungsweise verzieht sich nicht. Dadurch dass beim Stäbchensperrholz auch die Stäbchen untereinander verleimt werden weisen diese Platten eine höhere Festigkeit auf. Auch die Oberfläche des Stäbchensperrholzes ist feiner.
  • Verwendung: Stabsperrholz wird heutzutage nicht mehr in der Massenproduktion eingesetzt. Allerdings ist das geringe Gewicht der Platten noch immer ein großer Vorteil und wird zum Beispiel im Schiffs-, Fahrzeug-, Messe- oder Wohnwagenbau eingesetzt. Für tragende Elemente darf Stabsperrholz nicht eingesetzt werden.

Unterkategorien:

  • Streifenplatte: Bei dieser Platte sind die Holzstäbe nicht miteinander verleimt.
  • Bau-Stabsperrholz/ Bau-Stäbchensperrholz: Hier werden dicke Absperrfurniere aus Buche oder Macoré genutzt.

In der folgenden Zeichnung habe ich euch dargestellt, wie Streifenplatten, Stab- und Stäbchensperrholz hergestellt wird. Die Platten werden zuerst aufeinander geleimt und dann mit einer Säge in Streifen geschnitten. Danach werden die Absperrfurniere aufgeklebt.

Bei der Streifenplatte werden die Holzstreifen nur nebeneinander gelegt und dann das Absperrfurnier aufgeklebt.

Bild 5: Erstellung einer Streifenplatte sowie Stab-und Stäbchensperrholz

Bild 5: Erstellung einer 1. Streifenplatte sowie 2. Stab-und 3. Stäbchensperrholz

Zusammengesetztes Sperrholz

Diese Sperrholzplatten bestehen nicht nur aus Holz. Die Innenlagen können auch andere Materialien wie Spanplatten oder sogar Kunststoffschichten beinhalten. Nur die Außenschicht besteht auf jeden Fall aus Furnier. Genutzt wird diese Art der Sperrholzplatte beispielsweise zur Schalldämmung.

Bild 6: Kanadische Pappel

Bild 6: Kanadische Pappel

Holzarten für die Herstellung

Die Holzart aus der Sperrholz hergestellt wird trägt hauptsächlich zu den Eigenschaften bei die die Platte danach haben wird. Deshalb ist es wichtig je nach gewünschten Eigenschaften die richtige Holzart zu wählen. Hier einmal die wichtigsten Holzarten für Sperrholz und ihr Eigenschaften:

Pappelsperrholz

Die Pappel ist ein einheimischer Laubbaum und gehört zusätzlich noch zu den schnellwüchsigsten Baumarten hierzulande. Allein das ist schon ein Grund sich für diese Holzart zu entscheiden.

Zusätzlich ist Pappelsperrholz sehr hoch belastbar, lässt sich leicht bearbeiten und vor allem hat es ein sehr geringes Gewicht. Der lange Astfreie Stamm der Pappeln lässt sich gut verarbeiten.

Bild 7: Birke

Bild 7: Birke

Pappelholz ist leider wenig witterungsbeständig. Wenn man Pappelsperrholz beschichtet, kann man es allerdings auch gut vor Feuchtigkeit schützen.

Birkensperrholz

Birkensperrholz ist sehr leicht, zäh, biegsam und elastisch. Gerade deshalb ist es auch sehr beliebt. Auch die Birke ist in Deutschland heimisch und gehört zu den schnellwachsenden Bäumen. In Deutschland wird Birkenholz hauptsächlich zu Sperrholzplatten verarbeitet.

Sperrholz aus Buche

Bild 8: Japanische Buche

Bild 8: Japanische Buche

Sperrholz aus Buche ist sehr beliebt. Vor allem die Rotbuche wird in Deutschland als Nutzholz angepflanzt und zu Buchenschälfurnieren verarbeitet. Dieses wird häufig als Formsperrholz eingesetzt da es sich sehr gut biegen lässt.

Mahagoni Sperrholz

Mahagoni-Gewächse wachsen hauptsächlich in den Tropen. Das Mahagoni Sperrholz wird aus dem westindischen Mahagoni oder dem amerikanischen Mahagoni hergestellt. Das Holz zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und auch große Widerstandsfähigkeit gegen Insekten und Pilze aus.

Verwendung von Sperrholz

Von der gesamten Holzverarbeitenden Industrie macht Sperrholz nur einen kleinen Teil von 1,5% aus. Allerdings ist die Palette der

Bild 9: Schneeschaufel aus Formsperrholz

Bild 9: Schneeschaufel aus Formsperrholz

möglichen Anwendungsgebiete riesig. Sowohl im Innenausbau wie für Treppen, Türen, Fußböden oder Decken als auch für Außenwände sowie Dach- und Betonschalungen. Auch im Möbelbau wird Sperrholz für Schränke, Stühle, Tische und vieles andere genutzt. Außerdem greift auch der Boots- und Flugzeugbau sowie der Hobby- und Modellbaubereich häufig auf Sperrholz zurück.

Ganz besonders wenn ein kleiner Querschnitt eine hohe Belastung aushalten muss, wird oft auf Sperrholz zurückgegriffen. Es ist um einiges fester als die Spanplatte und hat oft bessere Eigenschaften als Vollholz.

Darüber hinaus wird es im Fahrzeug- und Bootsbau sowie als Verpackungsmaterial verwendet und kommt auch im Hobby- und Modellbaubereich vielfältig zum Einsatz. Auch im Musikinstrumentenbau findet es Anwendung. Die im Bild gezeigte Schneeschaufel ist aus Formsperrholz hergestellt.

Wasserfeste Sperrholzplatten

Sperrholz im allgemeinen ist nicht wasserfest. Allerdings gibt es extra für den Bootsbau wasserfest verleimte Sperrholzplatten. Im folgenden zwei wichtige Sperrholzsorten für den Feucht-, oder Nassbereich.

  • Bild 10: Sperrholz im Bootsbau

    Bild 10: Sperrholz im Bootsbau

    Okoumé-Sperrholz (Gabun-Mahagoni): Hierbei handelt es sich um ein Mahagoni-Schälfurnier. Das Furnier wird wasser- und kochfest verleimt. Oft wird das Sperrholz danach noch mit einem klaren Bootslack überzogen und erhält dadurch eine warme, helle Farbe.

  • Sapeli-Sperrholz (Sapeli-Mahagoni): Es gibt viele Mahaginigewächse. Eines davon ist Sapeli. Sapeli kommt vom Aussehen und Qualität dem echten Mahagonibaum sehr ähnlich. Die Holzfarbe reicht von gold bis rotbarun und hat eine schöne Maserung. Auch dieses Holz wird für den Bootbau häufig zu wasserfestem Sperrholz verarbeitet.

Flugzeugsperrholz

Bild 11: Flugzeugsperrholz wird in der Raum- und Luftfahrt genutzt

Bild 11: Flugzeugsperrholz wird in der Raum- und Luftfahrt genutzt

Flugzeugsperrholz ist nicht nur wasserfest sondern kochwasserfest verleimt. Das bedeutet man kann es zum biegen sogar wässern und erwärmen. Deshalb ist es auch absolut unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Temperatureinflüsse.

Flugzeugsperrholz ist außerdem aus viel mehr Schichten zusammengestellt als das allgemeine Sperrholz. Zum Beispiel: Bei einer Dicke von 3 mm hat einfaches Sperrholz gerade einmal 3 Schichten. Flugzeugsperrholz hat bei dieser Dicke bereits mindestens 5 Schichten. Es ist schon ab einer Dicke von 0,4 mm in 3 Schichten erhältlich. Diese Schichten geben dem Material eine viel größere Festigkeit und bessere Biegeeigenschaften.

Auch die Qualität der einzelnen Schichten ist viel höher als bei allgemeinem Sperrholz. Es wird genauestens darauf untersucht, dass keine Astlöcher im Holz zu finden sind. Oft wird dafür skandinavische Birke oder Buche oder Pappel verwendet, denn dieses Holz ist schon von Natur aus sehr leicht und elastisch.

Flugzeugsperrholz gibt es in drei Qualitäten. Im Handel ist fast nur die schlechteste Qualität erhältlich. Die beste Qualität wird speziellen Tests unterzogen und wird nur in der Luft und Raumfahrt genutzt.

Sperrholz kaufen – Preis und Zuschnitt

Wenn du Sperrholzplatten kaufen möchtest solltest du dabei gut auf die Qualität und den Preis achten. Danach muss es dann auch richtig zugeschnitten werden. Hier ein Paar Info’s dazu:

Qualitätsstufen

Für Sperrholz wurden verschiedene Qualitätsstufen festgelegt. Im Folgenden findest sie mit ihrer Bedeutung:

    • A: Bezeichnung für ein in den Decklagen komplett astfreies helles Sperrholz. Nur minimale Farbeinläufe sind in Sperrholz dieser Qualitätsklasse erlaubt.
    • A gebleicht: Gebleichtes Sperrholz, das in den Decklagen ebenfalls komplett astfrei ist. Dieses Holz ist sehr hell und es sind keine Farbeinläufe erlaubt.
    • AB: Dieses helle Sperrholz ist auch in den Decklagen astfrei und Farbeinläufe sind möglich. Einige wenige gesunde verwachsene Äste sind möglich, aber eher selten.
    • B: Bei diesem Sperrholz sind kleine, nicht ausgefallene und fest verwachsenen Ästen möglich. Auch Farbeinläufe und Astlöcher bis 8mm sowie Kittstellen sind erlaubt.
    • BB: Hierbeit handelt es sich um Sperrholz mit Ästen. Auch Farbeinläufe, ausgefallene oder gespachtelte Äste sowie kleinen Rissen in den Decklagen sind in dieser Qualitätsstufe erlaubt. Astlöcher bis 15mm und auch Kittstellen sind erlaubt.
    • C: Das minderwertigste Sperrholz. Hier darf das Holz Äste, ausgefallene Äste sowie Risse und alle natürlichen Fehler aufweisen. Auch ungespachtelte Fehlstellen in den Decklagen und Holzfehler sind hier möglich.

Meist werden zwei Qualitätsangaben durch einen Querstrich getrennt angegeben. (Zum Beispiel: A/B) Dabei bezieht sich der erste Buchstabe auf die Vorderseite und der zweite auf die Rückseite.

Anhand der DIN- Angabe kannst du bei allgemeinen Sperrholzplatten auch schon die Güteklasse herausfinden. Hier werden die Platten in 3 Kategorien eingeteilt. Güteklasse 1 steht dabei für die beste Güteklasse, die 3 steht für Platten die größere Fehler haben dürfen. Hier ein Beispiel wie die DIN- Norm gelesen wird:

Bild 12: DIN-Norm für Sperrholzplatten

Bild 12: DIN-Norm für Sperrholzplatten

Zuschnitt von Sperrholzplatten

Sperrholzplatten gibt es in den unterschiedlichsten Dicken. Du bekommst schon Flugzeugsperrholz ab einer Nenndicke von 0,4mm.

Des weiteren bekommst du Furniersperrplatten in folgenden Nenndicken:

Furniersperrholz Stabsperrholz
/Stäbchensperrholz
Paneelplatten
Dicke in mm gebräuchliche Lagermaße:
4,5,6,8,10,12
Muliplexplatten:
15,18,20,22,25,
30,35,40,50
6, 6,5 13,16,19,22,
25,28,30,38
Länge (in Faserrichtung)
in mm
1220,1250,1500,1530,1830,
2050,220,2440,2500,3050
2500,2750,3250 1220,1530,1830,
2050,2500,4100
Breite (quer zur Faser)
in mm
1220,1250,1530,1700,1830,
2050,2440,2500,3050
625 2440,2500,3500,
5100,5200,5400

Den groben Zuschnitt der Sperrholzplatten kannst du normalerweise gleich das Bauhaus machen lassen in dem du dir die Platte kaufst. Danach kannst du entweder maschinell mit einer Stichsäge oder auch mit einer Laubsäge oder Japansäge arbeiten. So werden auch oft Arbeiten für den Modellbau gefertigt.

Fazit

Sperrholz besteht also aus dünnen aufeinander oder Nebeneinander geleimten Platten mit einer Deckschicht. Es gibt verschiedene Arten von Sperrholz: Brettsperrholz, Furniersperrholz, Stabsperrholz. Unterschieden wird Sperrholz in sechs verschiedene Qualitätsklassen. Bearbeiten kannst du Sperrholz leicht mit einer Stichsäge.



Kommentare

Klaus Hillgärtner 1. Februar 2019 um 18:48

Hallo Samuel,
super informativer Beitrag über Sperrholz! Ich bin auf der Suche nach der Lösung zu einem ganz spziellen Problem über diesen Beitrag gestolpert: ich möchte für die Herstellung von Holzschmuck zwei 1mm dünne 100×100 mm große Ebenholzbrettchen um 90° gedreht zusammenkleben (damit die bei Biegung quer zur Faserrichtung nicht brechen). Leider führt das Verkleben mit Weißleim wegen der Kleberschwindung trotz 24 Stunden Verpressen zwischen ebenen Platten zu einer extrem verwundenen Platte. Kannst Du vielleicht einen Klebstoff empfehlen, der beim Aushärtnen nicht so stark schrumpft? Drei Lagen wird leider zu dick und zu teuer…
Vielen lieben Dank!

Antworten

Samuel Schneider 2. Februar 2019 um 18:36

Hallo Klaus Hillgärtner,

ich hätte die drei Schichten empfohlen, aber das ist ja zu dick. Und Leim…hm da kann ich leider nicht weiterhelfen. Sorry!

Antworten

Manfred 5. Januar 2019 um 13:30

Hallo Herr Schneider,
für unser Schlafzimmer möchte ich gerne Schiebetüren bauen, die vom Boden bis zur Decke reichen. Die Türmaße sind jeweils 111 x 251 cm. Es werden vier Schiebetürelemente benötigt. Wegen der Höhe muß die Platte formstabile Eigenschaften besitzen. Die Platten sollen später, wie die Wände, tapeziert werden, damit sie als Schrank nicht auffallen. Am liebsten wäre mir, wegen dem Plattengewicht das auf die Rollen wirkt, eine Plattenstärke von 16 mm.

Zu welchem Plattenwerkstoff würden Sie mir raten?

Antworten

Samuel Schneider 8. Januar 2019 um 14:40

Hallo Manfred,

danke für deinen Kommentar. Ich denke dieser Artikel hilft dir weiter.

Antworten

Andreas 3. November 2018 um 23:21

Moin Samuel,

vorab ein großes Lob für diese informative Website.

Ich baue derzeit einen Wohnwagen aus, welcher auf einem Dauerplatz steht. Gewicht spielt somit keine Rolle. Die Wände habe ich innen mit Holzständerwerk und die Felder mit Holzfaserdämmstoff ausgekleidet. Nun würde ich gern darauf als Innenwand 6mm starkes Buchensperrholz mit Stauchkopfnägeln befestigen. Auf eine Sparschalung wollte ich verzichten. Die Holzständer sind ca. 70 cm auseinander. Wird das so funktionieren oder hast Du dazu eine andere Meinung oder Tipps? Beste Grüße aus dem Norden

Antworten

Samuel Schneider 21. Januar 2019 um 11:50

Hallo Andreas,

ja das kann passen. Wenn du die Fälder mit Holzfaserdämmstoff auskleidest musst du noch eine Dampfbremse einbauen. Die Außenschale wäre eher das Problem…

Antworten

Harald Krings 31. Oktober 2018 um 18:46

Guten Abend Herr Schneider,
mein Projekt ist ein „Gypsy“-Wagen (meine Vorlage: https://tinyhouseswoon.com/tiny-vardo/). Fahrgestellgröße 2 x 3 Meter. Max. Gesamtgewicht 1200 kg.
Erst wollte ich Profilbretter für außen auf ein Gestell aus Fichte, Lärche oder Kiefer nehmen. Dann dachte ich an Fasenbretter. Nun möchte ich doch mal gerne wissen ob ich nicht das gesamte Gehäuse + Dach, Boden (doppelt und isoliert) mit Sperrholz baue. Es ist ja wie immer, alles liegt am Gewicht, aber hier auch am Preis.
Mein Ziel ist: So preiswert und dabei stabil wie möglich.
Was empfehlen Sie mir? Mit freundlichen Grüßen – Harald Krings

Antworten

Samuel Schneider 21. Januar 2019 um 11:57

Hallo Harald,

interessantes Projekt. Dieses Jahr habe ich im Chaco Paraguays einige ähnliche Projekte begutachtet und eine interessante Vorgehensweise gesehen: Ständer aus leichtem Holz (z.b. Fichte/ Tanne) und die Innenverkleidung aus dünnen Sperrholzplatten (5mm). Bei Fasenbretter wäre ich vorsichtig: die sind meistens dicker, schwerer und der Ausbau ist komplizierter.

Antworten

Wolfgang Kumpmann 20. Oktober 2018 um 12:05

Hallo Herr Schneider,
ich möchte eine Holzverkleidung für meinen Gasgrill (Aussenküche) aus 18mm Multiplexplatten (Sperrholz Birke) bauen. Haben Sie schon mal von der Firma Ecoform Europa (NL Eindhoven) gehört, die Firma bietet das Produkt Woodcon an. Woodcon soll das Holz wasserabweisend machen, finde aber keine Bewertungen ob das Mittel gut oder schlecht.
Vielleicht können Sie mir mit einem Tip geben, wie ich die Holzplatten der Aussenküche witterungsbeständig behandeln kann,

Antworten

Samuel Schneider 24. Januar 2019 um 11:13

Hallo Wolfgang Kumpmann,

ich kenne die Firma und das Produkt leider nicht. Ich hab damals mal für 12 Gaubenwände in Essig gedrängte Sperrholzplatten verbaut. Die waren extrem teuer, aber man konnte diese unbehandelt im Freien stehen lassen. Das wäre vielleicht eine Alternative.

Antworten

Rainer 14. Oktober 2018 um 12:38

Hallo Samuel,
eine nette Seite die du betreibst,…..vielen Dank dafür.
Ich bin ein ambitionierter aber unsicherer Heimwerker und würde mich über Hilfe freuen.

Ich möchte nach der Modernisierung unserer Gästetoilette (keine Dusche)
die Decke als Sternenhimmel gestalten.
Hierfür muss ich die Decke abhängen (110×210 cm), aus optischen Gründen würde ich das gern in einem Stück machen und die Platte nur an den Rändern befestigen.

Meine Frage: welche Plattenart und welche Stärke würdest du empfehlen damit sich die Platte nicht durchhängt, bzw. ist dies überhaupt möglich. Zusätzliches Gewicht auf oder an der Platte ist nicht geplant.

Danke und Gruß

Rainer

Antworten

Samuel Schneider 29. Januar 2019 um 11:05

Hallo Rainer,

ja da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Sperrholzplatte ist eine Möglichkeit. Es wird nur sehr schwierig diese ganz genau anzupassen. Warum nimmst du nicht einzelne Schalbretter? Diese kannst du einzeln anpassen. Das muss natürlich zum Gesamtdesign passen, das weiß ich jetzt leider nicht 😉

Antworten

Lenz 10. Oktober 2018 um 17:41

Hallo Herr Schneider,
Sie haben eine tolle Seite, sehr informativ. Ich suche eine Platte für Ateliertische. Wir arbeiten dort mit Ton, malen und zeichnen aber auch. Wichtig wäre, dass die Platte sich bei Feuchtigkeit (Ton) nicht verbiegt, nicht leidet. Außerdem sollte die Platte nicht sehr teuer sein, da ich 4 Stück a 120×120 cm benötige. Welche Beine würden Sie empfehlen? Das Ganze muss schwer sein, damit die Tische beim Arbeiten nicht rumrutschen.

Antworten

Samuel Schneider 31. Januar 2019 um 13:06

Hallo Lenz,

für die Tischplatte würde ich eine massive Vollholzplatte empfehlen (zwischen 30 mm bis 50 mm liegt ihr gut). Billig ist das zwar nicht, aber stabil. Die Beine können gerne aus 100 mm/100 mm Fichtenholz konstruiert werden. Mit der richtigen Holzverbindung wird das auch eine ordentliche und günstige Unterkonstruktion.

Antworten

Marco Schloevogt 10. Oktober 2018 um 1:56

Sehr geehrter Herr Schneider bei der Suche nach passenden Möglichkeiten um Sperrholzplatten an Wänden zu befestigen bin ich auf Ihre Seite gestoßen . Dort
habe ich sehr viel über entsprechende Qualitäten der Hölzer erfahren und auch
einige Dinge über das Nachwachsen von Holz erfahren . Deshalb habe ich mich
für Kieferplatten entschieden da ich auch heimischen Hölzer nutzen möchte .
Da ich meinen Schlafraum an den Wänden damit verkleiden möchte meine Frage
an Sie ob dies überhaupt möglich ist bzw. was es für Besfestigungsmöglichkeiten
dafür gibt da so wenig wie möglich davon sehen möchte . Haben sie vielleicht eine
Idee von Ihrer Seite . Über Vorschläge wäre ich Ihnen überaus dankbar sofern es
Ihre Zeit zulässt . Weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Webseite . Vielen Dank für Ihre Bemühungen , mit freundlichen Grüßen Marco Schloevogt

Antworten

Samuel Schneider 2. Februar 2019 um 18:48

Hallo Marco Schloevogt,

ja das ist möglich. Mit einem Astflick-Set könntest du passende Astflicks herstellen und verwenden. Da sieht man kaum etwas. Wichtig ist nur: nicht zu tief bohren.

Antworten

Alin Dobrin 1. Oktober 2018 um 8:44

Hallo Herr Schneider
Ich wil eine Fahrrad rame bauen aus Sperrholz. Welche ist am besten geeignet dafür und welche leim ist Wetter beständig wasserfest und so weiter.

Antworten

Samuel Schneider 6. Februar 2019 um 11:13

Hallo Alin Dorbin,

da gibt es viele Anbieter. Einfach mal in Google „wasserfeste Sperrholzplatte“ eingeben. Oder: vor Ort beim Fachhandel nachfragen.

Antworten

Uwe 13. August 2018 um 1:01

Hallo!

Ich habe auch eine Frage, hoffentlich kurz zu beantworten…

Es geht darum ob ich für ein selbstgebautes Bettgestell für meinen VW Caddy, Multiplexplatten filmbeschichtet, 18mm oder Siebdruckplatten 15mm besorgen soll.
Diese sind für die Liegefläche unter der Matratze gedacht.

Mir geht es um die Stabilität/Steifigkeit und um die Feuchteresistenz besonders an den Schnittkanten.

Kurze Antwort wäre super!

Uwe 🙂

Antworten

Samuel Schneider 26. Februar 2019 um 11:16

Hallo Uwe,

18 mm sind ok. Um sicher zu gehen könnte man auch die 27er nehmen – je nachdem wie viel Kilos darauf schlafen ;-). Multiplex ist aber schon mal eine Super Auswahl!

Antworten

Roland Hauptmannl 4. August 2018 um 13:33

Ich möchte für den Keller Türen bauen.
Dazu wollte ich einen Rahmen aus gehobelten Dachlatten bauen und diesen Rahmen dann beidseitig mit Sperrholz Kiefer verkleiden. Auf der Vorderseite 14mm ,( wegen der Bänderbohrung) auf der Rückseite 4-8mm stark.
Wie kann ich ein verziehen verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Hauptmannl

Antworten

Samuel Schneider 27. Februar 2019 um 11:17

Hallo Roland Hauptmannl,

willst du das nicht lieber mit Vollholz machen? Ich würde vor allem darauf achten, dass das Holz trocken ist und die Elemente ordentlich verleimen.

Antworten

Brigitte Knobel 22. Juli 2018 um 9:15

Guten Tag
Ich werde einen Ducato in ein Wohnmobil ausbauen. Gerne würde ich Sperrholz für die Möbel dazu benutzen. Welches in welcher Dicke empfiehlst Du mir? Muss ich die Platten lackieren/behandeln, da es im Wohnmobil ja durchaus Feucht werden kann?
Vielen Dank für Deine Hilfe

Antworten

Samuel Schneider 2. März 2019 um 11:21

Hallo Brigitte Knobel,

ich würde 12mm oder je nach Einsatzort 18mm Multiplex Platten empfehlen. Die sind stabil und es gibt auch Wasserresistente Platten die sich perfekt dafür eignen.

Antworten

Nora 16. Juli 2018 um 13:10

Hallo,
ein sehr netter und informativer Blog!
Wir wollen unseren Belingo zum Teilzeit-Camper umbauen und 3 Sperrholzplatten (120×60) als Bettgestell nutzen (für 2 Erwachsene und 1 Baby). Wir finden leider sehr wenig Info, wie stark so eine Sperrholzplatte sein muss, um uns dann tragen zu können.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen und Danke schonmal sehr im Voraus.
Liebe Grüße,
Nora

Antworten

Samuel Schneider 4. März 2019 um 11:08

Hallo Nora,

es kommt vor allem auf die Unterkonstruktion an. Also wenn ihr in der Mitte die Platten vollflächig auflegen lasst, dürften 18mm reichen. Ansonsten auch gerne über diesen Link, dann kann ich noch besser beraten.

Antworten

Nico Bader 11. Juli 2018 um 11:25

Hallo Herr Schneider,

wir sind gerade auf der Suche nach dünnen Sperrholzplatten (ca.1,5-3mm Dicke), welche wir mit unserer Lasermaschine bearbeiten möchten. Kennen Sie als Spezialist einen guten Holzhändler, wo man so etwas zu vernünftigen Preisen bekommt? Welche Holzarten sind dafür am besten geeignet?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Nico

Antworten

Samuel Schneider 5. März 2019 um 11:16

Hallo Nico Bader,

nein, leider kenne ich mich da nicht so aus.

Antworten

Sebastian Zellmann 16. Mai 2018 um 10:03

Hallo Samuel,

ich saniere grad mein Boot und möchte Teile in HPL ausführen statt in Sperrholz. Hierfür halte ich es für wichtig die Werkstoffe Bootsbausperrholz 12mm mit HPL 8mm zu vergleichen, insbesondere wie stark die Materialien im Vergleich arbeiten. Hierzu konnte ich bei meiner Recherche nichts finden,einzig eine Aussage vom Hersteller der HPL-Platten, dass diese pro qm etwa 5mm arbeiten.
Das bedeutet für mich, dass ich die Platten an den Kanten mit SIKAflex verklagen würde und nur mittig verschraube.
Also habe ich eigentlich 2 Fragen: 1. Wie verhalten sich beide Materialien im Vergleich?
2. Ist mein Ansatz der Verarbeitung ok, oder muss ich auf den Holzweg?
VG

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Samuel Schneider 15. März 2019 um 11:14

Hallo Sebastian Zellmann,

um ehrlich zu sein, kenne ich mich im Bereich Bootsbau nicht aus. Ich kann dazu leider nicht viel sagen.

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Michael Hurni 16. April 2018 um 11:15

Hallo

Ich würde gerne in meinem VW Bus hinten eine Auflage erstellen damit zwei Kinder darauf schalfen können. Die Platte würde ganz aussen auf zwei Kosolen aufliegen. Die Platte hat ein Mass von 1200mm x 1460mm. Was würdest du für ein Holz und welche Stärke empfehlen (MDF 16mm/18mm oder Sperrholz 12mm) oder würde beides gehen? Danke für das Feedback.

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Samuel Schneider 20. März 2019 um 14:02

Hallo Michael Hurni,

von MDF würde ich in diesem Fall abraten. Nimm dafür lieber Multiplex in den selben Maßen. In der Mitte würde ich eventuelle noch etwas einbauen, damit die Platte in der Mitte nicht durchhängt.

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Michael Streck 3. April 2018 um 20:55

Hallo Herr Schneider,
ich habe 8mm starke Sperrholzplatten, die ich etwas biegen möchte (zum Bau einer Skaterampe). Reicht es dafür, die Platten mit Wasser zu „fluten“ oder brauche ich dazu Dampf?
Sie werden nach dem Biegen in der Endposition verschraubt.
Viele Grüße
Michael Streck

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Samuel Schneider 28. März 2019 um 13:33

Hallo Michael Streck,

helfen dir folgende Anleitungen?

https://www.youtube.com/watch?v=_roPv_WrZzw
https://www.youtube.com/watch?v=zeISeyCjQ_g&t=513s

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Bernhard Baier 25. März 2018 um 11:56

Hallo Samuel,
ich habe leichte dreiteilige Tapeziertische für Märkte gekauft. Deren hauchdünne MDF-Platten (100 x 500) biegen sich aber bei der Belastung um Klangschalen nach einiger Zeit mehr und mehr durch. Deshalb will ich sie mit aufgeschraubten Sperrholzplatten stabilisieren. Und das für 10 dreiteilige Tische. Deshalb ist überlege ich genauer.
Ein an sich aufschlussreicher Artikel gibt leider keine Auskunft darüber, welches Holz welche Stabilität bringt.
10 mm Pappel erschien mir im Baumarkt ausreichend. Aber geht’s vielleicht dünner auch bei gleicher Festigkeit?
Ich würde mich sehr über eine kompetente Antwort freuen. Danke einstweilen

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Samuel Schneider 25. März 2018 um 14:18

Hallo Bernhard,

um die Stabilität besser zu verstehen könnte man einen Selbsttest machen. MDF Platten sind schon von der Herstellung ganz anders als Sperrholzplatten. Die einzelnen Furniere bei den Sperrholzplatten unterstützen die Stabilität enorm. Die Holzfasern können so Kräfte aufnehmen, die kein Leim aufnehmen kann. Natürlich hängt auch die Feuchtigkeit eine Rolle: wenn ich Holz anfeuchte, dann wird es sich verziehen – ob MDF oder Sperrholz. Wenn man aber diese Grundregeln beachtet, dann ist Sperrholz wesentlich stabiler. 10 mm Papel klingt also gut, aber bitte beachte den Hinweis mit der Feuchtigkeit.

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Walter Kohler 15. März 2018 um 14:33

Hallo
Herr Schneider

Ich habe mir einen Brennholzwagen gebaut, der die Maße 125cm Breite x 150mm Höhe x 55cm Tiefe hat.
das ganze auf schwerlastrollen. Die Bretter habe Ich Aufeinanderliegend mit Waagerechten gleichen Brettern Verschraubt. nach 2 Woche ist die Gesamte Lattung Fichte Bretter 10-16cm Breit nach dem Verschrauben geschrumpft z.B. 10 = 9,5, 12 = 11,5 usw. jetzt habe ich zwischen jeden Brett ca. 07 -1cm Luft ringsherum. Was habe Ich falschgemacht?

Des weiteren möchte Ich an meine Metallwerkbank Türen anbringen 2x50x65 cm was für ein Holz sollte Ich nehmen? Ich habe 12mm Multiplexplatte, ist aber Verzogen, liegt also nicht Plan an der Werkbank an.

Über eine Antwort würde Ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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Samuel Schneider 16. März 2018 um 22:02

Hallo Herr Kohler,

ich denke das mit dem verziehen liegt daran, dass das Holz nicht ordentlich getrocknet wurde. Darauf muss man unbedingt achten. Wo wurde das Holz gekauft?

Multiplexplatten klingen sehr vernünftig, aber mich wundert es, dass auch diese verzogen sind. Das dürfte nicht passieren.

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Thomas 11. März 2018 um 23:19

Hallo,

ich bin auch der Suche nach einem Material um in einem Boot eine Decke abzuhängen um dort eine Verkleidung anzubringen. Es geht mir dabei eigentlich nur darum eine gerade Fläche zu haben – die bestehende Decke hat 5 Querleisten an denen ich etwas von unten annageln möchte.
Da es sich um ein Boot handelt sollte es natürlich mit Feuchtigkeit und Wasser kein Problem haben. Siebdruckplatten scheinen das richtige Material zu sein, sind mir aber viel zu schwer. Was ist mit OSB3 Platten oder wasserfest verleimtem Sperrholz? Was wäre die Beste Wahl? Ein Foto findet sich übrigens unter https://www.instagram.com/p/BfFqif8B1MW/

Schonmal Danke 🙂
Thomas

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Samuel Schneider 12. März 2018 um 19:57

Hi Thomas,

wasserfeste Sperrholzplatten würde ich empfehlen. Es gibt Hersteller die das unter Druck mit Essig herstellen. Das ganze ist aber sehr teuer.

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Karstan 6. März 2018 um 14:14

Hallo Samuel, ich möchte gerne ein 3D Schwibbogen basteln. Die Abmaße sollen in etwa 80cm breit und 55cm hoch sein. Hierfür wollte ich Sperrholz Birke als Multiplexplatten nehmen in der Stärke 4mm und 5mm. Wie kann man verhindern das sich das Holz dennoch verzieht bzw. was kann man tun wenn die Platten doch schon leicht verzogen sind. Gibt es hierzu eine Möglichkeit. Vielleicht so etwas wie feucht machen und dann nochmal zwischen Leimholzbretter pressen? Vielen Dank für deine Antwort

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Samuel Schneider 13. März 2018 um 20:34

Hallo Karstan,

das hatte ich schon häufiger in Südamerika gehabt. Das Problem ist: wenn es einmal verzogen ist kann man das eigentlich nicht mehr wieder „gerade biegen“. Der Aufwand wäre so groß, dass man gleich lieber neue und gute Platten kauft. Ich würde schon beim Kauf darauf achten, dass einmal die Qualität stimmt und das es ordentlich getrocknet wurde.

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Michael 6. März 2018 um 11:44

Hallo,
Ich würde mir gerne für mein Wohnzimmer gern ein Fernsehsideboard bauen. Als Verstaumöglichkeit sollen 38x42cm (Außenmaße) Würfel gemacht werden, die auch als Hocker verwendet werden können. (Mit umdrehbaren Polster-Deckel)
Meine Frage ist, reicht für diese Hocker (Und eigentlich auch Bodenplatte und Seitenwände des Sideboards) eine Stärke von 20mm Sperrholz bei allen Seitenwänden und Deckel? Und wenn ja, welches Sperrholz sollte man am besten dafür verwenden?
Leider konnte ich bis jetzt in Bezug auf Belastbarkeit online keine wirklichen Information dazu.

Vielen Dank im Voraus und Liebe Grüße
-Michi

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Samuel Schneider 16. März 2018 um 22:10

Hi Michael,

ja also 20mm Sperrholzplatten sind schon ganz ordentlich. Wenn der Deckel auf den Seitenwänden liegt ist die vertikale Lastabtragung noch besser und ich denke das reicht sogar als Hocker. Vor allem bei den Maßen.

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Jörg Haas 17. Januar 2018 um 8:58

Hallo Herr Schneider,
ich würde mir gern einen Spiralbaum aus einer Sperrholzplatte fräsen.
Nun suche ich ein Sperrholz, welches elastisch genug ist, dass man diese Spirale auch leicht auseinander ziehen kann, ohne das das Sperrholz zu viel Widerstand leistet. Haben Sie hierfür einen Tip?
Danke!

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Samuel Schneider 25. März 2018 um 14:20

Hallo Jörg,

kannst du mir von deinem Vorhaben ein Bild schicken? Email ist im Impressum. Ich freue mich 😉

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Yvan 28. November 2017 um 22:31

Hallo,

Ich habe 2 mini Schränke auf welche ich eine Holzplatte festschrauben möchte, um einen Art von Display Tisch für meine Skulpture (3 St., je 35 kg) aufzubauen. Was soll ich am besten nutzen? Wäre Sperrholz robust genug? Vielen Dank im Voraus!

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Samuel Schneider 25. März 2018 um 14:19

Hallo Yvan,

ja Sperrholzplatten sind gut, ich würde dafür eine 12mm Platte nehmen. Achte darauf das diese auch gut getrocknet sind.

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Herbert Dobusch 29. Oktober 2017 um 16:36

Guten Abend Herr Schneider,

ich möchte aus Sperrholzplatten (40mm) Fensterläden machen. Einfache Platte mit Längsnuten, als Brettcharakter. Lackiert.
Ich gehe davon aus, dass es wasserfest verleimt sein muß.
Jetzt finde ich bei div. Anbietern Multiplex in Buche und auch Birke. (z.B. Sperrplatte WISA Birke S/BB)
Eine Ladenhälfte ist 36 x 97 cm, jeweils mit 2 Beschlägen.
Welche Qualität soll ich nehmen, oder würden Sie mir überhaupt was anderes empfehlen?
Im Hinblick auf Lebensdauer und verziehen.
Danke und beste Grüße aus der Steiermark.
Herbert

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Samuel Schneider 3. November 2017 um 21:46

Hi,

erstmal sorry für die späte Antwort. Hier ist grad sehr viel los.

Für Fensterläden die ständig der Witterung ausgesetzt sind, sollte man am besten sogenannte Garantiesperrhölzer nutzen. Alles andere wird mit der Zeit Probleme machen.

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Olga 1. Oktober 2017 um 16:11

Hallo,
ich muss ein Referat über Holzwerkstoffe halten und ich verstehe einfach nicht den Unterschied zwischen Sperrholzplatten und Furnierplatten. Ich habe schon das ganze Internet durchforstet, finde aber einfach keine passende Antwort. Sperrholzplatten bestehen ja aus drei kreuzweise übereinander geleimte Furnierplatten. Aber die gleiche Definition haben Furnierplatten doch auch? Ich hab das so verstanden, dass das im Grunde das gleich ist? Aber trotzdem werden die zwei Begriffe immer gesondert aufgeführt. Oder bezeichnet man Sperrholz erst ab fünf Lagen (Multiplex) als Furnierplatte? Was für mich aber auch keinen Sinn machen würde, weil ja auch Dreischicht-Sperrholt aus Furnierlagen besteht.
Ich hoffe du verstehst mein Problem und hast eine passende Antwort für mich.
Ganz liebe Grüße
und P.S. tolle Webside. Sehr schön und übersichtlich aufgebaut!

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Samuel Schneider 3. November 2017 um 22:12

Hi Olga,

sorry für die späte Antwort, hier ist grad sehr viel los.

Also du hast Recht: im Grunde kann es das selbe sein. Eine Sperrholzplatte beschreibt das innere, der Kern der Platte. In dem Fall besteht die Platte aus mehreren Schichten. Furnierplatte bedeutet einfach, dass die Platte mit einem Furnier beschichtet ist. Das kann zum Beispiel auch bei einer Stab- bzw- Tischlerplatte der Fall sein. Im Kern haben wir Stäbe, aber wir haben ein Deckfurnier.

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Simone 29. September 2017 um 12:35

Hallo! Wir müssen eine CD-Regalwand bauen und suchen nach dünnen, aber tragfähigen Holz dafür. Die normalen 18mm dicken Leimholzbretter aus dem Baumarkt sind uns zu dick, da wir denken, wenn wir dünneres Holz nehmen, könnten wir mehr CDs unterbringen. Würden Sie mir dazu Sperrholz empfehlen? Würde das die CDs aushalten?
Danke für Ihren Rat!

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Samuel Schneider 29. September 2017 um 14:05

Hallo Simone,

CDs sind ja nicht sehr schwer. Ich würde dann sogar meine Wahl auf MDF Platten setzen. Die sind stabil und halten die CDs locker aus.

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Peter Herbert 25. September 2017 um 13:08

Hallo – meine Anfrage betr. Sitzbadewanne wurde kommentarlos gelöscht.
Gibt es dafür einen Grund?
Sie war durchaus ernsthaft gemeint.
MfG
Peter H.

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Samuel Schneider 25. September 2017 um 14:42

Hallo Peter,

das war keine Absicht, entschuldige! Bei der Masse von Kommentaren die ich täglich bekomme, ist dein Kommentar untergegangen. Ich hoffe ich konnte dir jetzt helfen.

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Ditmar Sperl 19. September 2017 um 9:50

Hallo,

ich möchte eine Sperrholzplatte von 1050 mal 700 mm über einen Hohlraum legen. Die Platte wird auf drei der vier Seiten aufliegen. Die Platte soll mittig mit einem Gewicht von einer – sagen wir mal – Bierkiste (20 * 0,5 l Flaschen) belastbar sein. Die Platte wird in einem Wohnmobil in der sog. Garage verwendet. Welche Sperrholzart in welcher Stärke räts du mir?

Danke im Voraus für deinen Ratschlag!

Ditmar

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Samuel Schneider 20. September 2017 um 16:50

Hallo Ditmar,

mit 18 mm bis 21 mm bist du auf der sicheren Seite.

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Peter Herbert 15. September 2017 um 18:51

Hallo – ich möchte mir eine Sitzbadewanne mit den ca.- Maßen 70cmx70cm70cm zusammenschrauben. (Evtl. leichte Undichtigkeiten sind kein Problem, da „mein“ Werk in eine Wanne mit 80cmx80x5cm gestellte werden soll.) Keine bes. Ansprüche an Optik.
Welches Material in welcher Dicke ist zu empfehlen?
Sonstige (gute) Tips?
Dank im Voraus.
Peter
s

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Samuel Schneider 25. September 2017 um 14:41

Hallo Herbert,

da würde ich Eichenbretter nehmen. Alles andere wird sich mit der Zeit sehr stark verziehen und hält bei ständiger Wasserzufuhr nicht stand. Es gibt noch Mehrschichtplatten die in Essig getaucht wurden und Wasser ganz gut „verarbeiten“. Das ist aber extrem teuer (ca. 200 Euro/m²)

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Carlos Urban 25. Oktober 2017 um 9:56

Eine Möglichkeit wäre, das Sperrholz mit Epoxidharz zu beschichten. Passendes Material und Anleitungen gibt es beispielsweise im Bootsbauzubehör. Wenn man das Sperrholz zusätzlich mit Glasfaser überzieht, erhöht man auch die Festigkeit noch enorm. Ich habe, bisher leider nur auf Bildern, Waschtische und Badewannen gesehen, die auf diese Weise aus Sperrholz, oft in Schichten oder Streifen mit Epoxid verleimt, gebaut wurden und trage mich mit dem Gedanken, das auch einmal zu machen. Ich bauer derzeit ein Segelboot auf diese Weise und kann nur sagen, dass die Kombination Sperrholz und Epoxid ungeahnte Möglichkeiten bietet.

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Samuel Schneider 27. Oktober 2017 um 22:29

Hi Carlos,

genial, das muss ich mal ausprobieren. Toller Blog!

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Hendrik 14. September 2017 um 9:00

Hallo,
ich benötige für ein Kellerregal Regalböden da die Platten (vermutlich MDF) die dabei waren zu schimmel anfingen. Der Keller ist nicht wirklich feucht, die Luftfeuchte liegt zwischen 50% und 60%.
Da Pappel-Sperrholz (6mm stärke) im Baumarkt am günstigsten ist habe ich daran gedacht, bin ich damit gut beraten?

Gruß Hendrik

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Samuel Schneider 20. September 2017 um 17:09

Hi Hendrik,

MDF ist halt auch so ein Luftfeuchtigkeits-„Anzieher“. Wenn man das nicht ordentlich lackiert passiert das mit dem Schimmel sehr schnell. Sperrholz passt, aber 6 mm ist etwas dünn, was willst du denn lagern?

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Christian 4. September 2017 um 22:20

Hallo,

Ich suche das richtige Material für neue Abdeckungen meiner Rollladenkästen. Mein Augenmerk liegt hauptsächlich auf der Dämmeigenschaft, damit wir wenig Wärme über die Kästen verlieren. Die Breite der Bretter liegt meist bei Ca. 25cm-30cm. Die Länge variiert zwischen 1m und Ca. 3,2 m. Welches Sperrholz wäre hier zu empfehlen?
Vielen Dank vorab für die Beratung.

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Samuel Schneider 5. September 2017 um 16:06

Hi Christian,

also Holz hat eine Flachpress-Spanpl. DIN 68761 u. 68763 hat ein Lambda Wert von 0.130. Da es größtenteils aus Fichte oder ähnliches besteht. Der Dämmwert ist also nicht sonderlich gut. Mit einer Sperrholz- bzw. Spanplatte kommst du nicht sehr weit. Da muss man schon zu einem „besseren Dämmstoff“ greifen.

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Monica Hedig 31. August 2017 um 15:43

Wo wohnst Du? Wir suchen einen erfahrenen Handwerker, der die Ausstattung unseres Reisemobils nach unseren Wünschen herstellen und einbauen kann (ohne Küche und Toilette. Wir wohnen in Basel.

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Samuel Schneider 2. September 2017 um 20:49

Hallo Monica,

ich wohne in Schopfheim – also ganz in der Nähe. Aber ich bin zur Zeit voll ausgelastet und ich habe leider keine Zeit für neue Projekte.

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Franz Krämer 9. August 2017 um 10:36

Wieviel Lagen hat ein 7 mm dickes Bau-Furniersperrholz, Buche ?

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Samuel Schneider 14. August 2017 um 17:15

Hallo Franz,

was für eine Ehre. Ich kenne kein 7 mm dickes „Bau-Furniersperrholz, Buche“. Warum diese Frage? 😉

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Agatha 16. Mai 2017 um 18:46

Hello.
Ich habe eine Frage – ich möchte Pressholzplatten oder Sperrholzplatten als ein fertige Bodenbelag verwenden. Jahrelang habe ich dokaplatten verwendet, um Sachen daraus zu machen (KÜ, Betten, Regale use.) also ich mag die Baustellematerialien. Mit was würden Sie mir empfehlen die Holzplatten zu imprägnieren, wenn das überhaupt möglich oder notwendig ist, so dass sie Wasserfest sind. Ich meine, ich werde sie mit Wasser putzen wollen und will nicht, dass sie schimmeln oder aufblättern. Was meinen Sie?

Danke!

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Samuel Schneider 17. Mai 2017 um 10:53

Hallo Agatha,

DOKA Platten haben eine recht solide Melaminharz-Beschichtung. Diese ist für Schalungen gedacht, die eigentlich immer Kontakt zu Wasser haben. Bei den DOKA Platten würde ich mir nicht so sehr Gedanken machen. Pressholzplatten und Sperrholzplatten sind je nach Ausführung anders zu behandeln. Ich durfte Sperrholzplatten im Außenbereich einer Gaube verbauen, die in Essig getränkt wurde. Der Quadratmeter war extrem teuer, aber dafür ist das Material extrem Langlebig. Es kommt also darauf an, welches Material zum verleimen genutzt wurde. Ansonsten quilt das auf. Eine Imprägnierung ist nie verkehrt, da reicht aber ein einfacher Lack oder eben so eine Essigplatte… 😉

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