8 Techniken um Holzoberflächen fachgerecht zu behandeln

Veröffentlicht von

Frisches Holz ist wunderschön. Doch nach einiger Zeit beginnt Holz zu altern. Es wird grau und hässlich.

Kennst du das?

Der richtige Ansatz ist deshalb: das Holz mit einer Oberflächenbehandlung versehen.

Eine Oberflächenbehandlung kann dein Werk- oder Möbelstück wie auch dein Parkettboden sehr aufwerten. Falsch behandelt kann aber auch das Gegenteil passieren.

Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung von Holz gibt es viele. Du kannst wählen zwischen dem Naturlook oder dem Hochglanz-Style.

In diesem Artikel zeige ich dir die 8 wichtigsten Techniken in der Oberflächenbehandlung von Holz. Aber zunächst einmal zur grundlegenden Aufgabe der Oberflächenbehandlung.

Aufgabe der Oberflächenbehandlung

In erster Linie soll eine Oberflächenbehandlung natürlich das Holz schützen.

Je besser eine Beschichtung sich allerdings selbst schützt, desto besser kann sie auch das Holz schützen. Deshalb werden im Außenbereich oft auch konstruktive Maßnahmen für den Holzschutz getroffen.

Viele Behandlungen schützen vor Pilzbefall, Feuchtigkeit, Reinigungschemikalien oder Insektenbefall.

Ganz besondere Anforderungen an die Oberflächenbehandlung bestehen bei tragenden Bauteilen. Im Innenraum wird besonders darauf geachtet keinen chemischen Holzschutz zu nutzen.

Auch die Oberflächenbeschaffenheit des Holzes trägt einen großen Teil dazu bei, wie gut das Werkstück vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Damit kommen wir auch schon zu Technik Nr.1 in der Oberflächenbehandlung.

Technik Nr.1: Vorbehandlung

Holz muss vor einer Behandlung durch Öle, Wachse, Lacke oder anderes immer vorbehandelt werden. Ganz besonders gilt das bei alten Möbelstücken die aufgearbeitet werden sollten.

Dazu solltest du als erstes herausfinden um was für eine Art Holz es sich handelt. Vollholz wird nämlich ganz anders behandelt als beispielsweise Furnierholz.

Handelt es sich um Vollholz kannst du Unebenheiten gut abschleifen. Bei Furnierholz ist die äußere Holzschicht nur sehr dünn. Deshalb darf nur leicht geschliffen werden.

Wusstest du schon?

Bei allen Holzarten können allerdings Astlöcher und Kratzer mit Holzspachtelmasse oder Porenfüller aufgefüllt und dann abgeschliffen werden. Suche dir dazu eine der Holzfarbe entsprechende Spachtelmasse aus.

Die Art der Vorbehandlung hängt auch davon ab, was danach mit dem Holz gemacht werden soll.

Soll beispielsweise ein Möbelstück komplett neu gestrichen werden, muss die komplette Oberfläche bis zum Holz abgeschliffen werden. 

Das ist wichtig, da sonst die neue Lackierung an den bereits farbigen Stellen eine intensivere Farbe bekommen würde. Das wirkt auf einem gleichmäßig gestrichenen Möbelstück sehr unschön.

Wird dagegen ein geöltes Stück Holz nur nachgeölt, reicht ein leichtes Anschleifen mit einem feinen Schleifpapier. So werden die Poren wieder geöffnet.

Wenn du deinem Werkstück im Shabby-Chic-Look anstreichen möchtest kannst du ruhig auch Reste der alten Farbe auf dem Holz belassen. Hier sind diese Ungleichheiten sogar gewünscht.

Bei der Vorbereitung auf eine Oberflächenbehandlung, ganz besonders auf eine Lackierung solltest du auch die Kanten brechen. Du solltest die Kanten mit einem Radius von mindestens 2mm abrunden. Nur so ist es möglich, dass auch an den Kanten die erforderliche Schichtdicke erreicht wird.

Die Werkzeuge für die Vorbehandlung

Die Art der Werkzeuge hängen von der Größe der zu behandelnden Fläche ab. Für große Flächen wie zum Beispiel das Abschleifen eines Schrankes, Tisches oder gar des Parkettbodens bieten sich elektrische Schleifer an.

Gut bewährt haben sich dafür der Dreieckschleifer oder der Schwingschleifer. Detaillierte Informationen zum Schleifen findest du in diesem Beitrag.

Kleine Details, Rundungen und schwer erreichbare Stellen solltest du von Hand mit einem Schleifpapier bearbeiten.

Geschliffen wird immer zuerst mit einem groben Schleifpapier – z.B. 80-er Körnung. Grobes Schleifpapier nutzt größere Schleifkörner. Deshalb kann damit schneller Material und so auch Unebenheiten abgetragen werden.

Danach kann mit einem 120-er oder 180-er Schleifpapier eine feine Oberfläche erreicht werden.

Wusstest du schon?

Um zu prüfen ob die komplette Fläche gleichmäßig abgeschliffen wurde kannst du mit der Handfläche immer wieder vorsichtig darüber streichen. Raue Stellen wirst du so schnell entdecken.

Atemschutz bei der Vorbehandlung

Bei den Schleifarbeiten wird doch gar nicht mit giftigen Materialien gearbeitet, denkst du dir vielleicht. Das stimmt! Aber:

Beim Abschleifen entstehen immer kleinste Partikel die in die Luft gewirbelt werden. Wenn diese eingeatmet werden muss der Körper diese ausfiltern.

Größere Teilchen werden schon in der Nase ausgesiebt. Sind die Partikel aber feiner erreichen sie die Bronchien und können sich dort festsetzen. Noch feinere Partikel landen sogar in den Lungenbläschen.

Zusätzlich dazu werden oft gesundheitsschädliche Lacke abgeschliffen. Diese Partikel einzuatmen ist noch gefährlicher.

Mit einem Atemschutz ist man deshalb auf der sicheren Seite und muss sich darüber keine Gedanken machen.

Die Vorbehandlung sauber abschließen

Hast du alles fein abgeschliffen kannst du deine Vorbehandlung abschließen. Sauge dazu am besten die groben Holzspäne von deinem Werkstück ab.

Danach kannst du wenn du willst nochmals mit einem weichen Tuch kleine Staubreste abwischen. Je nachdem wie du des Holz nachher bearbeitest kann dieses Tuch auch feucht sein.

Achte darauf, dass die komplette Oberfläche nach deiner Vorbehandlung komplett fettfrei und staubfrei ist. Nur so kann die weitere Behandlung fehlerlos ausgeführt werden.

Ist der Abschliff schon etwas länger her könntest du überlegen mit einer milden Seifenlauge eventuelle Fettreste zu entfernen. Das ist allerdings auch abhängig von der darauf folgenden Behandlung.

Anzeige

Technik Nr.2: Natur pur – die Behandlung mit Öl und Wachs

Holz ist ein Naturprodukt. Natürlich ist es wunderschön es deshalb auch mit Naturprodukten zu bearbeiten. Das hat allerdings seine Vor- und Nachteile.

Vorteile der Behandlung mit Naturprodukten

Eine entscheidender Vorteil der Naturöle und -Wachse ist ihre umweltfreundlichkeit. Weder bei der Verarbeitung noch bei der Entsorgung wird die Umwelt belastet.

Es entstehen auch keine giftigen Gase die der Gesundheit schaden. Zusätzlich unterstützt eine geölte und gewachste Oberfläche sogar unsere Gesundheit. Durch die weiterhin offenen Poren gleicht sie das Raumklima aus.

Außerdem kommt die Holzmaserung sehr schön zur Geltung. Die Optik des Holzes wird durch Ölen und Wachsen noch mehr herausgestellt.

Nachteile der natürlichen Behandlung

Die natürliche Oberflächenbehandlung ist leider nicht so haltbar wie die künstliche Alternative. Das Holz muss regelmäßig nachgeölt und gewachst werden.

Die Oberfläche von geöltem und gewachstem Holz ist bei weitem nicht so resistent gegen Wasser wie eine lackierte Fläche. Schnell entstehen Wasserflecken die schwer zu entfernen sind.

Und so geht’s – das Ölen

Vergewissere dich, dass du Technik Nr. 1 – die Vorbehandlung – sauber ausgeführt hast. Deine Holzoberfläche sollte dann trocken, fettfrei und staubfrei sein.

Verwende zum Auftragen von Öl am besten ein leichtes Mikrofasertuch. Der Vorteil davon ist, dass so auf der gesamten Fläche alles gleichmäßig verteilt wird.

Wusstest du schon?

Beim Ölen (vor allem mit Leinöl) verwendetet Tücher können sich selbst entzünden. Du solltest sie auf einer nicht Brennbaren Unterlage in der Sonne trocknen oder in einem verschließbaren Schraubglas aufbewahren.

Beim Auftragen mit einem Pinsel entstehen oft Stellen an denen viel überschüssiges Öl stehen bleibt. Dadurch kann die Oberfläche streifig werden.

Möchtest du doch lieber mit einem Pinsel arbeiten, solltest du danach auf jeden Fall mit einem Tuch nachreiben. So kannst du das Öl oder ins Holz einarbeiten.

Um zu prüfen ob du alle Stellen bereits bearbeitet hast kannst du einfach schräg über das Werkstück schauen. So werden unbearbeitete Flächen schnell sichtbar.

Wenn du das ein paaar Minuten das Gefühlt hast, dass dein Holz noch mehr Öl benötigt kannst du diese Technik auch einfach wiederholen. Das gilt besonders für offenporiges Holz.

Am Ende des Ölens sollte dein Holzstück mit Öl gesättigt sein und nicht mehr in der Lage sein weiteres Öl aufzunehmen. Erst dann ist die Oberfläche geschützt.

Wenn beim letzten Auftrag noch Ölreste auf dem Holz liegen bleiben müssen diese komplett entfernt werden. Dazu kannst du gut ein Stück Küchenrolle nutzen. Diese saugt nämlich gut und hinterlässt keine Rückstände auf dem Holz.

Die fertig geölte Oberfläche sollte mindestens 24 h trocknen. Danach kannst du sie mit einem weichen Tuch oder einem Poliervlies zum Glänzen bringen oder mit Wachs weiter bearbeiten.

Wusstest du schon?

Nachdem dein Holz 24h getrocknet hat brauchst du im Normalfall keine weitere Ölung vornehmen. Das wird zwar oft empfohlen, ist aber nicht nötig, denn das Holz kann gar nicht mehr Öl aufnehmen. Bei sehr beanspruchten Holzflächen würde ich dann eher mehrere Schichten Hartwachsöl empfehlen.

Noch ein paar Tipps zum Wachsen

Wenn du deine Holzoberfläche noch mit Wachs behandelst wirkt wird sie noch glänzender und wasserabweisender. Der Vorteil ist, dass das Holz trotzdem atmungsaktiv bleibt.

Wusstest du schon?

Eine mit Holzwachs bearbeitete Oberfläche wirkt antistatisch. Deshalb ist solch eine Oberflächenbehandlung besonders gut für Personen mit einer Hausstauballergie, da sie den Staub nicht anziehen.

Bei der Verarbeitung von Wachs kommt es sehr auf das Produkt an. Es werden im Handel feste Pasten oder auch zähflüssiger Balsam angeboten. Beides wird wird am besten mit einem weichen Mikrofasertuch aufgetragen.

Flüssigholzwachse können ganz leicht mit einem Pinsel aufgetragen werden.

Wachse gibt es in matten und glänzenden Ausführungen. Die glänzende Variante muss am Schluss nicht nochmals poliert werden.

Wachs kann auch einfach zwischendurch einmal auf Stellen am Fußboden oder der Küchenplatte aufgetragen werden, an denen sie am meisten beansprucht werden.

Wusstest du schon?

Kiefernholz mit einem Gelbstich kann mit einer Lauge (Wasserstoffperoxid) wieder wie neu wirken. Danach reicht eine Behandlung mit Öl und Wachs um das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen.

Wachs oder Wachsöl kann gut mit einem Polierpad oder Poliervlies in das Holz gerieben werden. Dabei sollte mit dem Wachs sehr sparsam umgegangen werden. Wachsöl kannst du zum Beispiel wunderbar mit einer Pipette auf dem Holz verteilen und dann polieren.

Das finishing: polieren

Nachdem du Holz gewachst hast, kannst du es durch polieren zum glänzen bringen.

Das funktioniert zum Beispiel wunderbar mit einem Extenterschleifer. Darauf kannst du ein Polierpad montieren, mit dem du eine wunderbar glänzende Oberfläche herstellen kannst.

Durch das Polieren entsteht ein angenehm seidiger Glanz. Diese fühlt sich schön weich an und wirkt sehr natürlich. Außerdem ist solch eine Oberfläche auch leicht zu pflegen und bleibt lange schön.

Wenn du statt einem seidigen Glanz ein noch glänzendere Oberfläche möchtest, solltest du dein Holz lackieren. Schau dir dazu Technik Nr. 6 an.

Technik Nr.3: ein robustes Team – Hartöl & Hartwachs

Wenn dir die natürliche Technik Nr.2 gut gefällt möchtest du bestimmt am liebsten auch deinen Fußboden mit Öl und Wach behandeln. Dadurch dass diese Oberflächenbehandlung allerdings so schnell abgetragen wird ist sie für den Boden nicht so praktisch.

Der Fußboden ist der wohl am stärksten beanspruchte Teil des Hauses. Das gilt vor allem im Eingangsbereich und überall dort wo viel Feuchtigkeit oder Schmutz hereingetragen wird.

Holz und auch Korkböden müssen also ausreichend davor geschützt werden.

Für diesen Fall eignet sich Hartöl und Hartwachs. Auch diese werden aus natürlichen Stoffen hergestellt und lassen das Holz weiterhin atmen.

Aufgetragen werden sie so wie auch andere Wachse und Öle. Erst wird das Öl aufgetragen, bis der Boden komplett gesättigt ist. Dieses muss erst komplett austrocknen. Danach wird das Wachs aufgetragen und anschließend gut poliert.

Wichtig bei der Behandlung mit Hartwachs ist: auf dem Holz darf keine Wachsschicht stehen bleiben. Sonst entstehen schnell Kratzer im Wachs, die den Boden in kürzester Zeit unansehnlich machen.

Der Vorteil des Hartwachses ist, dass er um einiges resistenter gegen Feuchtigkeit ist. Diese Art von Beschichtung muss auch deutlich seltener nachgewachst werden.

Wusstest du schon?

Hartwachs kann auch gut als Oberflächenbehandlung für Küchenplatten genutzt werden. Diese werden meist auch sehr beansprucht und benötigen besonderen Schutz.

Technik Nr.4: bunt und gesund: Naturfarben

Wenn du dein Möbelstück natürlich behandeln möchtest, aber nicht auf Farbe verzichten willst kommen vielleicht Naturfarben in Frage. Was zeichnen sie aus?

Aus was bestehen Naturfarben?

Sämtliche Holzanstriche werden mit Lösemitteln versehen. Diese sorgen dafür, dass die Harze des Holzes gelöst werden und die Farbe leicht aufgetragen werden kann.

Nicht so die Naturfarben. Diese Farben bestehen wie die meisten Anstriche aus pflanzlichen Bindemitteln wie Holzöl, Leinöl oder Dammarharz.

Statt aber zur Lösung der Harze Lösungsmittel hinzuzufügen nutzen die Hersteller von Naturfarben Citrusschalenöle oder hochwertiges Balsamterpentinöl aus Pinien.

Worauf du allerdings achten musst: auch pflanzliche Lösemittel können für Allergiker gefährlich werden. Das Risiko ist allerdings um einiges niedriger.

Der hauptsächliche Vorteil von Lösemitteln ist, dass solche Stoffe natürlicherweise abgebaut werden und somit schnell ausdampfen. Danach besteht auch für Allergiker keine Gefahr mehr.

Wer sicher gehen will dass keine Schadstoffe in der Farbe vorhanden sind, sollte sich nach lösungsmittelfreien Bienenwachslasuren oder wasserverdünnbaren Naturfarben umschauen.

Solche Naturfarben sind natürlich um einiges teurer. Allerdings eignen sie sich sehr gut für Holzflächen die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen oder für Kinderspielzeug.

Technik Nr.5: der Naturlook – die Lasur

Eine weitere Oberflächenbehandlung, die die Poren des Holzes nicht verschießt ist die Lasur. Auch bei dieser Behandlung bleibt die natürliche Holzstruktur erhalten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Lasur günstiges, helles Weichholz edler wirken lassen kann. Es kann damit leicht die Farbe von hochwertigerem Hartholz nachgeahmt werden.

Doch die Lasur ist wirkt nur nach außen natürlich. Anders als Wachs und Öl wird sie aus chemischen Substanzen hergestellt nicht ist nicht sehr umweltfreundlich.

Lasuren können auch nicht poliert werden sondern haben eine matte Oberfläche. Zusätzlich sind Lasuren sehr anfällig für Wasserflecken.

Trotzdem ist die Lasur eines der beliebtesten Mittel in der Holzpflege. Das liegt mit Sicherheit daran, dass sie leicht aufzutragen sind und gut ins Holz einziehen.

Anleitung zur Holzlasur

Wie auch bei allen anderen Oberflächenbehandlungen muss auch vor der Lasur die Holzoberfläche erst einmal abgeschliffen werden. Halte dich dabei an die Anweisungen, die du unter dem Punkt „Vorbehandlung“ findest.

Die Lasur muss immer wieder gut umgerührt werden, da sonst ein ungleichmäßiges Ergebnis entsteht. Dazu kannst du irgend einen sauberen Holzstab nehmen.

Arbeite sparsam mit der Lasur und trage nicht zu viel auf einmal auf. Am besten nutzt du dazu einen Pinsel, so kannst du das Mittel gut dosieren.

Streiche dabei immer in Faserrichtung und achte darauf, keine Stellen auszulassen. Besonders an den Übergängen sollte auf saubere Arbeit geachtet werden.

Wenn du alles einmal bearbeitet hast muss das Holz komplett durchtrocknen. Beachte dabei die Angaben in der Gebrauchsanleitung oder auf dem Produkt.

Nach dem Auftragen einer Lasur stellen sich meist die Holzfasern auf und bleiben stehen. Deshalb ist es sinnvoll mit einem feinen Schleifpapier einmal über die komplette Fläche zu gehen und alles noch einmal abzuschleifen.

Danach kann – wenn gewünscht – der selbe Prozess noch einmal durch gegangen werden. Es ist auch möglich das Holz nach der Lasur zusätzlich zu ölen.

Technik Nr.6: auf Hochglanz – die Lackierung

Die haltbarste Möglichkeit eine Holzoberfläche zu behandeln ist die Lackierung. Eine solche Lackschicht ist relativ lange haltbar und sehr robust gegen Feuchtigkeit.

Wusstest du schon?

Lakiert wird in der deutschen Industrie besonders seit der Erfindung der furnierten Spanplatte. Ab diesem Zeitpunkt konnten Oberflächen geschaffen werden, die auf Hochglanz poliert waren. Ganz besonders der Klarlack wurde – als Schutz des Furniers – immer wichtiger.

Lange Zeit wurde der Holzlack als pflegeleicht angeboten und deshalb gar nicht mehr nach Alternativen hinterfragt. Daraus entstand eine florierende Lackindustrie.

Lacke gibt es in allen Farben und in glänzender oder matter Ausführung. Du kannst deshalb damit dem Werk- oder Möbelstück leicht ein völlig neues Aussehen geben.

Ein großer Nachteil der Lackierung ist auf jeden Fall, dass durch die Herstellung und Entsorgung der Lacke die Umwelt geschädigt wird.

Die Dämpfe die beim Auftragen des Lackes austreten sind für den Werker gesundheitsschädlich und sollten deshalb nur bei Frischluftzufuhr oder gar im Freien aufgetragen werden.

Das Holz kann durch einen Lack auch nicht mehr atmen. Somit wird der gesunde Nebeneffekt des Holzes auf das Raumklima praktisch komplett unterdrückt.

Kratzer in einer Lackierung können nicht wie bei Wachs einfach nachgebessert werden. Meist können solche Stellen nur durch eine komplette Neulackierung wiederhergestellt werden. Das kostet meist viel Zeit und Geld.

Doch trotz all dieser Nachteile ist auch die Lackierung allgemein sehr beliebt. Ganz besonders durch die Möglichkeit der Veränderung eines Möbelstücks durch eine neue Farbe.

Tricks zur perfekten Lackierung

Ein zu lackierendes Möbelstück muss im Vorhinein erst einmal vorbereitet werden. Sämtliche Henkel. Schubladenknöpfe oder andere Gegenstände die nicht mitlackiert werden sollen müssen vor der Farbe geschützt werden.

Dazu hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst diese Gegenstände einfach abkleben oder in Zeitungspapier wickeln. Oder du montierst sie gleich komplett ab.

Damit das Werkstück nachher keine Mulden und Unebenheiten hat solltest du mit einem Porenfüller aller Löcher und Splitterflächen auffüllen. Im Nachhinein wird davon dann nichts mehr zu sehen sein.

Danach kannst du wie bei allen Oberflächenbehandlungen Technik Nr. 1 anwenden – die Vorbehandlung. Wenn du das Werkstück nicht vorbehandelst könnte der Lack später abplatzen oder Unebenheiten entstehen.

Wusstest du schon?

Um eine besonders gleichmäßige Oberfläche zu erzielen kannst du auch eine Grundierung auftragen.

Als Werkzeuge eignet sich eine Lackierrolle für größere Flächen. Am besten gibst du etwas von dem Lack in ein breiteres Gefäß. So kannst du den Lack über die komplette Fläche deiner Walze verteilen ohne zu tropfen.

Kleinere Stellen wie Tischbeine oder Rundungen können mit einem Pinsel gestrichen werden.

Auch Lack muss im Anschluss gut durchgetrocknet werden. Die Angaben auf dem Lackbehälter müssen dabei unbedingt beachtet werden.

Danach muss nach einem leichten Abschleifen meist noch eine zweite Schicht aufgetragen werden. Um die Oberfläche noch haltbarer zu machen kannst du das ganze noch mit einem Decklack versiegeln.

Technik Nr.7: beizen

Eine weitere Möglichkeit die Oberfläche von Holz zu behandeln ist das Beizen. Dabei wird das Holz mit einer Beize behandelt.

Wichtig dabei ist immer zuerst eine Beizprobe mit allen Arbeitsschritten an einem Probestück aus dem selben Holz zu machen. Denn Beize verändert die Farbe des Holzes.

Bei Wasserbeizen muss das Werkstück danach noch mit einem Lack überzogen werden, da sie sich sonst wieder löst. Durch diesen Lack verändert sich die Farbe meist nochmals.

Die Farbpigmente von Wachsbeizen  werden in Salmiak und Wachs gelöst und sind deshalb wasserfest.

Fazit

Möglichkeiten eine Holzoberfläche zu bearbeiten gibt es sehr viele. Entscheidend ist, für welchen Zweck das Werkstück danach verwendet wird und was für einen Look du dir wünschst.

Wichtig ist die richtige Vorbehandlung – meine Technik Nr. 1. Für alle darauffolgenden Techniken muss die Oberfläche bereits abgeschliffen staub- und fettfrei sein, damit ein gutes Ergebnis erzielt wird.

Beim Ölen und Wachsen wird die natürliche Stuktur des Holzes hervorgehoben, und zwar auf ganz natürliche Weise. Ähnlich ist das auch bei Naturfarben.

Bei der Lasur wirkt das Möbelstück oder der Parkettboden nachher auch noch sehr natürlich und rustikal. allerdings werden dafür chemische Mittel genutzt.

Die Lackierung ermöglicht es dir beispielsweise deinem alten Möbelstück ein komplett neues Aussehen zu geben.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Arbeiten!

52 Gedanken zu “8 Techniken um Holzoberflächen fachgerecht zu behandeln”

  1. Wir mussten drei Arvenbäume wegen der grösse vor unserem Ferienhaus in Brigels entfernenEin Holzschnitzer hat uns aus den Stämmen ein Eichhörnchen ein Murmeltier und eine Eule geschnitzt , es sind allerdings schon 3 Jahre her. Meine Frage wie können diese Skulpturen nachträglich noch behandelt werden, denn sie haben einen grauen Stich bekommen ? Besten Dank für Ihren Rat. Rosmarie Brunner

    • Hallo Rosmarie,

      versuch die Oberfläche leicht abzuschleifen. Es kann sein, dass du dadurch den ursprünglichen Ton wiederbekommst. Aber bei Arvenholz ist das so eine Sache… dieses Holz graut gerne nach.

  2. Hallo,
    ich habe eine neue geölte Gartenbank und möchte diese gerne rasieren. Ist es möglich.
    Beste Grüße

    Diego

    • Hallo Diego Petrochelli,

      danke für deine Anfrage. Du schreibst „rasieren“ – du meinst sicherlich „lasieren“?! 😉

      Ich würde die Oberfläche gut abschleifen (180er Papier) und dann mit einer Lasur die auf Öl basiert neu bestreichen. So müsste das klappen.

  3. Die Tipps zur Pflege der Holzoberfläche sind für uns vom Interesse, denn wir haben vor, eine Wandverkleidung aus Holz im Treppenhaus erstellen zu lassen. Das Material bleibt trotz Zeiten sehr aktuell und schafft eine gemütliche Atmosphäre.

  4. Hallo Samuel,
    Vielleicht darf ich dich auch was fragen.
    Ich habe im Badezimmer ein schwebendes Regal aus 28mm starkem Fichtenholz gebaut und suche eine Oberflächenbehandlung, die möglichst farbneutral ist.
    Ich verwende oft Leinöl oder Leinölfirnis, dies hinterlässt aber meist einen gelbstich.
    Das Regal ist nicht unmittelbar in Reichweite von Wasser (Dusche bzw Badewanne), also ist eine Wasserbeständigkeit nur begrenzt notwendig.
    Am schönsten wäre eine matte Oberfläche, wichtiger ist mir aber das nach Möglichkeit die helle Fichtenholz Farbe erhalten bleibt.
    Was würdest du tun?

  5. Hallo Samuel, schöne Übersicht. Frage, ich habe im Dachgeschoss die Balken freigelegt. Wie soll ich die Oberfläche behandeln ? Mache mir auch Sorgen wegen der Gefahr von holzwurmbefall . Das Haus ist 90 Jahre alt. Vielen Dank vorab.

  6. Ich möchte meine Küchenplatte aus Naturholz pflegen und denke, dass hier Technik 2 am besten passt. Allgemein versuche ich, so umweltfreundlich wie möglich zu leben und meiner Meinung nach sind natürliches Öl und Holz einfach am besten. Ich werde es einmal mit Leinöl versuchen.

  7. Hi!
    Der Beitrag ist ziemlich interessant, vor allem für jemanden, der keine Lehre hat.
    Ich studiere Holztechnik und muss über das Thema ‚Fehler bei der Oberflächenbehandlung‘ einen Vortrag halten. Könntest du mir da weiterhelfen? Wo kann ich Informationen dazu finden? Bin auf Google leider komplett erfolglos.. Danke im voraus!

  8. Ich habe an meinem Zaun Holzpfähle. Die Spitze zhabe ich mit Bleikappen wetterfest geschützt, aber wie isoliere ich die Holzfähle? Welches umweltfreundliche Mittel macht diese am besten wetterfest u. nacvhhaltig haltbar?
    Danke

    • Hallo Bergroth,

      du möchtest die Holzpfähle also vor Witterung schützen? Ich würde einige Regeln empfehlen. Zum Beispiel ist die ordentliche Verbindung zum Boden extrem wichtig, weil das Holz sonst sehr schnell verrottet. Der Abstand von Boden und Holz sollte ca. 25 bis 30 cm haben.

  9. Hallo wir sind grad dabei unseren Wohnzimmertisch zu überarbeiten.
    Dafür schleifen wir ihn komplett ab und möchten ihn dann Lasieren um die Farbe zu verändern aber die Holzstruktur beibehalten zu können.

    Kann ich danach die Oberfläche noch mit einem Hartwachs nach bearbeiten, damit der eine oder andere Wassertropfen nicht sofort zum Verhängnis wird?

  10. Hallo,
    Thema: Holzoberfläche wachsen
    1. Gibt es Wachse in verschiedenen Farben?
    2. Kann man auf eine bereits gewachste Oberfläche nochmals eine etwas dunklere Wachsschicht auftragen?
    Das Problem: Eine Vitrine wurde abgelaugt und gewachst. Sie ist jetzt sehr hell und passt dadurch nich zum
    bereits vorhandenen Vertiko.

  11. Moin,
    ich fertige gerade einen esstisch für draußen aus Mahagoni, Eiche und Kiefer an. Ich möchte das holz gerne langhaltend vor umwelteinflüssen schützen, und ich möchte dass die maserung schön hervorkommt.

    Würdest du vorher wachsen und anschließend lackieren?? Wenn ja hast du Produkte die du gerne hierfür verwendest?? Oder wäre das der ganz falsche ansatz um das holz zu versiegeln.

    Ich danke Dir , gruß Robert

  12. Guten Tag!

    Kann ich druckimprägmierte und 1x lasierte Terrassendielen zusätzlich oelen. habe gelesen, dassoelen das Holz schützt und weniger Abrieb hat.
    Danke f¨r Ihre Info und schönen Tag. Gruss aus der Schweiz, Roger

  13. Hallo Herr Schneider,
    ich finde es echt gut, das Sie die Themen sehr ausführlich behandeln. Aber je mehr ich von dem Artikel aufnahm, desto mehr kam mir der Eindruck, das es wie “ ein Aufsatz eines Schülers der 8. Klasse“ formuliert und zu Papier gebracht wurde. Und ein paar Kommas sollte man schon setzen können, oder? Was mir besonders missfallen ist , war einer der blauen Infoquadrate. Wenn sie schon besonders intelligent sein wollen, und dann trotzdem solche falschen Fakten verbreiten, lässt mich doch nachdenklich werden. >>>>Wusstest du schon?
    Eine mit Holzwachs bearbeitete Oberfläche wirkt antistatisch. Deshalb ist solche eine Oberflächenbehandlung besonders für Personen mit einer Hausstauballergie.<<< Der Mensch ist nicht gegen einfachen Staub, sondern gegen den Kot der Hausstaubmilbe allergisch!…Und über die Formulierung will ich gar nicht erst reden…..

  14. Guten Tag Herr Schneider, wir mußten uns leider von einer großen Buche (ca. 180 Jahre) trennen! Als kleine Erinnerung habe ich mir zwei Scheiben, ca. 20 cm stark, Durchmesser ca. 50 cm abschneiden lassen. Nun möchte ich diese bearbeiten und weis nicht, wie ich dies richtig anstelle (ölen, wässern, schleifen?) Nach Möglichkeit sollte daraus ein Beistelltisch werden. Können Sie mir irgend einen Tip geben? Vielen Dank für Ihre Antwort und eine schöne Woche, mfg Gaby L’hoest

  15. Hallo Christian,

    ich habe eine Frage an Dich:
    ich habe soeben meinen neuen Esstisch aus Kernesche geliefert bekommen. Leider bin ich sehr erschrocken, weil er in der Farbgebung sehr viel gelber und an den dunklen Stellen rötlicher ist als das Probeholz, das ich im Vorfeld zugeschickt bekommen habe, welches viel blaßer im beige-bräunlichen Bereich farblich anzusiedeln ist. Das Probeholz ist geseift, während die Tischplatte geölt ist.
    Kann es sein, dass die Oberflächenbearbeitung einen Unterschied in der Farbe macht oder gibt es einfach solche Farbunterschiede bei den Hölzern? Wenn der Farbunterschied tatsächlich an der Bearbeitung liegt, ist es dann möglich, das zu ändern, also den geölten Tisch zu seifen?

    Ich danke Dir sehr herzlich für Deine Hilfe,
    Nicole

  16. Hallo, ich möchte bei einer ergrauten Gartenlaube die verwitterten Flächen wieder sauber machen.
    Schleifen ist zu viel Arbeit, geht das auch anders?

  17. Das finde ich ja total nett. Ich habe vor ca. 18 Jahren einen Dachraum mit OSB Platten auslegen lassen, dann mit Wachs behandelt, leider in den letzten Jahren Zuwenig, sodass sie nicht mehr wirklich gut aussehen. Könnte man sie abschleifen und dann lackieren? Beste Grüße E. Erbach

    • Hallo Elisabeth,

      ich denke beim Schleifen wird mit das ganze mir dem Wachs verklumpen. Versuche es mal an einer unauffälligen Stelle und wenn es gut klappt, dann würde ich mich langsam vorarbeiten..

  18. Hallo Samuel, ich habe einen Tisch mit unbehandeltem Holz gekauft, muss ich das Holz mit Öl behandeln? Oder einer anderen Substanz ?
    Ich würde mich auf eine Antwort freuen.
    Freundliche Grüße
    Manuela Haywood

  19. Hallo,

    ich habe eine Frage zur Holzoberflächenbehandlung.
    Wir wollen den Flur neu einrichten und haben jetzt eine lackierte Kiefernholzgarderobe (es gab leider keine andere, die bei uns passt) und einen unbehandelten Garderobenschrank. Wie bekommt man da jetzt eine annähernd gleiche Optik? Nur indem man den Schrank ebenfalls lackiert? Wenn man den Schrank ölt, was für das Holz ja besser wäre, würden die Möbel unterschiedlich aussehen und der geölte Schrank sehr viel dunkler werden, oder?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort

    Mit freundlichen Grüßen
    K. Ahrens

    • Hallo Kristine Ahrens,

      wenn die eine Garderobe schon lakiert ist und die andere nicht, dann würde ich die Lackierung empfehlen. Sofern das gleiche Bild gewünscht ist (so verstehe ich das). Alternativ könnte man noch die Lackierte Gaderobe schleifen und dann beide mit Öl behandeln.

  20. Hallo Samuel,
    ich bin relativ neu im Umgang mit Holz und habe mit kleinen Projekten nun angefangen, mich mit der Materie vertraut zu machen. Nun möchte ich aus einer Eschenholscheibe einen Couchtisch basteln. Gibt es eine Möglichkeit, die Holzhscheibe einerseits so zu versiegeln, dass keine weiteren Risse oder gar Brüche entstehen (dachte hierbei an Epoxidharz) und gleichzeitig die Oberfläche mit Öl zu behandeln? Oder denkst du, dass sowohl Ober-, wie auch Unterseite flächendeckend versiegelt werden müssen und ein Ölen nicht mehr in Frage kommt?
    Viele Grüße und vielen Dank bereits,
    Michael

  21. Hallo, habe eine Sitzgruppe aus Kiefernholz gekauft,Sie ist noch nicht behandelt. Einige sagen, wir sollen Leinöl nehmen, andere wiederum Lasur, anderen Wachs.
    Was können Sie empfehlen, speziell für diese Holzart?

    Mit frdl. Gruß
    Klaus Elliger

    • Hallo Klaus Elliger,

      wenn die Sitzgruppe im Freien ist, dann würde ich das lasieren. Das ist widerstandsfähiger. Wenn ihr das einfach nur im Innenbereich nutzt, dann ist Öl bzw. Wachs eine gute Wahl.

  22. Hallo lieber Herr Schneider,
    ich habe vor einigen Wochen meinen Küchentisch komplett bis aufs Holz abgeschliffen und mit Auro Arbeitsplattenöl 108 behandelt.
    Jetzt möchte ich den Tisch weiß streichen, da mir das angefeuerte gelblich orange Holz nicht gefällt.
    Gibt es eine Möglichkeit den Tisch weiß und strapazierfähig zu kriegen, ohne dass ich ihn wieder komplett abschleifen muss.
    Ich bin in letzter Zeit so schlecht beraten worden.
    Das Resultat: eine weiße Kiefernholzkommode die nach dem Streichen immer mehr vergilbt.
    Einen Küchentisch der nicht wie frisch abschliffen und stumpf aussieht, sondern wie oben beschrieben.
    Der Fluch des Laien der in einen Baumarkt geht und sich beraten lässt.
    Vielen Dank im Voraus und ein geruhsames Wochenende
    Christiane Reinke

    • Hi Christian,

      sorry für die späte Antwort, hier ist grad sehr viel los.

      Also das mit der Farbe ist wirklich nicht einfach. Ich würde es so versuchen: leicht anschleifen (200 Körnung) und dann Natural Colour-Oil Whire von Hesse Lignal (Keine Werbung – persönliche Meinung). Das müsste klappen.

      Um sicher zu gehen und deine ganze Vorbehandlung nicht zu verschlimmern: such eine Stelle aus die nicht sichtbar bleibt und teste es da.

  23. Hallo,

    ich habe meinen Palisander Holztisch mit einem Schwingschleifer auf seine natürlich Holzoberfläche geschliffen und habe dann drei dünne Schichten Danish Oil eingearbeitet. Das Holz hat alles dankbar aufgesogen. Ich möchte nun Wachs auftragen, um den Tisch vor Wasser zu schützen.
    Welches Wachs eignet sich für Palisander besonders?

    Beste Grüße,
    M. Rotter

Schreibe einen Kommentar